Akkus richtig lagern – Ladezustand, Temperatur & Sicherheit
Ob E-Bike, Akkuschrauber, Powerstation, Gartengerät oder Notstromversorgung: Wer einen Akku mehrere Wochen oder Monate nicht benötigt, kann mit der richtigen Lagerung viel für Lebensdauer, Kapazität und Sicherheit tun. Entscheidend sind dabei Akkutechnologie, Ladezustand, Temperatur und Lagerort.
Lithium-Ionen-Akkus sollten bei längerer Lagerung weder komplett voll noch leer sein. Ein mittlerer Ladezustand ist für viele Systeme sinnvoll. Der genaue Bereich hängt jedoch vom Hersteller ab: Bei E-Bike- und Werkzeugakkus werden beispielsweise Werte zwischen etwa 30 und 60 Prozent genannt. Blei-, AGM- und Gel-Batterien werden dagegen möglichst vollgeladen gelagert.
Akkus richtig lagern: Die Technik entscheidet
Eine einzige Lagerregel für alle Akkus gibt es nicht. Ein Lithium-Ionen-Akku reagiert anders als ein NiMH-Akku oder eine AGM-Batterie.
Deshalb sollte zuerst geklärt werden, welche Akkutechnologie tatsächlich vorhanden ist. Die Angaben des Akku- beziehungsweise Geräteherstellers haben dabei immer Vorrang vor allgemeinen Faustregeln.
| Akkutyp | Ladezustand bei längerer Lagerung | Lagerung | Wichtig |
|---|---|---|---|
| Li-Ion | meist mittlerer Ladezustand, häufig ca. 40–60 % | kühl, trocken, vor Hitze geschützt | Herstellerangabe beachten |
| E-Bike Li-Ion | je nach Hersteller – Bosch z. B. 30–60 % | trocken und temperaturgeschützt | System- und Herstellerangaben haben Vorrang |
| LiFePO4 | Herstellerwert beachten, häufig mittlerer Ladebereich | trocken und innerhalb der zulässigen Lagertemperatur | BMS und konkrete Batterieanleitung beachten |
| NiMH | kein universeller Prozentwert | kühl und trocken | vor erneuter Nutzung gegebenenfalls nachladen |
| NiCd | Herstellerangabe beachten | kühl und trocken | alte Packs regelmäßig auf Zustand prüfen |
| Blei / AGM / Gel | möglichst vollgeladen | kühl, trocken und frostgeschützt bei ausreichendem Ladezustand | Selbstentladung kontrollieren und rechtzeitig nachladen |
Die Tabelle gibt allgemeine Orientierung. Für den konkreten Akku gelten immer die Lager- und Ladehinweise des jeweiligen Herstellers.
Lithium-Ionen-Akku richtig lagern
Lithium-Ionen-Akkus stecken heute unter anderem in E-Bikes, Werkzeugen, Gartengeräten, Laptops, Powerstations, Kameras und zahlreichen mobilen Geräten.
Bei längerer Nichtbenutzung ist ein mittlerer Ladezustand für viele dieser Systeme sinnvoll. Dauerhaft vollständig geladen zu lagern, bedeutet eine höhere Zellspannung und kann die kalendarische Alterung begünstigen.
Ein nahezu leerer Akku ist ebenfalls ungünstig, weil durch Selbstentladung und Elektronikverbrauch während einer langen Lagerzeit die Gefahr einer Tiefentladung steigen kann.
Bei mehrwöchiger oder mehrmonatiger Lagerung ist ein mittlerer Ladezustand häufig sinnvoll. 40–60 Prozent sind beispielsweise eine verbreitete Herstellerempfehlung – die konkrete Bedienungsanleitung des Akkus bleibt jedoch maßgeblich.
Akku lagern: Welche Temperatur ist ideal?
Wärme beschleunigt viele chemische Alterungsprozesse. Besonders ungünstig sind deshalb dauerhaft hohe Temperaturen.
Ein Akku sollte nicht:
- in direkter Sonne liegen,
- neben einer Heizung gelagert werden,
- im Sommer über längere Zeit im aufgeheizten Auto bleiben,
- in einem stark aufgeheizten Dachboden oder Gartenhaus liegen.
