Ladetechnik

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Ladetechnik , Ladegeräte und Netzteile

Akkus laden - Aber richtig!

Mobilität, Unabhängigkeit und Erreichbarkeit sind Stichworte unserer Zeit. Ermöglicht wird diese individuelle Bewegungsfreiheit durch tragbare Energiequellen.
Immer stärker im Fokus: Akkus, das kann eine einzelne wiederaufladbare Batterie/ Zelle oder ein Batteriepack sein.
Umweltfreundlich, wirtschaftlich und leistungsstark - so überzeugen die wiederaufladbaren Energiespeicher immer mehr Verbraucher.

Alle Akku-Zellen werden grundsätzlich während des Produktionsprozesses geladen, um die Funktionsfähigkeit zu prüfen. Je nachdem, wie viel Zeit danach bis zum Verkauf verstreicht, verliert der Akku jedoch allmählich seine Ladung.

Laden Sie daher Ihre Akkus vor dem ersten Einsatz immer auf!

Ausnahme: Ni-Cd Akkus
Diese sollten im Gegensatz zu anderen Akkus vor der ersten Aufladung bzw. vor dem ersten Gebrauch vollständig entladen werden, um den Memory-Effekt entgegen zu wirken. 

Memory-Effekt und Lazy-Battery-Effekt

Der Memory-Effekt tritt bei Ni-Cd Akkus auf, wenn diese mehrfach teilentladen und anschließend wieder vollständig aufgeladen werden. Es scheint so, als würde der Akku sich die Teilentladungen "merken" und für künftige Entladungen nur noch die Energiemenge der Teilentladung zur verfügung stellen. Es ist mit einem Spannungsabfall zu rechnen, welcher letztendlich zu einer geringeren entnehmbaren Kapazität des Akkus führt.

Bei Ni-MH Akkus äußert sich dieser Vorgang nur in abgeschwächter Form als Lazy-Battery-Effekt. Hier findet solch ein geringer Kapazitätsverlust statt, dass die Nutzungsdauer von Ni-MH Akkus dadurch kaum beeinflusst wird.
Die gute Nachricht für Sie: Durch das sogennannte "Zyklen", das wiederholte vollständige Auf- und Entladen, werden betroffene Akkus wieder auf Trab gebracht und erhalten fortan ihre ursprüngliche Leistungsfähigkeit zurück.
Tipp von uns: Ladegeräte mit Entladefunktion verwenden!

Entladene Akkus sollten nicht über einen längeren Zeitraum im eingeschalteten Gerät aufbewahrt werden. Dies kann zur Tiefenentladung führen und somit ein Wiederaufladen des Akkus unmöglich macht.
Generell gilt: Akkus, die längere Zeit nicht verwendet werden, bitte immer außerhalb des Geräts aufbewahren - im Idealfall in geladenem Zustand. Selbst in ausgeschalteten Geräten kann ein geringer Strom fließen, welcher die Selbstentladung des Akkus begünstigt und im worst-case zur Tiefenentladung führt.
Die verfügbare Kapazität eines Akkus ist abhängig von: der Entladestromstärke,  der Geräteabschaltspannung,  der Umgebungstemperatur, dem Ladezustand und der Lagerzeit.

Für eine lange Lebensdauer und anhaltende Höchstleistungen empfiehlt Akkuman - kühle und trockene Lagerplätze ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Übliches laden von Lithium-Ionen-Akkumulatoren (Akkus), wie z.B.: 18650 & 21700 Akkuzellen. 

Das Überladen eines Lithium-Ionen-Akkumulators stellt eine sicherheitskritische Situation dar. Aufgrund dessen werden diese Batterietypen nach der CCCV (Constant Current Constant Voltage)-Methode geladen. In der ersten Phase (CC) wird mit einem konstanten Ladestrom geladen, bis üblicherweise eine Spannung von 4,2 V pro Einzelzelle erreicht wird. Die eingeladene Kapazität steigt mit der CC-Phase linear an. Nach Beendigung der CC-Phase ist der Ladungszustand bei ca. 85 bis 87 Prozent erreicht.

Die anschließende CV-Phase zeichnet sich durch eine konstante Ladeschlussspannung von ca. 4,2 V pro Zelle bei Lithium-Ionen-Systemen aus. Hierbei muss der Ladestrom kontinuierlich abgesenkt werden, um die Spannungsgrenze nicht zu überschreiten. Der Ladeprozess gilt als abgeschlossen, wenn ein unterer Grenzladestrom erreicht wurde. Diesen Strom bezeichnet man als Cut-off Kriterium. Aus dem Absenken des Ladestroms ergibt sich, dass in der CV-Phase weniger Kapazität pro Zeit in die Zellen eingeladen werden kann. Es kann eine Pre-Charge -Phase zur Prüfung der Tiefenentladung des Akkumulators vor die erste Phase geschaltet werden (Spannung kleiner als 2,5 V). Dies dient der Verhinderung eines Ladeprozesses bei bereits zersetzten Akkumulatoren (Sicherheitselement).

Diese CCCV-Lademethode verhindert somit ein Laden eines tiefenentladenen Batteriepacks.

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