E-Bike Akkus




Hochwertige E-Bike Akkus & Ersatzakkus namhafter Hersteller günstig kaufen

Ohne einen aufgeladenen Akku ist ein E-Bike nicht viel mehr als ein Fahrrad mit Zusatzgewicht. Umso wichtiger ist ein hochwertiger und funktionstüchtiger Akkumulator von BOSCH und anderen Herstellern, der den Antrieb jederzeit mit ausreichend Energie für die Trittunterstützung versorgt. Durch den Elektrofahrrad-Boom und die Chancen, die E-Bikes im Rahmen der Verkehrswende bieten, ist das Thema in aller Munde. Worauf aber kommt es an?

Große Auswahl, Hochleistungsakkus der neuesten Technologie für Ihr Elektrofahrrad

Nützliche Informationen, Fragen und Antworten rund um das Thema E-Bike Akku haben wir für Sie hier zusammengestellt:

Wer keine großen Touren macht und nur in der Stadt unterwegs ist, braucht keinen Akku mit einer hohen Kapazität, wer aber eine Batterie mit weniger Kapazität kauft, spart beim Preis und auch an Gewicht. Und der Ersatzakku ist bei einer Neuanschaffung in der Regel günstiger. Am weitesten verbreitet sind derzeit Akkus mit 400 bis 500 Wattstunden (Wh), mit einer Reichweite von 60 bis 80 Kilometer.

Wann brauche ich einen neuen Akku für mein E-Fahrrad?

Auch wenn die Energiespeicher immer besser und effizienter werden, haben sie eines gemeinsam: Früher oder später sind sie defekt, technisch veraltet oder erleiden einen drastischen Leistungsabfall. Davor sind auch hochwertige Marken-Systeme von BOSCH oder Panasonic ebenso wenig geschützt wie andere Modelle. Dabei gibt es einige Punkte, anhand derer Sie feststellen können, wann es sich lohnt, ein neues Batteriepack zu kaufen.

Beschädigungen

Beginnen wir mit dem offensichtlichsten Grund, einem Schaden am Akku. Zeigt sich eine offensichtliche Beschädigung am Batteriespeicher, ist der Austausch gegen einen Ersatz mit der passenden Wh- und Ah-Zahl unbedingt nötig. Meist zeigt sich ein Schaden anhand von Rissen, aufgebrochenen Klebestellen oder korrodierten bzw. verklebten Kontaktstellen. Eine solche Beschädigung sorgt nicht nur dafür, dass der Batteriespeicher nicht mehr optimal funktioniert.

Gleichzeitig steigt das Risiko für eine spontane Selbstentzündung und einen sich daraus entwickelnden Brand erheblich an. Gerade in letzter Zeit ist die Zahl der durch defekte E-Bike-Akkumulatoren ausgelösten Brände deutlich gestiegen. Umso wichtiger ist der zeitnahe Austausch. Aber auch mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie das Risiko für eine spontane Selbstentzündung minimieren:

  1. Laden Sie Ihr E-Fahrrad nicht unbeaufsichtigt über Nacht auf.
  2. Richten Sie die Ladestelle in einigem Abstand zu leichtentzündlichen Materialien ein.
  3. Nehmen Sie die Akkus aus Ihren E-Rädern, wenn Sie diese länger nicht nutzen.
  4. Schützen Sie die Batteriepacks während der Lagerung vor direkter Sonneneinstrahlung.

Nachlassende Leistung

Unabhängig von der Wh- bzw. Ah-Zahl büßen Akkus mit der Zeit an Leistungsfähigkeit ein. Dieser Umstand kann sich in der Praxis anhand mehrerer "Symptome" zeigen. So kann es etwa sein, dass Ihr Elektrofahrrad trotz der auf die höchste Stufe eingestellten Trittunterstützung keinen richtigen Vortrieb mehr erzeugt.
Zudem kann der Motor selbst durch plötzlichen Spannungsabfall unter die notwendigen 24V, 36V bzw. 48V kurze Aussetzer haben. Meist zeigt sich ein verschlissener Energiespeicher jedoch daran, dass Sie diesen deutlich öfter nachladen müssen und sich dessen Kapazität deutlich schneller leert. Problematisch ist das vor allem bei kalten Außentemperaturen im Winter, wenn die Chemie des Speichers ohnehin weniger effizient arbeiten kann.

