Ladekabel Elektroauto

Seite 1 von 2
Artikel 1 - 12 von 17

Ladekabel für Ihr Elektroauto - Immer ausreichend Saft im Akku

Hierzulande schreitet die E-Mobilität mit großen Schritten voran. Waren Elektroautos vor wenigen Jahren noch echte Exoten, gehören Sie heute sowohl auf dem Land als auch in der Stadt zum gewohnten Erscheinungsbild der umweltfreundlichen Verkehrswende. E-Auto-Fahrerinnen und Fahrer haben unabhängig von ihrem Wohnort jedoch das gleiche Problem: Ein Elektroauto muss regelmäßig laden.

Doch häufig hapert es an der Ladeinfrastruktur angefangen von der Ladestation bis hin zum Ladekabel. Die komfortabelste Möglichkeit ist es, das Auto zu Hause an der eigenen Ladestation zu laden. Bei uns erfahren Sie nicht nur, welches Kabel Sie benötigen, sondern können das Ladezubehör gleich auch gleich mit einem Klick zum attraktiven Preis erwerben.

Mode 2- oder Mode 3-Ladekabel - Diese Unterschiede sollten Sie kennen

Ganz gleich, ob Multimediageräte, Computer oder Haushaltsgeräte - einfach den Stecker in die Schuko-Steckdose und schon fließt der Strom. Ganz so einfach ist es beim Aufladen von Elektroautos nicht. Hier gilt es nämlich auf den Typ des Steckers und den Typ des Kabels zu achten. Aber keine Angst, mit uns behalten Sie den Durchblick im Kabelsalat. Und das ist gar nicht so kompliziert, denn unabhängig davon, ob das Kabel 5m, 10, oder 15m lang ist - es gibt lediglich zwei Kabeltypen für Ihr E-Auto.

  • Mode 2 Ladekabel: Das Mode 2 Kabel ist das Standardkabel, das in verschiedenen Formen und Längen erhältlich ist. In der Regel liefern die Hersteller von Elektrofahrzeugen gleich ein Mode 2 Kabel ab Werk mit. Charakteristisch ist eine integrierte Box (ICCB), die sich zwischen dem Fahrzeugstecker und dem Anschlussstecker befindet.
  • Diese Box (in-cable control box) übernimmt während des Ladevorgangs die Kommunikation zwischen der Ladestation bzw. der Schuko-Steckdose und dem Elektroauto. Tatsächlich dient das Mode 2 Kabel in erster Linie dazu, das Auto an einer Schuko-Haushaltssteckdose zu laden. Der Ladestrom ist hier jedoch auf maximal 32 Ampere beschränkt.
  • Mode 3 Ladekabel: Kabel vom Typ Mode 3 ist in der Praxis das Standard-Verbindungskabel zwischen Ladestation und Elektroauto. Anders als beim Kabel vom Typ Mode 2 ist für die Kommunikation zwischen dem E-Auto und der Ladestation keine integrierte Box (ICCB) notwendig. Mode 3 Kabel sind in beliebigen Längen von 5m, 10m, 15m oder 20m verfügbar und ermöglichen das Aufladen des Elektroautos über das Drehstromnetz.
  • Durch die zusätzliche Leistung von bis zu 250 Ampere eignen sich die Kabel problemlos zum Schnellladen. Standardmäßig wird das Mode 3 Kabel in Europa mit einem Typ-2-Stecker ausgeliefert. Einzelne Fahrzeuge benötigen darüber hinaus andere Stecker-Kombinationen.
  • 2in1-Kabel: Noch sind die sogenannten 2in1-Kabel kaum auf dem Markt vertreten. Viele Hersteller arbeiten jedoch bereits mit vielversprechenden Prototypen. Der große Vorteil dieser Kabel ist, dass sie sowohl das Aufladen an der Haushalts-Schuko-Steckdose als auch an Ladestationen mit Drehstrom ermöglichen. Damit würden Sie für Ihr Elektroauto also nur noch ein Ladekabel benötigen.

