Starterbatterien & Zubehör

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Starterbatterien und Akkus - Energie für alle Fälle

Ganz gleich, ob 12V und 50 Ah Batterie, 6V Energiespeicher oder moderner Speichergigant mit 240 Ah und AGM-Technologie. Im Akkuman-Online-Shop bieten wir Ihnen ein breites Sortiment an Autobatterien mit unterschiedlicher Kapazität und Spannung.

Starterbatterie - Was ist das?

Ohne Batterien geht in modernen Fahrzeugen gar nichts. Weder Motorräder noch Pkws oder Wohnmobile bewegen sich ohne die Kapazität einer starken Autobatterie auch nur einen Meter weit. Die Aufgabe der klassischen Autobatterie bzw. Fahrzeugbatterie ist Spannungsversorgung des Anlassers von Verbrennungsmotoren mit Strom.

Darüber hinaus dienen die Starterbatterien mit einer Spannung von 6V oder 12V sowie ihrer Kapazität von häufig mehr als 100 Ah zur Versorgung von elektrischen Verbrauchern wie Radios, Klimaanlagen oder anderen Elektrogeräten. Darüber hinaus liefert die Starterbatterie vor dem Start des Motors Strom für die Versorgung von Bauteilen wie Zündspulen, Einspritzanlagen sowie Vorglüheinrichtungen bei Dieselmotoren. Aufgeladen werden die Batterien gleich während der Fahrt über die Lichtmaschine.

In vielen Fahrzeugtypen ist daher neben einer klassischen Autobatterie auch eine weitere Versorgungsbatterie verbaut. Zu finden sind solche Starterbatterien in Autos, Lastwagen, Quads und Rasenmähtraktoren aber auch in Wasserfahrzeugen wie Booten und Jetskis. Abhängig von den Anforderungen kommen unterschiedliche Zusammensetzungen der Batteriechemie zum Einsatz.

So sind Starterbatterien aufgebaut

Der Klassiker unter den Fahrzeugbatterien ist die Blei-Säure-Batterie. Diese verfügt über mehrere in Reihe geschaltete Zellen, die jeweils eine Spannung von 2 Volt aufweisen. Abhängig von der Anzahl der zusammengeschalteten Zellen liegt die Spannung der Batterien bzw. Akkus z.B. bei 6V, 12V oder 24V.

Im Inneren der Batterie sorgt die z.B. aus Säure bestehende Batteriechemie für das Speichern und Abgeben der elektrischen Energie. Dabei kommen unterschiedliche Batterie-Chemie-Zusammensetzungen zum Einsatz. Bei den klassischen Starterbatterien unterscheidet man zwischen zwei Typen.

Auf der einen Seite stehen sogenannte AGM-Speicher, die insbesondere in modernen und leistungshungrigen Fahrzeugen verbaut sind. AGM steht für Absorbent Glass Matt und beschreibt in Vlies gebundene Säure bzw. Batteriechemie. Auf der anderen Seite stehen als Standardbatterien die sogenannten Nasszellen mit freier, flüssiger Säure.

Welche Batterie brauche ich für welchen Zweck?

  • Nassbatterien mit flüssigem Elektrolyt: Nassbatterien sind nach wie vor der Standard in den meisten Fahrzeugtypen. Mit den alten Blei-Säure-Batterien von vor einigen Jahrzehnten haben die modernen Äquivalente dank der stetigen Weiterentwicklung durch die Hersteller nicht mehr viel gemeinsam. Zum Einsatz kommen die Energiespeicher insbesondere in älteren Fahrzeugen mit darauf angepasster Ladelektronik.
  • 360-Grad-Elektrolyt-Batterien: Dieser Batterietyp ist eine Weiterentwicklung der Basistechnologie. Diese Bautypen zeichnen sich durch die patentierte DISCOVER(R) MIXTECH-Technologie aus, was ihnen eine bis zu dreifach längere Haltbarkeit beschert. Viele dieser Modelle eignen sich als Ersatz für AGM- bzw. EFB-Energiespeichern in Fahrzeugen neueren Baujahrs.
  • Gel-Akkus: Die sogenannten Gel-Akkus oder Gel-Starterbatterien haben ihren Namen von der enthaltenen Kieselsäure. Diese bindet die Elektrolyte und verleiht ihnen eine geleeartige Konsistenz und damit einen höheren Innenwiderstand. Das wiederum macht sie zu hervorragenden Verbraucherbatterien in Wohnmobilen, Booten und Co. Als klassische Starterbatterie bei Pkw eignen sie sich nicht. Stattdessen kommen sie in Kleinfahrzeugen wie Jetskis oder Motorrädern zum Einsatz, da diese für den Start des Motors weniger Strom benötigen.
  • AGM-Batterien: AGM-Batteriespeicher bzw. Akkus gelten als besonders leistungsstark. Zurückzuführen ist das auf die in einem Glasvlies gebundene Batteriesäure. Die Technologie zeichnet sich u.a. durch hervorragende Kaltstarteigenschaften sowie eine hohe Ausdauerfähigkeit. Das macht sie zu einer guten Wahl für hochwertige Fahrzeuge mit diversen elektrischen Verbrauchern und einem dementsprechend hohen Verbrauch.
  • EFB-Autobatterien: Was für Premium-Fahrzeuge die AGM-Energiespeicher sind, sind für Mittel- und Kompaktklasse-Wagen die EFB-Akkus mit unterschiedlicher Kapazität bis hin zu mehreren hundert Ah. Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Blei-Säure-Batterie mit längerer Lebensdauer, geringerem Innenwiederstand und einer etwa doppelt so hohen Anzahl an Ladezyklen.