Während moderne Lithium-Ionen-Batterien je nach Pflege und Beanspruchung 500-1.000 Ladezyklen durchhalten, ist die Lebensdauer älterer Batterietechnologien geringer. Wenn Sie eine merklich abnehmende Kapazität feststellen oder ein älteres E-Bike fahren, ist es sinnvoll, einen Ersatzakku zu kaufen.

Veraltetes Batteriemanagement-System (BMS)

Anders als ein Tank im Auto besteht ein Energiespeicher am Elektrofahrrad nicht nur aus einem "Hohlraum" für Treibstoff bzw. Energie. Ein modernes Batteriepack ist neben Speicherzellen mit Elektronik versehen. Diese überwacht und steuert die Funktion des Akkumulators. Dabei ist sie nicht nur für den Schutz der Komponenten vor Beschädigungen verantwortlich. Gleichzeitig garantiert das Batteriemanagement-System das gleichmäßige Aufnehmen und Abgeben von Strömen bei 24V, 36V und 48V Akkumulatoren.

Damit schiebt das BMS Tiefenentladung, Kurzschlüssen und Überspannung einen Riegel vor. Die Entwicklung der Technik ist auch hier rasant. Namhafte Hersteller wie Shimano, BOSCH, Panasonic oder Yamaha arbeiten ständig an ihren Systemen, um die Lebensdauer der Akkus zu erhöhen. Der Austausch eines alten Speichers lohnt sich also auch im Hinblick auf moderne, intelligente Batteriemanagement-Systeme.

Ersatzakku als Backup für Vielfahrer

Wer viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, der ist froh über ein Batteriepack mit einer hohen Wattstundenzahl (Wh) und Ampereleistung (Ah). Doch selbst die stärksten Akkus mit 24V, 36V oder 48V sind irgendwann leer. Wohl dem, der immer einen voll aufgeladenen Ersatzakku für sein E-Bike in der Hinterhand hat.

Was ist schließlich ärgerlicher, als kurz vor einer spontanen Tour festzustellen, dass die Batterie fast leer ist? Insbesondere, wenn Sie gerne und viel mit dem Rad unterwegs sind, lohnt sich ein Ersatzakku, den Sie im Wechsel mit dem Originalgerät Ihres E-Bikes nutzen können. Während Sie also die Wh-Kapazität Ihres Original-Batteriepacks nutzen, lädt parallel das zweite. Nun müssen Sie den Akku nur noch mit wenigen Handgriffen austauschen und den entleerten Speicher ans Ladegerät anstecken.

Aber auch für lange Touren ist ein Ersatzakku trotz Zusatzgewicht enorm praktisch. Selbst wenn viele moderne Speicher von BOSCH, Panasonic und Co. über eine hohe Wh-Kapazität verfügen, ist die Reichweite in bergigem Terrain beschränkt. Wer einen starken Ersatzakku in der Fahrradtasche dabei hat, kann seine Tour dagegen ohne lange Ladezeit fortsetzen. Speziell für Touren im Alpenraum ist ein Ersatzakku unverzichtbar.

Wichtig: Achten Sie beim Kauf sowohl auf die Ah als auch auf die Wh, sodass ein ideales Gleichgewicht zwischen Leistung und Gewicht besteht.

So finden Sie den passenden Ersatzakku

Ob BOSCH, Panasonic, Shimano, Samsung, AEG oder Yamaha - Hersteller von Fahrrad-Akkus gibt es viele. Modelle mit unterschiedlicher Spannung von 24V über 36V bis hin zu 48V sowie mit verschiedener Kapazität noch viel mehr. Ebenso steht es um die Bauart des Batteriespeichers. Immerhin passt ein Akkumulator für das Unterrohr in der Regel nicht in eine Batterieaufnahme am Gepäckträger oder Sitzrohr.

Was passt zusammen?

Wie Sie sehen, passt längst nicht jeder Akku zu jedem E-Bike. Folglich müssen Sie beim Kauf auf einige Dinge achten. Allem voran muss die Batterie zum Antriebssystem am Fahrrad passen. Wichtig ist hier insbesondere die Bauform. In unserem Shop-System ist jeder E-Bike-Akku entsprechend gekennzeichnet. Um herauszufinden, welcher Akku für Ihr E-Bike geeignet ist, müssen Sie lediglich einen Blick auf das Typenschild werfen.

