SmartWatch & Fitness-Armband Akku

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SmartWatch & Fitness-Armband Akku

Aus der modernen Welt der Technik sind Akkus nicht mehr wegzudenken. Nie war die Menschheit so mobil wie heutzutage: Ob wir unterwegs unsere Schritte und die verbrauchten Kalorien tracken, Nachrichten versenden, Videos anschauen oder Musik hören – immer mehr Geräte brauchen Energie an Orten, an denen es keine Steckdose gibt. Auch SmartWatches und Fitness-Armbänder verfügen über eigene Akkus und Ladestationen. Wir von akkuman.de zeigen, welche Akkus es gibt und was deren Vor- bzw. Nachteile sind. 

Li-Polymer Akkus

Wo früher noch mehrere AA- oder AAA-Batterien Platz fanden, ist heute in den meisten Fällen ein Akkumulator (auch Akku oder Sekundärzelle genannt) verbaut. Bei SmartWatches und Fitness-Armbändern finden sich in der Regel Lithium-Polymer Akkus, die eine Weiterentwicklung der Lithium-Ionen Akkus darstellen. Auch der Li-Polymer Akku hat Graphit und Lithium zur Basis. Der wesentliche Unterschied, auf den der Name des Akkus hinweist, ist die Verwendung einer festeren Polymerbasis als Elektrolyt statt flüssiger Elektrolyten. Eine Besonderheit am Li-Polymer Akku stellt dar, dass er durch seine unterschiedlichen Komponenten in vielen verschiedenen Formen hergestellt werden kann, beispielsweise als besonders dünne Schichtfolie. Entsprechende Akkus findest du auch in unserem Shop.

Der Li-Polymer Akku zeichnet sich außerdem durch ein sehr geringes Gewicht aus und ist sehr günstig in der Herstellung. Das macht ihn auch weniger anfällig für Überladung sowie Überhitzung. Allerdings ist die Polymer-Technik insgesamt etwas temperaturempfindlicher und anfällig für Tiefentladung, weshalb sich etwa in Smartphones in den meisten Fällen ein Lithium-Ionen-Akku befindet. Aber der Li-Polymer Akku hat eine geringere Energiedichte, weshalb er häufiger geladen werden muss. Man kann die Lebensdauer des Akkus durch flache Ladezyklen erheblich erhöhen. Diese Form der Akkus ist nicht für den Einsatz in Minusbereichen geeignet und auch sonst empfindlich gegenüber einem zu hohen Entladestrom, durch den es im schlimmsten Fall sogar zu einem Brand kommen kann.

SmartWatch & Fitness-Armbänder: Lithium-Ion oder Lithium-Polymer Akku?

Das eine schließt das andere nicht aus, zumal es im Hinblick auf den chemischen Aufbau eine Vielzahl verschiedener Typen wie den Li-Cobaltdioxid-, -Mangandioxid-, Eisenphosphat- oder -Titanat-Akku gibt, die unter dem Oberbegriff Li-Ionen Akku firmieren. Die hohe Kapazität bei einer gleichzeitig kompakten Bauform macht sie vor allem für den Einsatz in mobilen Geräten interessant.

Ob sich Hersteller oder Nutzer für den herkömmlichen Lithium-Ion Akku oder das weiter entwickelte Modell Lithium-Polymer entscheiden hängt maßgeblich und in erster Linie von der individuellen Nutzung des Geräts sowie dem Leistungsanspruch ab. Der Li-Polymer Akku ist besonders bei kleinen Geräten wie SmartWatches, Fitness-Armbändern oder auch im Modellbau beliebt, weil er für einen sichtbaren Leistungsschub sorgt. Nutzer, die etwa ihr Handy hohen Temperaturschwankungen aussetzen, werden wohl eher auf einen klassischen Lithium-Ion Akku setzen, da der Lithium-Polymer Akku thermisch besonders empfindlich ist. Die Energiedichte ist dabei ebenfalls geringer. Wichtig ist, unabhängig welches der beiden Modelle im mobilen Gerät Verwendung findet, dass man auf eine richtige Nutzung und Ladung achtet, damit man die Kapazität des Akkus voll ausnutzen kann und seine Lebensdauer so lang wie möglich erhalten bleibt.

Vorteile von Li-Polymer Akkus bei SmartWatches & Fitness-Armbändern gegenüber herkömmlichen Akkus

·         Sie sind leicht und können in nahezu jeder Form und Größe hergestellt werden.

·         Sie verfügen über große Kapazitäten, speichern also viel Energie in einem kleinen Paket (was eine hohe Energiedichte bedeutet).

·         Sie sind sehr gut in der Lage, eine konsistente Spannung / Ausgangsleistung aufrechtzuerhalten, wenn sie entladen werden. Der Spannungs- / Leistungsabfall, wenn sie allerdings einen komplett entladenen Zustand erreichen, fällt verglichen mit NiCd, NiMh oder PB sehr schnell aus.

·         Sie verfügen über hohe Entladungsraten, um die anspruchsvollsten elektrischen Projekte mit Strom zu versorgen. Li-Polymer Akkus ermöglichen ebenfalls hohe Ladestromraten, so dass das Aufladen in kurzer Zeit möglich ist.

·         Im Gegensatz zu NiCad oder NiMh verfügen Li-Polymer Akkus nicht über einen sogenannten Memory-Effekt. Während NiCd-Akkus sich häufige Teilentladungen merken und der Akku beim nächsten Ladevorgang davon ausgeht, dass er weniger Energie zu speichern braucht, nimmt bei Li-Ionen Akkus die Lebensdauer durch Teilladungen sogar zu. Es spielt demnach keine Rolle, wie voll oder leer der Akku gerade ist, bevor man ihn erneut an das Stromnetz anschließt.

·         Es gibt kaum Selbstentladung. Lagert man Gartengeräte z. B. über den Winter im Keller, liegt die Selbstentladung bei rund zwei Prozent, was sich bei kühlen Temperaturen sogar nochmal reduziert.

·         Li-Ionen-Akkus sind in der Regel lange haltbar.

Nachteile von Li-Polymer Akkus

·         Zu hohe Temperaturen (mehr als 60 Grad Celsius) oder zu niedrige Temperaturen (unter 0 Grad Celsius) schädigen die Zellen des Akkus oder können diese sogar zerstören.

·         Langes Lagern in ungeladenem Zustand ist für diese Art von Akku nicht vorgesehen. Um diese Sorte Akkus ordentlich zu laden, muss ein dafür vorgesehenes Kabel verwendet werden. Somit wird eine Überladung und damit eine mögliche Verpuffung verhindert.

Fazit

Letztlich bieten Lithium Polymer Akkus für viele Einsatzgebiete eine sehr gute Kombination aus Leistung und Flexibilität. Vor allem bei kleinen mobilen Geräten wie SmartWatches und Fitness-Armbänder oder im Bereich des Modellbaus und ähnlicher Anwendungen sind Li-Polymer Akkus bei der Wahl der Energiespeichermedien ganz weit vorne anzusiedeln. Bei akkuman.de findest du das passende Exemplar für Dein Gerät bzw. Deine Anwendung. Für Extrembereichsanwendungen vor allem in Bezug auf extreme Temperaturschwankungen sollten sie nur sehr bedacht eingesetzt werden, jedoch herrscht häufig ein Mangel an Alternativen auf dem Markt. Man sollte seine Wahl situationsbedingt treffen.