Smartphone & Handy Akku

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Smartphone- und Handy-Akkus

Wer Elektrogeräte verwendet, die mit Akkus laufen, der sollte sich immer auch mit der Lebensdauer des Akkus auseinandersetzen. Mit der Lebensdauer eines Akkus ist stets die Restkapazität von wenigstens 80 Prozent gemeint, bezogen auf die Anzahl der angegebenen Ladezyklen. Ein Akku, der nach dem Erreichen der vom Hersteller genannten Ladezyklen noch bis auf 80 Prozent lädt, ist demnach nicht etwa defekt, sondern erreicht immer noch die vorgeschriebene Ladekapazität.

In nahezu allen Smartphones und Handys kommen heutzutage Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. In unserem Shop von akkuman.de finden Sie das passende Exemplar für Ihr Endgerät. Während einfache Modelle mit wenig Funktionen bis zu einer Woche ohne Aufladen auskommen, reicht bei vielen Smartphones die Akku-Laufzeit maximal für ein bis zwei Tage. Das liegt an den immer größer werdenden Touchscreens, leistungsstärkeren Prozessoren, zahlreichen Sensoren und kontinuierlichen drahtlosen Datenübertragungen, wofür viel Energie benötigt wird. Zur Funktion: Bei Lithium-Ionen-Akkus kommt es zu einem Austausch von Elektronen zwischen den Elektroden – das erzeugt Energie. Das Elektrolyt besteht aus Lithium-Salz.

Vorteile von Lithium-Ionen-Akkus bei Smartphones und Handys

Die großen Vorteile von Lithium-Ionen-Akkus im Vergleich zu anderen Techniken ist, dass ihre Inhaltsstoffe nicht toxisch sind und ein Memory-Effekt im Prinzip nicht vorhanden ist. Ein Nachladen des Energiespeichers ist demnach unabhängig vom Kapazitätszustand möglich. Bei älteren Handy-Modellen kann es vorkommen, dass sich die Lebensdauer der Lithium-Ionen-Akkus durch eine Tiefentladung (eine so gut wie komplette Entladung) verkürzt. Heutzutage schützt davor allerdings die integrierte Lade-Elektronik und das Handy schaltet sich rechtzeitig selbsttätig aus.

Akku wechseln – auf Qualität setzen

Sind Sie im Besitz eines Mobiltelefons mit wechselbarem Akku, sind sie nach einigen Jahren im Vorteil, wenn der Energiespeicher den Geist aufgibt oder nicht mehr länger als einen Tag am Stück. Kaufen Sie sich statt eines neuen Smartphones einen neuen Akku, muss dieser zwar kein Original-Teil vom Handyhersteller sein, trotzdem sollten Sie – auch bei Drittakkus – auf hohe Qualität achten und nicht zum billigsten Akku greifen. Das gilt ebenfalls für das Ladegerät. Handy- und Smartphone-Hersteller warnen Kunden jedoch aus Sicherheitsgründen davor, andere als ihre Original-Akkus zu verwenden. Wir von akkuman.de bieten Smartphone- und Handy-Akkus zahlreicher Hersteller und für alle möglichen Modelle an.

Inzwischen besitzen Wechselakkus – besonders in der Ober- und Mittelklasse – Seltenheitswert. Soll ein Akku lange halten, setzen viele daher neben einer guten Akkupflege immer häufiger auch auf den Kauf eines mobilen Ladegeräts, einer Powerbank. Auch hierbei sollte man auf Qualität setzen. Minderwertige Zusatzakkus neigen beispielsweise zu schnelleren Defekten, und lasche Kabel neigen zu Kabelbrüchen. Zumindest können billige Akku-Gadgets nicht mehr direkt und unmittelbar dem Smartphone schaden, weil sie extern und nicht direkt verbunden sind.

Alte Smartphone- oder Handy-Akkus nicht in den Müll

Lithium-basierte Akku-Typen verfügen über zahlreiche Vorteile, haben jedoch auch ihre Grenzen: Aufgrund von Oxidationsprozessen und Korrosionen halten sie in den meisten Fällen nicht länger als drei Jahre. Demnach schaffen die Lithium-Ionen-Akkus bei sachgerechtem Umgang circa 1.000 Ladezyklen ohne Schaden – maximal.

Weil fast alle Batterien und Akkus umweltgefährdende Stoffe enthalten, dürfen sie nicht in die Umwelt gelangen, und gehören daher nicht in den Hausmüll. Man kann Akkus und Batterien kostenfrei entsorgen, beispielsweise gibt es in Supermärkten dafür spezielle Sammelboxen. Optional gibt es die Schadstoff-Sammelstellen der Abfallentsorgungsbetriebe.

So erhöht man die Akku-Lebenszeit

Die Lebensdauer von Akkus ist eine Wissenschaft für sich und es gibt zahlreiche Faktoren, die Einfluss auf sie haben. Experten nennen immer wieder die folgenden Einflussfaktoren: Extreme Temperaturschwankungen, Überladung, Nutzungshäufigkeit, Tiefenentladung, Kurzschluss und Lagerungsfehler.

Vernünftige Pflege und fachgerechte Lagerung können den Lebenszyklus von Handy-Akkus wesentlich erhöhen. Laut Akku-Experten sollte man den Handy-Akku in etwa im Bereich zwischen 30 und 80 Prozent Ladung halten, um eine größere Anzahl an Ladezyklen zu erhalten. Demnach sollte man den Energieträger im Idealfall auch nur in diesem Bereich mit Strom versorgen. Außerdem sollte man darauf verzichten, den Smartphone-Akku bei einem niedrigen Stand für nur kurze Zeit ans Ladekabel zu hängen und bei fast voller Kapazität nachzuladen.

Es empfiehlt sich nicht, das Mobiltelefon über Nacht zu laden, auch wenn es zu dieser Zeit meist nicht in Benutzung ist. Doch nachdem der Energiespeicher seine volle Kapazität erreicht hat, wird entweder so lange ein Erhaltungsstrom geliefert, bis die Akkukapazität unter den Nennwert fällt, ab dem die Ladeelektronik wieder aktiv lädt. Oder der Ladevorgang wird unterbrochen und erst wieder fortgesetzt, wenn die Ladung unter einen bestimmten Wert fällt. In beiden Fällen wird der Akku erheblich beansprucht. Besonders die Entladung um wenige Prozent im stark belasteten letzten Drittel des Ladevorgangs setzt dem Smartphone-Akku zu. Um ihn zu schonen, sollte man deshalb das Mobiltelefon vom Ladekabel nehmen, sobald es aufgeladen ist. Experten zufolge sollte das schon bei einem Ladezustand von 90 Prozent der Fall sein. Darüber hinaus spart man somit auch Stromkosten, da Ladekabel auch dann Energie ziehen, wenn kein Handy angeschlossen ist.

Smartphone- und Handyakkus: Pflege und Lagerung

Es ist zwar nicht direkt ersichtlich, allerdings steckt in einem Akku mehr Chemie als man denken könnte. Deshalb ist jeglicher Kontakt mit Wasser schädlich und kann zum Ausfall führen. Außerdem kann sich der Smartphone-Akku „aufblähen“ – es bildet sich eine sichtbare Beule auf dem Akku. In dem Fall lässt die Akkuleistung schnell nach und man sollte den Akku wechseln.