Dieses befindet sich meist in Form eines Aufklebers direkt auf der Batterie. Auf diesem Aufkleber sind neben dem Herstellernamen auch die Kapazität (Wh), die Amperestunden (Ah) sowie die Spannung in Volt (V) z.B. 36V vermerkt. In der Regel sind neue E-Bike-Akkus von Shimano, Panasonic oder BOSCH abwärtskompatibel. Das bedeutet, dass Sie einen Speicher mit größerer Kapazität als Ersatzakku verwenden können. Jedenfalls dann, wenn die Betriebsspannung (z.B. 3V) und das Anschlusssystem übereinstimmen.

Welche Kapazität muss der Akku haben?

Alles steht und fällt mit der Speicherkapazität des Akkus. Die Anzahl der Wattstunden (Wh) entscheidet, wie weit Sie mit Ihrem Elektrofahrrad kommen. Für die letztliche Reichweite sind aber auch die in Volt (z.B. 36V) gemessene Betriebsspannung, die Nennladung in Amperestunden (Ah) sowie weitere Einflussfaktoren wie die Außentemperatur oder die gewählte Unterstützungsstufe verantwortlich.
Wie hoch die im Akku gespeicherte Energiemenge in den Akkus von Panasonic, Shimano, BOSCH und CO. ist, können Sie leicht berechnen. Wichtig ist dies, um Akkumulatoren mit verschiedenen Spannungen, Stromstärken und Kapazitätsangaben in Wh vergleichen zu können:

Formel: Spannung (V) x Nennladung (Ah) = Energiespeichervermögen (Wh)

Die letztliche Kapazität eines Akkus können Sie also wie folgt berechnen. Gehen wir einmal von drei unterschiedlichen Akkus mit einer Nennladung von 9 Ah aus. Gemäß der Formel ergibt sich bei einer Spannung von 26V eine Kapazität von 234 Wh. Bei einer Spannung von 3V sind es bereits 324 Wh und bei einer sehr hohen Spannung von 48V ganze 432 Wh. Gleichzeitig hat aber auch ein E-Bike-Akku mit 10 Ah und 26 V eine größere Kapazität als 36V-Akkus mit 7 Ah.

Welche Kapazität muss der Akkumulator beim E-Fahrrad haben?

Hatten E-Bikes früher nur Batteriespeicher mit geringer Kapazität und Reichweite, ist das heute anders. Auch bei uns haben Sie die Wahl zwischen Markenakkus u.a. von BOSCH, Samsung und Panasonic mit unterschiedlichen Kapazitäten mit bis zu 745 Wh bei 36V und 20,7 Ah. Natürlich ist der Kauf eines Batteriepacks auch eine Kostenfrage. Je größer die Kapazität, desto höher ist auch der Preis. Folglich ist es wichtig, dass Sie für Ihren Einsatzzweck den passenden Akku kaufen.

  • Kleinere Module mit einer Kapazität von 300-400 Wattstunden liefern eine Maximalreichweite von 60 bis 80 Kilometern. Das ist optimal für kürzere Strecken zur Arbeit, den Einkauf in der Stadt oder kleinere Radtouren. Wer dagegen längere Touren unternehmen möchte oder in bergigem Terrain wohnt, ist mit einem größeren Akku besser bedient.
  • Speicher mit 400 bis 550 Wattstunden reichen terrainabhängig für rund 80 bis maximal 180 Kilometer.
  • Für lange Trips, Alpenpässe oder Reisen mit schwerem Gepäck sind Großakkus gefragt. Diese beginnen mit einer Kapazität ab ca. 600 Wattstunden. Unter optimalen Bedingungen liegt die Reichweite so bei 150 bis 230 Kilometern.

Mehr Reichweite aus dem E-Bike herausholen und den Akku schonen

Ob Ihr Fahrrad nun von einem 36V-Motor von BOSCH oder Panasonic angetrieben wird. Irgendwann hat selbst der Akku mit der größten Reichweite seine Grenze erreicht. Mit den folgenden Tipps können Sie diese jedoch erhöhen.