Gleichzeitig ist zwischen Lagerung und Laden zu unterscheiden. Ein Akku kann je nach Hersteller durchaus bei niedrigeren Temperaturen gelagert werden, während das Laden eines kalten Lithium-Akkus deutlich stärker eingeschränkt sein kann.
Nicht pauschal davon ausgehen, dass ein kalter Akku sofort geladen werden darf. Akku zunächst entsprechend der Herstelleranleitung auf geeignete Ladetemperatur bringen.
E-Bike-Akku richtig lagern und überwintern
E-Bike-Akkus gehören zu den häufigsten Fällen längerer saisonaler Lagerung. Besonders im Winter stehen viele Fahrräder mehrere Wochen oder Monate ungenutzt.
Für Bosch-E-Bike-Akkus wird für längere Lagerzeiten beispielsweise ein Ladezustand von 30 bis 60 Prozent empfohlen.
Andere Hersteller können abweichende Werte nennen. Auch innerhalb verschiedener Akkusysteme desselben Herstellers können sich Empfehlungen ändern.
✓ Herstellerempfehlung zum Ladezustand prüfen
✓ Akku trocken lagern
✓ direkte Sonne und starke Hitze vermeiden
✓ Akku nicht vollständig entladen einlagern
✓ Ladezustand bei langer Pause gelegentlich kontrollieren
✓ vor dem Laden auf geeignete Temperatur bringen
Weitere Hinweise zum schonenden Umgang mit E-Bike-Akkus finden Sie in unserem Ratgeber:
Werkzeugakku und Gartengeräte-Akku lagern
Akkuschrauber, Motorsäge, Heckenschere, Rasenmäher und andere Akkuwerkzeuge stehen häufig über Wochen oder während der Wintersaison still.
Auch hier gilt: Die Anleitung des jeweiligen Akkusystems entscheidet.
STIHL empfiehlt für seine Lithium-Ionen-Akkus bei längerer Lagerung beispielsweise 40 bis 60 Prozent Ladezustand und einen trockenen, möglichst frostfreien Lagerort.
Andere Werkzeughersteller können andere Bereiche definieren. Deshalb sollte die Prozentzahl nicht pauschal auf jedes Akkusystem übertragen werden.
LiFePO4-Akku richtig lagern
Lithium-Eisenphosphat-Akkus, kurz LiFePO4 oder LFP, werden beispielsweise in Wohnmobilen, Booten, Solarsystemen, Balkonkraftwerk-Speichern und mobilen Energiesystemen eingesetzt.
Auch bei LiFePO4 gilt: Eine universelle Prozentzahl für jedes Batteriesystem ist nicht sinnvoll.
Je nach BMS, Zellhersteller und Gesamtsystem können Lagerempfehlungen, zulässige Temperaturen und Kontrollintervalle voneinander abweichen.
Die Anleitung der konkreten Batterie beachten. Das integrierte beziehungsweise externe Batteriemanagementsystem kann auch während der Lagerung einen geringen Eigenverbrauch besitzen. Deshalb sollte der Ladezustand bei langen Standzeiten kontrolliert werden.
NiMH-Akkus richtig lagern
NiMH-Akkus finden sich beispielsweise als AA- und AAA-Akkus, in Zahnbürsten, Funkgeräten, älteren Geräten und industriellen Anwendungen.
Bei diesen Akkus sollte nicht einfach die Li-Ion-Regel „40–60 Prozent“ übernommen werden.
NiMH-Akkus besitzen je nach Typ eine unterschiedliche Selbstentladung. Moderne Low-Self-Discharge-Zellen können ihre Ladung über lange Zeit besser halten als ältere Standard-NiMH-Zellen.
Empfehlenswert ist eine kühle und trockene Lagerung. Wurde der Akku längere Zeit nicht benutzt, sollte er vor dem Einsatz geprüft und gegebenenfalls wieder aufgeladen werden.
AGM-, Gel- und Bleiakku richtig lagern
Bei Blei-Akkus gilt eine andere Grundregel als bei Lithium-Ionen-Akkus.
