MP3 | Audio | Radio | Kopfhörer Akku

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Akku für MP3 | Audio | Radio | Kopfhörer

Verschiedene Typen von Akkus

Je nach Anwendungsbereich werden unterschiedliche Ansprüche an einen Akkumulator gestellt, weshalb es diverse Akku-Typen gibt, die nach den genutzten Materialien benannt sind. Als Starterbatterien für Autos dienen Bleiakkus, während tragbare elektronische Geräte mit längerer Betriebszeit wie Notebooks, Smartphones und MP3 Player oder Radios meist durch Lithium-Ionen-Akkus mit Strom versorgt werden. Elektroautos mit einer Reichweite von mehr als 400 Kilometern verfügen in der Regel über einen Lithium-Titanat-Akku. Nickel-Cadmium-Akkus kommen für portable Geräte mit kurzfristig hoher Stromaufnahme, zum Beispiel für Blitzlichtgeräte von Kameras und elektrische Werkzeuge, zum Einsatz.

Lithium-Ionen-Akku – so funktioniert ein moderner Akku

Ein Lithium-Ionen-Akku setzt sich aus vielen Einzelzellen zusammen. Die Zellen sind immer gleich aufgebaut, egal ob im Smartphone, MP3 Player oder im Radio, und beinhalten: Positive Elektrode, negative Elektrode, Elektrolyt und Separator. Die Kathode (positive Elektrode) des Lithium-Ionen-Akkus besteht aus Lithium-Metalloxid, das variable Anteile an Nickel, Mangan und Kobalt enthalten kann. Die Metalloxide werden auch als Übergangsmetall beschrieben. Die Negative Elektrode (Anode) besteht meist aus Graphit. Damit sich die Lithium-Ionen als Ladungsträger in der Zelle bewegen können, ist wasserfreies Elektrolyt enthalten, in dem Salze wie Lithiumhexafluorophosphat in einem aprotischen Lösungsmittel wie Diethylcarbonat gelöst sind. Bei Lithium-Polymer-Akkus findet ein Polymer aus Polyvinylidenfluorid oder Polyvinylidenfluorid-Hexafluorpropen Verwendung. Damit es nicht zu Kurzschlüssen kommt, ist zwischen den Elektroden ein Separator aus Vliesstoffen oder polymeren Folien.

Ein Akkumulator, auch Akku, Batterie oder Sekundärzelle genannt, wandelt beim Aufladen elektrische Energie in chemische Energie um. Schließt man einen Verbraucher an, wird im Akku die chemische Energie wieder in elektrische Energie zurückgewandelt. Die für eine elektrochemische Zelle typische elektrische Nennspannung, der Wirkungsgrad und die Energiedichte ist abhängig von der Art der verwendeten Materialien. In unserem Shop auf akkuman.de findest du Akkus für jegliche Anwendungen und Geräte.

Lithium-Akku

Der Markt von akkubetriebenen Kleinstgeräten (Wearables, Smartphones, Tablets, Notebooks) zeigt einen Trend zur Miniaturisierung, während gleichzeitig der Energiebedarf solcher Geräte steigt. Aufgrund der hohen Energiedichte der Lithium-Zellen sind sie zwar besonders gut für mobile Geräte geeignet, sie sind aber auch teuer und reagieren wesentlich empfindlicher auf falsche Behandlung als andere Akkus.

Blei-Akku

Bei Blei-Akkus, die es in vielen verschiedenen Ausführungen und Bauformen gibt, unterscheidet man im Wesentlichen offene und gasdichte Systeme. Dabei sollte man berücksichtigen, dass sich die Blei-Zellen pro Tag um etwa ein Prozent entladen. Deshalb werden Blei-Akkus in der Regel nach sechs Jahren Betriebsdauer ausgetaucht, wonach ein störungsfreier Betrieb nicht mehr garantiert werden kann.

Nickel-Cadmium-Akku

Nickel-Cadmium-Akkus zählen zu den ältesten Akku-Typen und eignen sich aufgrund des geringen Innenwiderstands für Anwendungen mit extrem hohem Stromverbrauch sowie bei Kälte. Neben der geschlossenen, wartungsfreien Bauform und der langen Lebensdauer sind sie für den Memory-Effekt und das umweltschädliche Cadmium bekannt. Wegen Zweiterem sind diese Akkus mit wenigen Ausnahmen durch Nickel-Metallhydrid-Akkus ersetzt worden.