  • Fahren Sie nicht in einem hohen Gang los, sondern schalten Sie langsam hoch.
  • Nutzen Sie schwere Gänge möglichst nicht an Anstiegen.
  • Pumpen Sie die Reifen auf den optimalen Druck auf, um den Rollwiderstand zu reduzieren.
  • Bieten Sie dem Wind durch eine ergonomische Sitzposition weniger Angriffsfläche.
  • Schalten Sie gleichmäßig.
  • Fahren Sie vorausschauend, beschleunigen Sie sanft und bremsen Sie überlegt.
  • Fahren Sie, wann immer es möglich ist, aus eigener Kraft schneller als 25 km/h.
  • Entfernen Sie unnötiges Gewicht von Ihrem Fahrrad. Jedes Kilo spart Energie.

Hochwertige Akkus für das BOSCH- und Panasonic Antriebssystem kaufen

Auf der Suche nach einem günstigen Ersatzakku für Ihr Fahrrad sind Sie bei uns genau richtig. Ob Sie nun einen E-Bike-Akku mit 36V als Ersatz für Ihren BOSCH-Akku suchen oder einen mit Panasonic kompatiblen Ersatzakku benötigen. In unserem Shop-System werden Sie zu günstigen Konditionen fündig. Gerne sind wir Ihnen auch bei der Suche nach dem richtigen Akku behilflich. Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail - wir freuen uns auf Ihre Fragen!

6 Tipps für ein langes Akku Leben

Bei uns im Akkushop finden Sie hochwertige E-Bike Ersatzakkus mit 26V, 36V und 48V für fast alle gängigen Antriebssysteme entdecken Sie mehr!

FAQ - Fragen und Antworten zu E-Bike Akkus

Allgemeines

Ich habe einen neuen E-Bike Akku, aber dieser bringt nicht die volle Leistung, woran liegt das?

Damit ein E-Bike Akku seine volle Performance liefern kann, muss sich die lernfähige Akkuelektronik (BMS) zunächst auf das vorhandene Antriebssystem anpassen.

Des Weiteren besteht ein E-Bike Akku aus vielen einzelnen Zellen, welche bei der Herstellung des Akkus unterschiedliche Ladezustände haben können. Aus diesem Grund ist es möglich, dass der E-Bike Akku noch nicht seine volle Leistung entfalten kann.

Aber keine Angst – Ihr neuer E-Bike Akku ist lern- und anpassungsfähig. Durch regelmäßiges Auf- und Entladen wird durch das Battery-Management-System (BMS) ein „Balancing“ durchgeführt. Hierbei werden die möglichen Ungleichheiten der Zellen ausbalanciert und auf ein Level gebracht. Dieses Angleichen der Zellen erfolgt schonend und in kleinen Schritten – Unser Tipp: fahren Sie den Akku 4-6-mal leer und führen Sie nach jeder Fahrt eine vollständige Aufladung durch. Im Anschluss an diese „Anlernphase“ ist es für den Akku am besten, wenn dieser nun nicht mehr komplett aufgeladen sowie entladen wird. Wurde der Akku eine längere Zeit nicht benutzt (bspw. über die Wintermonate), empfiehlt es sich die „Anlernphase“ erneut durchzuführen.

Wie lange hält mein E-Bike Akku?

In der Regel beträgt der Lebenszyklus eines E-Bike Akkus 4-6 Jahre. Um dies zu erreichen oder im besten Fall sogar zu übertreffen, hier einige Tipps von uns:

  • Wenn du den Akku für längere Zeit lagern möchtest, einfach aus dem Fahrrad nehmen und an einem Lichtgeschützten Ort bei einer Temperatur zwischen +10°C und +20°C lagern.
  • Die Kapazität des Akkus, also der „Füllstand“, bei Einlagerung sollte 60%-80% betragen.
  • Sollte der Akku für einen längeren Zeitraum ungenutzt gelagert werden, lade den Akku bitte alle 2-3 Monate erneut zu einer Kapazität von 60%-80% auf. Dadurch wird eine Tiefenentladung des Akkus vermieden.
  • Wenn dein Akku leer oder fast leer gelagert wird, können einzelne Zellen im Akku beschädigt werden und die Kapazität für zukünftige Fahrten beeinträchtigen.
  • Vermeide Fahrten bei extremen Temperaturen – besonders bei Temperaturen unter +10°C nimmt die Kapazität von Li-Ion Akkus deutlich ab.
     