AGM-, Gel- und andere Blei-Säure-Batterien sollten möglichst vollgeladen gelagert werden.
Sinkt ihr Ladezustand während einer längeren Standzeit zu weit ab, kann es zur Sulfatierung der Platten kommen. Dadurch können Kapazität und Lebensdauer dauerhaft abnehmen.
Höhere Lagertemperaturen erhöhen zudem die Selbstentladung und können deshalb kürzere Nachladeintervalle erforderlich machen.
Li-Ion meist teilgeladen lagern – Blei, AGM und Gel möglichst vollgeladen halten.
Akku über Monate lagern: Wie oft Ladezustand kontrollieren?
Ein starres Kontrollintervall für alle Akkus gibt es nicht. Entscheidend sind Zellchemie, BMS-Eigenverbrauch, Alter, Temperatur und Herstellerangaben.
Für eine mehrmonatige Lagerung ist es jedoch sinnvoll, den Akku nicht einfach für ein halbes Jahr zu vergessen.
Kontrollieren Sie beispielsweise:
- Ladezustand beziehungsweise Anzeige,
- Gehäuse auf Verformungen,
- Kontakte auf Korrosion,
- ungewöhnliche Erwärmung,
- Geruch oder sichtbare Beschädigungen.
Bei einem vom Hersteller vorgesehenen Nachladebedarf sollte ausschließlich ein zum Akku passendes beziehungsweise freigegebenes Ladegerät verwendet werden.
Akkus trocken lagern – aber nicht einfach luftdicht verpacken
Feuchtigkeit kann Kontakte, Gehäuse und Elektronik beeinträchtigen. Deshalb sollten Akkus grundsätzlich sauber und trocken gelagert werden.
Eine luftdicht verschlossene Plastiktüte ist jedoch nicht automatisch die beste Lösung: Wird Feuchtigkeit eingeschlossen oder bildet sich Kondenswasser, kann genau das Gegenteil erreicht werden.
Geeigneter sind je nach Akkutyp beispielsweise:
- Originalverpackungen,
- trockene nichtleitende Aufbewahrungsbehälter,
- geeignete Akku-Aufbewahrungsboxen,
- für größere gewerbliche Mengen entsprechend ausgelegte Lagersysteme.
Müssen Akkus stehend gelagert werden?
Für moderne Lithium-Ionen-Rundzellen und viele geschlossene Akkupacks gibt es keine allgemeine Regel, dass sie ausschließlich aufrecht stehen müssen.
Entscheidend ist vielmehr, dass der Akku mechanisch sicher, gegen Herunterfallen geschützt und entsprechend der Herstelleranleitung gelagert wird.
Bei bestimmten Batteriearten oder festgelegten Herstellerkonstruktionen können dagegen konkrete Einbau- beziehungsweise Lagerpositionen vorgeschrieben sein.
Kontakte vor Kurzschluss schützen
Ein loser Akku sollte nicht gemeinsam mit Schrauben, Werkzeugen, Schlüsseln, Münzen oder anderen leitfähigen Metallteilen in einer Schublade oder Werkzeugkiste liegen.
Werden Plus- und Minuspol durch Metall miteinander verbunden, kann ein sehr hoher Kurzschlussstrom entstehen.
Freiliegende Kontakte sollten deshalb entsprechend der Akkuart geschützt werden – beispielsweise durch eine passende Schutzkappe, Einzelverpackung oder geeignete Polisolierung.
Brauche ich für Lithium-Akkus eine feuerfeste Box?
Für jeden kleinen, technisch einwandfreien Haushaltsakku pauschal eine „feuerfeste Box“ vorzuschreiben, wäre zu allgemein.
Der notwendige Brandschutz hängt unter anderem von Akkuart, Energieinhalt, Menge, Nutzung und dem jeweiligen Einsatzbereich ab.
Grundsätzlich sinnvoll sind:
- Schutz vor mechanischen Beschädigungen,
- Abstand zu starken Wärmequellen,
- keine Lagerung direkt neben leicht entzündlichen Materialien,
- kein Kurzschluss der Pole,
- Herstellerangaben beachten.