6V, 12V oder 24V? - So wählen Sie die richtige Batterie aus

Bei all den Werten angefangen von (A) Ampere und V (Volt) bis hin zur in Ah gemessenen Kapazität verliert so mancher schnell den Überblick. Dabei ist es gar nicht so schwer, eine Starterbatterie mit der korrekten Spannung zu finden. Werfen Sie einfach einen Blick auf das Typenschild der bereits verbauten Starterbatterie.

Hat diese etwa 12V, benötigen Sie eine Autobatterie mit ebenfalls 12V. Alternativ schauen Sie in die Betriebsanleitung des Fahrzeugs oder Geräts. Auch hier ist der kompatible Batterietyp verzeichnet. Ausschlaggebend sind neben der Spannung (V) auch die Bauform, der Kaltstartstrom (A) und die Kapazität (Ah).

Während in Pkws in der Regel ein 12V-Modell zum Einsatz kommt, benötigen Land- und Baumaschinen sowie Lastwagen Energiespeicher mit 24V und einer hohen Kapazität (Ah). Viele Kleinfahrzeuge wie etwa ältere Motorroller geben sich mit 6V-Batterien zufrieden.

Hinweis: Beim Ersetzen einer Batterie kann die Kapazität (Ah) auch größer ausfallen. Achten Sie hier jedoch darauf, dass die Ausmaße des Batteriemodells die Ausmaße des Batteriefachs im Fahrzeug nicht überschreiten.

Starterbatterien richtig warten - So geht's

Bei richtiger Pflege hält eine Starterbatterie vier bis fünf Jahre durch. Damit das glückt, sollten Sie bei Ihrer Fahrzeugbatterie einige Punkte beachten. Allem voran müssen Sie eine Tiefenentladung unbedingt verhindern. Dieses Risiko droht vor allem bei Fahrzeugen, die in der Regel nur auf der Kurzstrecke unterwegs sind.

Problematisch ist hier, dass die Batterie über die Lichtmaschine nicht vollständig aufgeladen werden kann. Die Folge ist eine negative Ladebilanz. Ihr Fahrzeug sollte daher regelmäßig auch auf längeren Strecken unterwegs sein. Gerade in der kalten Jahreszeit ist eine Autobatterie wie jeder andere Akku auch durch die enthaltene Säure kältempfindlich. Hier sollten Sie gerade auf Kurzstrecken auf zusätzliche Verbraucher wie die Sitzheizung verzichten.

Auch wenn Ihr Fahrzeug über längere Zeit steht, entlädt sich die Batterie langsam von selbst. Sollte Ihr Fahrzeug über mehrere Monate nicht bewegt werden, können Sie die Autobatterie herausnehmen und einem geeigneten Ladegerät aufladen. Anschließend lässt sich die Starterbatterie sicher laden.

Achtung Starthilfe - Was Sie unbedingt beachten sollten

Ist eine Batterie tiefenentladen und springt nicht mehr an, geht ohne Starthilfe häufig gar nichts mehr. Damit hier nichts schiefgeht, müssen Sie einige Punkte beachten. Um einen Kurzschluss und damit einen Stromschlag zur vermeiden, dürfen Plus- und Minuspole niemals überkreuz miteinander verbunden werden. Auch beim Wechsel einer Starterbatterie ist Vorsicht geboten. Dabei wird zunächst der Minuspol und dann der Pluspol abgeklemmt. Beim Wiedereinbau erfolgt dementsprechend zunächst der Anschluss des Plus- und dann des Minuspols.

Welche Starterbatterie soll ich kaufen? - Wir helfen Ihnen!

Klicken Sie sich durch unseren Shop und finden Sie die Autobatterie, die zu Ihrem Anwendungszweck passt. Sie haben Fragen zur Auswahl des passenden Energiespeichers? Wir beraten Sie gerne! Rufen Sie uns einfach unter +49 5661 920150 an oder schicken Sie uns Ihre Fragen zu Akkus und Batterien per E-Mail!