Was muss ich beim Transport mit einem KFZ-Fahrradträger beachten?

Stelle sicher, dass dein Bike gut am Fahrradträger befestigt ist. Natürlich ist auch zu prüfen, dass der Fahrradträger am Auto korrekt befestigt ist. Wir empfehlen zusätzlich, den E-Bike Akku während der Dauer des Transports aus dem Fahrrad zu entnehmen und separat im Auto platzieren.

Altern Lithium-Akkus auch kalendarisch?

Die Lebensdauer der E-Bike Akkus wird vor allem durch Art und Dauer der Beanspruchung beeinflusst. Wie jeder Lithium-Ionen-Akku altert auch ein Lithium E-Bike Akku auf natürliche Art, selbst wenn man ihn nicht benutzt. Mit der Zeit büßt er Kapazität ein.

Was bedeutet mit oder ohne "Wake" Funktion?

INFO:

  • "Ohne Wake" bedeutet, dass man den Akku nicht über das Display aufwecken bzw. einschalten kann, sondern das es notwendig ist den Startknopf am Akku selber zu drücken.
  • "Mit Wake" bedeutet, dass man den Akku über das Display einschalten, bzw aufwecken kann.
Was ist das BMS (Battery-Management-System)?

BMS steht für "Battery Management System". Es ist ein System, das die Überwachung und Steuerung der Leistung und Sicherheit eines Akkus übernimmt. Dazu gehören Funktionen wie Überwachung der Spannung und Stromstärke, Überwachung der Temperatur, Überwachung des Ladezustands, Überwachung des Entladezustands, Überwachung des Balancing-Prozesses und Überwachung der Sicherheit. Das Ziel des BMS ist es, die Lebensdauer und Leistung des Akkus zu maximieren und gleichzeitig die Sicherheit zu gewährleisten.

Gibt es noch den Memory-Effekt?

Der Memory-Effekt, auch als Speichereffekt bekannt, beschreibt früher ein Phänomen, bei dem NiCd-Akkus (Nickel-Cadmium-Akkus) bei unvollständiger Entladung ihre Kapazität verringerten. Dies war auf die Tatsache zurückzuführen, dass sich bei diesen Akkus Nickel-Metallhydrid- Kristalle bildeten, die den Fluss von Elektronen beeinträchtigten.

Heute sind NiCd-Akkus jedoch weitgehend veraltet und durch moderne Lithium-Ionen-Akkus ersetzt worden, bei denen der Memory-Effekt nicht mehr auftritt. Es ist jedoch empfehlenswert, Lithium-Ionen-Akkus regelmäßig zu entladen und zu laden, um ihre Lebensdauer und Leistung zu optimieren.

Ist der Motor mit einem größeren Akku stärker?

Nein! Die „Stärke“ des Motors ist ein fester Wert, der durch die Bauart des Motors entschieden wird. Der Akku ist der Tank des E-Bikes. Das System funktioniert wie beim Auto. Das E-Bike bleibt gleich „stark“, auch wenn mit einem größeren Akku mehr Energie zur Verfügung steht. Allerdings erhöht sich mit der Kapazität auch die Reichweite des E-Bikes.

Wie viel kostet eine Akkuladung?

Der Preis für eine Akkuladung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Energiebedarf des Geräts, dem Strompreis in Ihrer Region und dem Ladegerät. Ohne detaillierte Informationen ist es schwer, einen exakten Preis zu nennen. Es ist jedoch möglich, eine grobe Schätzung zu machen, indem man die gesamte Kapazität des Akkus in Wattstunden (Wh) berechnet und den Strompreis berechnet, um die Kosten zu ermitteln. Es ist jedoch zu beachten, dass einige Geräte möglicherweise nicht den gesamten Akku in einer einzigen Ladung verbrauchen, wodurch die Kosten für eine Ladung unterschiedlich sein können.