Für größere Mengen, gewerbliche Lager oder Akkus mit erhöhtem Gefährdungspotenzial sind weitergehende Brandschutzmaßnahmen erforderlich.
Beschädigte oder aufgeblähte Akkus nicht normal einlagern
Eine normale Lagerempfehlung gilt nur für technisch unauffällige Akkus.
Zeigt ein Lithium-Akku Auffälligkeiten wie:
- Aufblähung oder Verformung,
- Risse oder starke mechanische Beschädigung,
- ungewöhnliche Erwärmung,
- ungewöhnlichen Geruch,
- austretende Flüssigkeit,
sollte er nicht weiter verwendet und insbesondere nicht einfach erneut geladen werden.
Einen auffälligen Lithium-Akku nicht gemeinsam mit Ihren normalen Ersatzakkus lagern. Er sollte entsprechend seinem Zustand fachgerecht beurteilt und über geeignete Rücknahmewege beziehungsweise qualifizierte Stellen abgegeben werden.
Akku im Keller lagern?
Ein trockener, temperierter Keller kann ein geeigneter Lagerort sein.
Problematisch sind dagegen Räume mit:
- hoher Luftfeuchtigkeit,
- Kondenswasser,
- regelmäßigen Überschwemmungen,
- starken Temperaturwechseln,
- direkter Nähe zu Heizungsanlagen oder anderen Wärmequellen.
Entscheidend ist also nicht das Wort „Keller“, sondern das tatsächliche Raumklima.
Akku in der Garage lagern?
Auch hier kommt es auf die Bedingungen an.
Eine trockene, gut geschützte Garage mit moderaten Temperaturen kann für bestimmte Akkus geeignet sein. Eine Garage, die im Winter stark auskühlt und im Sommer sehr heiß wird, ist dagegen für viele Systeme nicht optimal.
Besonders bei E-Bike- und Werkzeugakkus sollte die jeweilige Herstellerangabe zur Lagertemperatur geprüft werden.
Akku im Kühlschrank lagern?
Für normale Geräteakkus ist der Kühlschrank im Regelfall kein sinnvoller Lagerort.
Dort besteht unter anderem die Gefahr von Feuchtigkeit und Kondensation, insbesondere beim Herausnehmen und Erwärmen des Akkus.
Ein trockener, ausreichend kühler Raum ist für die meisten Anwendungen praktikabler.
Akku nach langer Lagerung wieder verwenden
Nach mehreren Monaten Standzeit sollte der Akku nicht vollkommen ungeprüft wieder in Betrieb genommen werden.
1. Gehäuse auf Schäden und Verformungen prüfen.
2. Kontakte auf Korrosion und Verschmutzung kontrollieren.
3. Akku gegebenenfalls auf geeignete Temperatur bringen.
4. Nur das passende beziehungsweise freigegebene Ladegerät verwenden.
5. Ladeverhalten und Erwärmung beobachten.
6. Bei Auffälligkeiten Akku nicht weiterverwenden.
Die 10 wichtigsten Regeln zur Akkulagerung
1. Akkutechnologie bestimmen.
2. Herstellerangaben zur Lagerung lesen.
3. Li-Ion nicht monatelang komplett leer lagern.
4. Blei, AGM und Gel möglichst vollgeladen halten.
5. Hitze und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
6. Trocken lagern und Kondenswasser vermeiden.
7. Kontakte gegen Kurzschluss schützen.
8. Akku vor Sturz und mechanischer Beschädigung schützen.
9. Bei langen Standzeiten Ladezustand und Zustand kontrollieren.
10. Beschädigte Akkus nicht weiter laden oder normal einlagern.
Passendes Ladegerät für die Akku-Pflege
Zur richtigen Lagerung gehört auch die richtige Ladetechnik. Li-Ion, LiFePO4, NiMH und Blei-Akkus benötigen unterschiedliche Ladeverfahren.
Ein mechanisch passender Stecker bedeutet nicht automatisch, dass ein Ladegerät elektrisch geeignet ist.
Häufige Fragen zur richtigen Lagerung von Akkus
Soll man einen Akku voll oder leer lagern?