Nickel-Metallhydrid-Akku

In einem Nickel-Metallhydrid-Akku ist das Cadmium (Cd) durch eine umweltverträglichere Metalllegierung ersetzt und besitzt gleichzeitig eine höhere Energiedichte. Der entscheidende Vorteil hierbei ist, dass diese Akku-Art nicht über einen Memory-Effekt verfügt. Die NiMH-Zelle ist zur NiCd-Zelle spannungskompatibel, erreicht allerdings nicht ganz deren Strombelastbarkeit. Herkömmliche NiMH-Akkus entladen sich relativ schnell, weshalb LSD-NiMH-Akkus (Low Self Discharge) entwickelt wurden.

Brennstoffzelle

Zwar gelten Brennstoffzellen als die Energiequellen der Zukunft, jedoch ist der Gewinnungsprozess von Wasserstoff als Brennstoff mit hohem Aufwand verbunden und nicht gerade umweltschonend.

Akku im MP3 Player, Radio oder Kopfhörer kaputt – wohin damit?

Es kann vorkommen, dass lithiumhaltige Batterien und Akkus beschädigt werden oder kaputt gehen. Das erkennt man daran, dass die Akkus etwa aufgebläht, verformt, ausgegast bzw. „ausgelaufen“ sind, einen „schmierigen Film“ oder äußere Ablagerungen im Bereich der Pole aufweisen, oder sonst beschädigt sind. In den Fällen sollten sie keinesfalls weiterverwendet oder geöffnet werden, da sie erhöhtes Gefahrenpotenzial birgt. Im schlimmsten Fall können Sicherungsmechanismen nicht greifen, was zu spontanen Selbstentzündungen oder Explosionen führen kann.

Daher sollte man diese Batterien und Akkus umgehend, am besten im Elektrofachhandel oder auf dem Wertstoffhof und vorsorglich so entsorgen, dass sie von Mitarbeitenden entgegengenommen werden können. Dazu sollte das Fachpersonal angesprochen und auf die Beschädigung hingewiesen werden. In keinem Fall sollte man die Batterien und Akkus im Kühlschrank oder Wasser lagern und auch nicht der Feuchtigkeit aussetzen.

Akku oder Batterie?

Beim Betrieb wiederaufladbarer Akku- und nicht wiederaufladbarer Batterie-betriebener Geräte geht es darum, für welchen Zweck das Gerät Verwendung findet. Blitzgeräte, Digitalkameras, mobile Geräte wie MP3 Player, Radio oder Kopfhörer sowie ferngesteuertes Spielzeug sind meist für Akkus geeignet. Kommt ein Batterie-Wechsel nur sehr selten in Frage, lohnen sich aufladbare Akkus jedoch nicht, da deren Selbstentladung höher ausfällt als bei einer Einmal-Batterie. Die Selbstentladung beschreibt von selbst ablaufende Vorgänge, die zur Folge haben, dass sich Batterien und Akkumulatoren mehr oder weniger schnell entladen – selbst wenn kein elektrischer Verbraucher angeschlossen ist. Durch diesen inneren Ladungsausgleich reduziert sich die Kapazität des Akkus. Akkus für Audiogeräte wie MP3 Player, Radios oder Kopfhörer findest du hier auf akkuman.de.

Da die Selbstentladung die Anwendungen aufladbarer Akkus rasch einschränkt, lohnen sich für Geräte mit wenig Stromverbrauch oder seltener Nutzung Akkus aufgrund der hohen Selbstentladung nicht. Dazu gehören beispielsweise Wecker, Rauchmelder, Fernbedienungen, Waagen, Notfallleuchten sowie Taschenlampen, die in der Regel mit Einmal-Batterien besser und länger versorgt werden. Weil die Stromentnahme bei Fernbedienungen nur ganz kurz und auch nur selten stattfindet, würden sich aufladbare Akkus viel zu schnell entladen.