Um ein Beispiel zu berechnen, nehmen wir an, dass der Strompreis 0,3 Euro/kWh beträgt und wir einen Akku mit einer Kapazität von 10 kWh aufladen. In diesem Fall würde die Ladung 3 Euro kosten (0,3 Euro/kWh x 10 kWh = 3 Euro). Bitte beachten Sie, dass dies ein vereinfachtes Beispiel ist und die tatsächlichen Kosten abhängig von verschiedenen Faktoren variieren können.

Wie berechne ich die Wattstunden?

Die Wattstunden (Wh) eines Akkus können berechnet werden, indem man die Kapazität des Akkus (in Amperestunden, Ah) mit der Spannung (in Volt, V) multipliziert.

Wh = Ah * V

Zum Beispiel, wenn Sie einen Akku mit einer Kapazität von 10 Ah und einer Spannung von 36 Volt haben, beträgt die Wattstundenkapazität 360 Wh (10 Ah * 36 V = 360 Wh).

Welche Faktoren beeinlussen die Akkureichweite?

Die Akkureichweite eines Elektrofahrzeugs wird von mehreren Faktoren beeinflusst, einschließlich:

  • Kapazität des Akkus: Die Größe des Akkus hat einen direkten Einfluss auf die Reichweite des Fahrzeugs. Je größer der Akku, desto größer ist in der Regel die Reichweite.
  • Energieverbrauch: Der Energieverbrauch des Elektrofahrzeugs beeinflusst die Reichweite. Ein höherer Energieverbrauch reduziert die Reichweite, während ein niedriger Energieverbrauch die Reichweite erhöht.
  • Wetterbedingungen: Das Wetter kann die Reichweite beeinflussen. Bei Kälte sinkt die Leistung des Akkus und bei Hitze steigt die Abwärme und damit der Energieverbrauch.
  • Geschwindigkeit: Die Geschwindigkeit beeinflusst auch die Reichweite. Eine höhere Geschwindigkeit erfordert mehr Energie und reduziert die Reichweite.
  • Gewicht des Fahrzeugs: Das Gewicht des Fahrzeugs beeinflusst auch die Reichweite. Ein schwereres Fahrzeug benötigt mehr Energie, um es in Bewegung zu setzen und zu beschleunigen, was die Reichweite reduziert.
  • Topografie: Die Topografie des Gebiets, in dem das Fahrzeug fährt, beeinflusst auch die Reichweite. Steigungen erfordern mehr Energie und reduzieren die Reichweite.

Führen neue Akku Technologien zu leichteren Akkus?

Ja, neue Akku-Technologien können dazu führen, dass Akkus leichter werden. Zum Beispiel verwenden Lithium-Ionen-Akkus statt schwererer Blei-Säure-Akkus und haben eine höhere Energiedichte, was bedeutet, dass sie die gleiche Leistung mit weniger Gewicht und Volumen liefern können. Auch Forschung und Entwicklung in Bereichen wie Festkörper-Batterien und organischen Akkus könnten zu noch leichteren und effizienteren Akku-Lösungen führen.

Pflege & Lagerung

Was muss ich bei der Pflege und Lagerung des E-Bike Akkus beachten?

Für die Reinigung des Akkus eignet sich ein feuchtes Tuch. Die Steckerpole sollten gelegentlich gesäubert und leicht gefettet werden. Der Akku ist
vor jeder Reinigung des eBikes zu entnehmen. Zum Schutz der elektronischen Komponenten dürfen die Akkus nicht mit direktem Wasserstrahl oder gar Hochdruck gereinigt werden. 

Was muss ich beim laden beachten?
Das Laden sollte in trockener Umgebung und bei Raumtemperatur sowie bei installiertem Rauchmelder erfolgen.
Was mache ich mit dem Akku, wenn ich ihn im Winter nicht nutze?

E-Bike Akkus trocken und bei Raumtemperatur lagern. Ganz voll und ganz leer bedeutet mehr Stress für den Akku. Der ideale Ladezustand für längere Lagerzeiten
liegt bei ca. 30 bis 60 % oder zwei bis drei leuchtenden Dioden auf der Akku-Anzeige.

Muss ich bei der Nutzung bei kalten Temperaturen was beachten?

Im Winterbetrieb (insbesondere unter 0 °C) empfehlen wir, den bei Raumtemperatur geladenen und gelagerten Akku erst
kurz vor Fahrtantritt in das eBike einzusetzen. Bei längerer Fahrt im Kalten empfiehlt sich die Verwendung von Thermoschutzhüllen.