Das hängt von der Akkutechnologie ab. Lithium-Ionen-Akkus werden für längere Lagerzeiten bei vielen Herstellern mit mittlerem Ladezustand empfohlen. Blei-, AGM- und Gel-Akkus sollten dagegen möglichst vollgeladen gelagert werden.
Wie viel Prozent sollte ein Lithium-Ionen-Akku beim Lagern haben?
Ein pauschaler Wert gilt nicht für jedes System. Häufig liegen Herstellerempfehlungen im mittleren Ladebereich. STIHL nennt für seine Li-Ion-Akkus beispielsweise 40–60 Prozent, Bosch für längere Lagerung seiner E-Bike-Akkus 30–60 Prozent.
Kann ich einen Akku bei 100 Prozent lagern?
Kurzfristig ist eine vollständige Ladung bei einem intakten und dafür ausgelegten Akku grundsätzlich normal. Für eine monatelange Lagerung empfehlen viele Hersteller von Lithium-Ionen-Systemen jedoch einen niedrigeren Ladezustand. Bei Blei-Akkus gilt dagegen gerade die möglichst vollständige Ladung als wichtige Lagerbedingung.
Wie lange kann ein Akku unbenutzt liegen?
Das hängt stark von Zellchemie, Akkuelektronik, Alter, Temperatur und Ladezustand ab. Bei längeren Standzeiten sollte deshalb die Herstellervorgabe zum Kontroll- beziehungsweise Nachladeintervall beachtet werden.
Wie lagert man einen E-Bike-Akku im Winter?
Trocken, vor starken Temperaturextremen geschützt und mit dem vom Hersteller empfohlenen Ladezustand. Bosch nennt für längere Lagerzeiten beispielsweise 30–60 Prozent.
Kann ein E-Bike-Akku im Winter in der Garage bleiben?
Das hängt von Temperatur, Feuchtigkeit und den Vorgaben des Akkuherstellers ab. Eine stark auskühlende, feuchte oder stark schwankende Garage ist nicht automatisch ein geeigneter Lagerort.
Wie lagere ich einen Werkzeugakku über den Winter?
Herstellerempfehlung beachten, trocken lagern, starke Hitze vermeiden und den vorgesehenen Lager-Ladezustand einstellen. STIHL nennt beispielsweise 40–60 Prozent für längere Lagerung.
Wie lagere ich einen AGM-Akku?
AGM-Akkus sollten möglichst vollgeladen und kühl gelagert werden. Da sich auch AGM-Batterien mit der Zeit selbst entladen, muss der Ladezustand bei längeren Standzeiten kontrolliert und gegebenenfalls nachgeladen werden.
Muss ein Lithium-Akku stehend gelagert werden?
Für moderne geschlossene Lithium-Ionen-Akkupacks besteht keine allgemeine Regel, dass sie ausschließlich aufrecht gelagert werden müssen. Entscheidend sind ein mechanisch sicherer Lagerplatz und die konkrete Herstelleranleitung.
Darf ich einen aufgeblähten Akku lagern?
Ein aufgeblähter oder anderweitig beschädigter Lithium-Akku ist nicht wie ein normaler Ersatzakku zu behandeln. Er sollte nicht weiter verwendet oder geladen, von intakten Akkus getrennt und zeitnah einem geeigneten Rücknahme- beziehungsweise Fachbetrieb zugeführt werden.
Was mache ich mit einem defekten Akku?
Akkus gehören nicht in den Hausmüll. Hinweise zur richtigen Rückgabe und zum Umgang mit verschiedenen Batterietypen finden Sie in unserem Entsorgungsratgeber.
Der richtige Ladezustand, moderate Temperaturen und ein sicherer Lagerort können dazu beitragen, einen Akku möglichst lange zuverlässig zu nutzen. Ist der vorhandene Akku bereits verschlissen, finden Sie bei AKKUman passende Ersatzlösungen.
Ersatzakku finden Passendes Ladegerät findenLager- und Temperaturbereiche können je nach Akku, Zellchemie und Hersteller abweichen. Maßgeblich sind immer die Bedienungs- und Sicherheitshinweise des konkreten Produktes.
