Knopfzellen Batterie

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Knopfzellen - kleine Energielieferanten für vielfältige Einsatzgebiete

Knopfzellen verdanken ihre Bezeichnung der flachen, einem Knopf ähnlichen Bauweise und der Tatsache, dass es sich um einzelne Batteriezellen handelt. Umgangssprachlich werden sie zwar Batterien genannt, bei letzteren handelt es sich jedoch streng genommen um mehrere hintereinander geschaltete Zellen. Knopfzellen versorgen Kleingeräte wie Uhren, Taschenrechner, Geschwindigkeitsmesser oder Messwerkzeuge.

Chemische Systeme und spezifische Eigenschaften

Das chemische System einer Knopfzelle führt zu spezifischen Eigenschaften. Eine Alkaline-Zelle weist beispielsweise eine Spannung von 1,5 Volt auf, eine Lithium-Mangandioxid-Zelle eine Spannung von 3 Volt. Die Spannung von Alkaline-Zellen nimmt während der Entladung ab und sie neigen mit zunehmendem Alter zum Auslaufen, weshalb eine ordnungsgemäße Lagerung und Handhabung wichtig ist. Lithium-Manganoxid-Zellen dagegen sind für ihre geringe Selbstentladung bekannt. Sie erkennen Alkaline-Zellen an der Bezeichnung LR, Lithium-Mangan-Oxid-Zellen tragen die Kennung CR.

Spannung und Leistung der Knopf-Batterien

Die Voltzahl benennt die Spannung, die Leistung variiert mit der Größe. Diese ist bei CR-Zellen an den Ziffern erkenntlich: Die ersten beiden geben den Durchmesser an, die beiden folgenden die Höhe: Eine CR2025-Zelle misst 20 Millimeter im Durchmesser und ist 2,5 Millimeter hoch. Eine CR2032-Zelle hat denselben Durchmesser, ist aber mit 3,2 Millimetern dicker. Da die mit Knopfzellen betriebenen Geräte jeweils für eine bestimmte Größe konzipiert sind, achten Sie beim Kauf auf die richtige Kennzeichnung. Es ist übrigens wenig sinnvoll, etwa eine CR2032-Zelle einfach durch zwei CR2016-Zellen zu ersetzen. Sie würden dadurch zwei Mal 3 Volt Spannung einsetzen, also insgesamt 6 Volt. Die Chance, ein 3V-betriebenes Gerät dadurch zu beschädigen, ist hoch.

Die Kapazität wird in mAh angegeben. Je höher dieser Wert ist, umso mehr elektrische Leistung kann die Batterie bereitstellen: Die Varta Knopfzelle Electronics V 13 GA / A76 / LR44 Alkaline 1,5 V weist ebenso wie die Varta LR 43 einen Durchmesser von 11,6 Millimeter auf. Die LR44 hat jedoch mit 5,4 Millimetern Höhe gegenüber der 4,2 Millimeter hohen LR43 ein größeres Volumen. Folglich zeichnet sie sich mit 125 mAh gegenüber 80 mAh durch eine höhere Leistung und Kapazität aus.

Ebenso verhält es sich mit den CR-Knopf-Batterien: Die Maxell CR2016 Lithium Knopfzelle 3V liefert 55 mAh, die größere Varta CR2025 Lithium-Knopfzelle 3V hat eine Leistung von 170 mAh und die noch größere Varta 3V CR2032-P Bulk 3V erbringt 220 mAh.

Aufbewahrung und Handhabung der Knopfzellen

Varta verpackt modellabhängig die Knopfzellen einzeln im Blister. Sie erhalten in diesem Fall auch bei hoher Stückelung wie etwa 100 x Varta CR2025 Lithium-Knopfzelle 3V stets 1er Blister. 30x Varta Lithium 3V CR2032-P Bulk 3V/220mA lose sind dagegen, wie der Produktinformation zu entnehmen ist, nicht einzeln in Blistern eingeschweißt, werden aber dennoch gut geschützt geliefert.

Nach der Lieferung ist zu beachten, dass die Energielieferanten korrekt verwahrt werden. Sie sind eher kühl als zu warm lagern und der Aufbewahrungsort sollte trocken sein. Wählen Sie beim Kauf eine Stückelung abgestimmt auf Ihren Bedarf. Viele Batterien erhalten Sie in diversen Einheiten, beispielsweise die LR44-Batterie als 40er- oder 100er-Set, die CR2025 wahlweise im 50er- oder 100er-Pack.

Auf jeder Verpackung finden Sie ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Wird dieses während der Lagerung überschritten, können Sie die Batterie in der Regel noch nutzen. Knopfzellen neigen mit fortschreitendem Alter aber zur Entladung und insbesondere Alkaline-Modelle wie die LR44 bei Überschreiten der Haltbarkeit gelegentlich zum Auslaufen. Dies ist gegebenenfalls zu überprüfen. Möchten Sie vorab die Spannung testen, leistet Ihnen ein Batterietester gute Dienste. Es gibt eine Kontaktstelle für 1,5 Volt LR44- oder LR43- sowie 3 Volt CR-Batterien.

Entnehmen Sie die Batterie erst vor der Nutzung aus der Verpackung und fassen sie sie möglichst nur am Rand an: Die empfindlichen Pole befinden sich an der Ober- und Unterseite und sollten weder berührt noch vor dem Einlegen verschmutzt werden. Gegebenenfalls können Sie eine Kunststoffpinzette zur Hilfe nehmen. Alternativ verhindert ein sauberes Küchentuch zumindest, dass auf den Polen Feuchtigkeits- oder Fettrückstände von den Fingern zurückbleiben. Der Pluspol befindet sich oben, hier ist meist auch der Batterie-Typ eingeprägt.