Welche Faktoren verkürzen die Lebendauer des Akkus?
  • Starke Beanspruchung
  • Lagerung bei über 30 °C Umgebungstemperatur
  • Längere Lagerung in ganz vollem oder völlig leerem Zustand
  • Abstellen des eBikes in der prallen Sonne
Welche Faktoren verlängern die Lebendauer des Akkus?
  • Geringe Beanspruchung
  • Lagerung bei einer Temperatur zwischen 0 und 20 °C
  • Lagerung in einem ca. 30 – 60 %igen Ladezustand
  • Abstellen des eBikes im Schatten oder in kühlen Räumen
Wo lade ich mein E-Bike am besten auf?

Das E-Bike kann am besten an einer Wallbox oder einem Ladegerät, das für den Gebrauch mit E-Bikes geeignet ist, aufgeladen werden. Es ist auch möglich, es an einer regulären Steckdose aufzuladen, aber das kann länger dauern und die Lebensdauer des Akkus beeinträchtigen. Wichtig ist, dass das Ladegerät mit dem Akku und dem E-Bike kompatibel ist und sicher und zuverlässig funktioniert.

Akku pflegen, aber wie?

Um den Akku Ihres E-Bikes in einwandfreiem Zustand zu halten, sollten Sie folgende Schritte befolgen:

  1. Vermeiden Sie Tiefentladung: Übermäßige Entladung des Akkus kann zu einer vorzeitigen Alterung führen. Vermeiden Sie es, den Akku vollständig zu entladen und laden Sie ihn stattdessen regelmäßig auf.
  2. Vermeiden Sie Überhitzung: Übermäßige Hitze kann den Akku beschädigen und die Lebensdauer verkürzen. Stellen Sie sicher, dass der Akku nicht direkter Sonneneinstrahlung oder anderen Wärmequellen ausgesetzt ist.
  3. Vermeiden Sie Überladung: Überladung des Akkus kann ebenfalls zu einer Verkürzung der Lebensdauer führen. Verwenden Sie daher ein geeignetes Ladegerät, das den Akku automatisch abschaltet, wenn er vollständig geladen ist.
  4. Speichern Sie den Akku richtig: Wenn Sie den Akku für längere Zeit nicht verwenden, sollten Sie ihn zuvor auf etwa 50% Kapazität entladen und an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren.
  5. Regelmäßige Wartung: Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand des Akkus und reinigen Sie ihn gegebenenfalls. Verwenden Sie auch eine geeignete Pflege- und Reinigungsflüssigkeit, um den Kontakt zu verbessern.

Reisen & Transport (Urlaub) mit dem E-Bike Akku

Was muss ich beachten, wenn ich den E-Bike Akku im Auto mitnehme?

E-Bike Akku im Auto!

Wird das eBike mit einem Fahrradträger transportiert, ist der Akku vorher zu entfernen und sicher im Auto zu verstauen.


 

Kann ich meinen E-Bike Akku mit ins Flugzeug nehmen?

Den Transport von eBike-Akkus hat die Luftverkehrsvereinigung IATA im Passagierflugzeug untersagt. Wir empfehlen, am Zielort einen Bosch eBike-Akku zu mieten.

Kann ich meinen E-Bike Akku mit in den Zug nehmen?

In Zügen mit Fahrradabteil können Pedelecs (bis 25 km/h) meist unkompliziert mitgenommen werden. Ein Fahrradticket genügt. In IC- und EC-Zügen ist eine Platzreservierung für das eBike nötig. Im ICE ist die Mitnahme nur auf einzelnen Strecken möglich. Falls man sich während der
Fahrt nicht in der Nähe des eBikes aufhält, sollten der Bordcomputer und der Akku sicher am Sitz platz verwahrt werden.

Kann ich meinen E-Bike Akku mit in den Bus nehmen?

Im ÖPNV ist die Mitnahme außerhalb regionaler Sperrzeiten gegen Lösen einer Fahrradkarte erlaubt. Die Mitnahme von Pedelecs im Fernbus ist je nach Anbieter unterschiedlich geregelt. Hier sollte man sich rechtzeitig vor Reiseantritt erkundigen.