Vorsicht: Laden an der Schuko-Steckdose sollte die Ausnahme bleiben

Das Laden per Mode 2 Kabel an der Schuko-Haushaltssteckdose hat einige Nachteile. Zunächst einmal lädt das Fahrzeug nur sehr langsam auf. Daher bietet sich die Kombination aus Mode 2 Kabel und Haushalts-Stecker lediglich als Notfalllösung an. Als Dauerlösung ist diese nicht geeignet.

Das wohl größte Problem liegt an der hohen Dauerbelastung für die heimische Elektroinstallation, die nicht für solche Dauerlasten ausgelegt ist. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einem Kabelbrand kommen. Die beste Alternative ist unabhängig vom Kabel-Typ eine fest verbaute Wallbox als Ladestation.

Stecker- statt Kabelsalat - Diese Steckertypen gibt es

Ganz gleich, ob Sie sich für ein 5m-Kabel oder ein 10m-Kabel entscheiden. Ohne den richtigen Stecker zum Aufladen, funktioniert nicht. Leider haben sich die Autohersteller noch nicht auf einen einheitlichen Standard geeinigt. Auch wenn der sogenannte Typ 2-Stecker im europäischen Raum am weitesten verbreitet ist, tummeln sich daneben noch die folgenden Steckertypen:

  • Typ 1-Stecker
  • Combined Charging System (CCS)
  • CHAdeMO
  • Tesla Supercharger

Glücklicherweise müssen Sie sich keine großen Gedanken machen. Der Hersteller gibt eindeutig an, Welchen Stecker das Kabel für das Auto haben muss. Sollte es unterwegs doch einmal nicht den passenden Ladeanschluss geben, können Sie sich mit Adapter behelfen.

Wann benötige ich ein neues Kabel?

Durch häufige Ladevorgänge sind die Kabel von Elektroautos großen Belastungen mechanischer oder witterungsspezifischer Art ausgesetzt. Sobald ein Kabel offensichtliche Beschädigungen aufweist, sollten Sie es aus Sicherheitsgründen gegen ein neues Kabel austauschen.

Bei Beschädigungen kann es nicht nur zu Verletzungen durch Stromschläge, sondern auch zu Bränden kommen. Auch ein nicht mehr ordnungsgemäß funktionierendes Ladekabel gehört ausgetauscht. Das gilt z.B. auch dann, wenn das Kabel noch Strom durchschleust, von der gewohnten Nennleistung aber dauerhaft abweicht.

2m, 5m, 10m - Wie lang sind Ladekabel bei Elektroautos?
Kabel für das Laden von Elektroautos sind in verschiedenen Längen angefangen von 4m über 5m bis hin zu 10m und mehr erhältlich. Da die Länge des Kabels direkt mit der Höhe des Leistungsverlusts beim Laden zusammenhängt, gilt folgender Grundsatz:

"Ein Kabel für das Aufladen an der Ladestation zu Hause sollte so kurz wie möglich sein, um Ladeverluste zu minimieren. Wer dagegen unterwegs lädt, benötigt ein längeres Kabel."

Um die ideale Länge für ein Kabel zu bestimmen, können Sie eine einfache Formel heranziehen. Multiplizieren Sie die Länge mit der Breite Ihres Fahrzeugs. Schon kommen Sie auf die für Ihr Modell ideale Kabellänge, mit der Sie unterwegs beim Laden keine Probleme haben.

Spiralkabel oder glattes Kabel - Welche Variante ist besser?

Sie haben sich für ein Kabel mit einer Länge von 5m entschieden. Beide Kabel sind sowohl als Spiralkabel als auch in glatter Form erhältlich. Welche Variante ist nun die bessere? Hier kommt es auf Ihre Prioritäten an. Ein Spiralkabel hat den Vorteil, dass es sich stets möglichst weit zusammenzieht. Damit haben die Kabel ein geringes Packmaß und hängen so beim Laden in der Regel in der Luft.

Somit landen sie nicht im Dreck, sondern bleiben sauber. Im Gegenzug verschlingt die Herstellung mehr Material. Zudem sind die Widerstände deutlich höher als bei glatten Kabeln. Letztere wiederum sind damit nicht nur effizienter, wenn Sie Ihr Elektroauto laden, sondern auch günstiger. Gleichzeitig lassen sie sich sehr leicht um das Fahrzeug herum verlegen. Anders als beim Stecker-Typ liegt die Entscheidung hier also bei Ihnen.