E-Bike Modelle

E-Bike – Modelle im Überblick

Der Trend zum E-Bike zeichnet sich auch im Jahr 2018 deutlich ab. Im letzten Jahr wurden in Deutschland in etwa 700 Elektro-Fahrräder verkauft. Im Vorjahr waren es rund 500.000. Ein Trend der Experten zufolge auch die nächsten Jahre bestimmen wird.

Voraussetzung für den Erfolg der beliebten E-Bikes ist vor Allem das zahlreiche Angebot an unterschiedlichen Modellen die jeder Anforderung gerecht werden können. Vor dem Kauf sollte man sich genau mit den Ansprüchen die man an sein zukünftiges Pedelec stellt auseinandersetzen.  Welches Modell passt zu Ihnen? Wir geben eine kurze Übersicht.

Bequem für kurze Strecken im Alltag – Das City Bike

City-Bikes werden vor Allem für den täglichen Gebrauch genutzt. Kurze Strecken zur Arbeit oder zum Einkaufen sind mit einem City-Bike schnell und einfach zurückgelegt. Für Ausflüge in den nächsten Park oder kurze Fahrradtouren sind City-Bikes ebenfalls eine bequeme Alternative. Für lange Strecken und sportliches Fahren sind sie allerdings nicht geeignet.  In City-Bikes werden meist Mittelmotor-Antriebe verbaut.

Der Trendsetter – Das E-Mountainbike

E-Mountainbikes sind wie normale Mountainbikes vor Allem für sportliche Geländefahrten geeignet. Fahrradtouren durch bergiges oder hügeliges Gelände sind das Steckenpferd des beliebten E-Bike Modells. Breite Reifen und eine gute Federung sorgen in Kombination mit dem für lange Touren ausgelegten Antriebs- und Akkusystem für Fahrspaß im Gelände.

Sportlich unterwegs – Das E-Bike Rennrad

Sportlich und schnell sind die Rennräder unter den E-Bikes. Sportliche E-Bikes wiegen deutlich weniger als zum Beispiel schwere City-Bikes, was für eine agile Fahrweise sorgt. Um Gewicht zu sparen und dem Fahrer ein lockeres, leichtes Fahrgefühl zu vermitteln wird auf Schutzbleche und Gepäckträger verzichtet. Besonders wichtig sind bei solchen Rädern kräftige Bremsen um auch schnell wieder anhalten zu können.

Ein guter Kompromiss – Das Tourenrad

Wer sich zwischen sportlichen und komfortablem Fahrstil nicht entscheiden kann ist mit dem Tourenrad gut beraten. Ob Einkaufstour durch die Stadt oder längere Fahrradtour in den nächsten Park, das Tourenrad bietet für beides optimale Bedingungen. Auf besonders lange Fahrradtouren oder Fahrten ins grobe Gelände, muss mit dem Tourenrad aber verzichtet werden.

Individuell – Kompaktrad, Lastenrad und Co.

Noch weitere Anforderungen? Kein Problem! Wie auch bei Fahrrädern ohne Elektroantrieb, umfasst das E-Bike Spektrum Sonderräder, die auch den besonderen Ansprüchen gerecht werden. Vom kleineren Kompaktrad, über das platzsparende Faltrad bis hin zum transportfreudigen Lastenrad, für jeden Anspruch lässt sich das passende E-Bike finden.

Unser Tipp: Vor dem Kauf eines E-Bikes über Ansprüche und Angebote informieren. So finden Sie sicher Ihr perfektes E-Bike.

Jedes Akkupack wird sorgfältig konfektioniert

Akkupack Konfektionierung

Die Anwendungsbereiche für Akkumulatoren sind praktisch unbegrenzt und die Akkupack Konfektionierung ist vor allem im industriellen Bereich ein wichtiger Bestandteil. Denn: täglich eröffnen sich neue Gebiete, in denen durch speicherbare und wiederaufladbare Energieformen Mobilität und Flexibilität gewährleistet werden müssen.

Doch was versteht man unter Konfektionierung im Allgemeinen und wie funktioniert die Akkupack Konfektionierung?

Konfektionierung: Definition

Ursprünglich stammt der Begriff Konfektionierung aus der Textilindustrie und bedeutet im groben „zuschneiden“. Kleidungsstücke werden an die einzelnen Konfektionsgrößen angepasst. Mittlerweile hat sich der Begriff auf andere Segmente ausgeweitet. Im Bereich der Akku-Technik werden von Fachbetrieben nicht nur individuelle Einzelpacks, wie z.B. Batterien und Knopfzellen, konfektioniert, sondern auch Klein- und Großserien.

Die Vorteile der Akkupack Konfektionierung

  • Einzelpacks, Klein- und Großserien können konfektioniert werden
  • Nach individueller Aufgabenstellung und nach Konzept / Kundenwunsch
  • Energiebedarf, Kapazität, Platzverhältnisse und weitere individuelle Anpassungen
  • Design, Produktentwicklung und Produktion aus einer Hand
  • konstruktive und kreative Freiräume
  • Entscheidungs- und Handlungsfreiheit
  • Durchgängige Qualitätskontrolle und hohe Qualitätsstandards
  • Maßgeschneiderte, innovative Akku-Systeme

Von der Idee bis zur Zertifizierung

Der Fachbetrieb steht dem Kunden von der Idee bis zur Zertifizierung fachmännisch zur Seite.  Aus der Idee wird ein Konzept entwickelt, dass nicht nur Ansprüche wie Energiebedarf und Kapazität, sondern auch das Design und die generelle Produktentwicklung umfasst. Fachbetriebe arbeiten mit Vertragspartnern zusammen, sodass auch die abschließende Zertifizierung und die entsprechenden Transport-Zertifikate vom Konfektionär betreut werden können.

Fazit:

Egal ob Einzelstück, Klein- oder Großserie, die Akkupack Konfektionierung bietet Unternehmen eine Chance ihre Produkte zu individualisieren. Haben Sie Fragen dazu oder Ideen, die Sie umsetzen lassen möchten? Sprechen Sie uns einfach an!

Lithium-Ionen-Akkus und Zellen im Test

Zulassung von Lithium-Ionen-Akkus

Wer Lithium-Ionen-Akkus und Akkupacks in den Verkehr bringen will, muss als Hersteller oder Lieferer bestimmte Vorschriften beachten. Die betreffen einerseits den Transport der Akkus nach der internationalen Vorschrift UN38.3. Außerdem muss in der EU die Zertifizierung nach CE beachtet werden.

Außerhalb von Europa können darüber hinaus aber auch andere Landesnormen in Frage kommen wie z.B. die UL für USA oder die PSE für Japan.

Der Akkupack Hersteller ist für die Produktzertifizierung verantwortlich

Unternehmen mit internationalen Geschäftsinteressen müssen vorausschauend für ihre jeweiligen Absatzmärkte und die hierfür notwendigen Zulassungen im Idealfall schon in der Entwicklungsphase daran denken, welche Zertifikate und Zulassungen gebraucht werden.

Die Entscheidung hat wesentlichen Einfluss auf die Auswahl von Bauteilen und Komponenten, denn bevor Lithiumzellen/-batterien überhaupt befördert werden dürfen, müssen sie bestimmte Tests erfolgreich bestehen. Diese Tests simulieren Transportbedingungen wie Druck, Temperatur, Quetschung, Aufprall etc.

Wir sorgen dafür, dass unsere Endprodukte alle erforderlichen Zertifizierungsnormen erfüllen:

UN-Transporttest 38.3

Im United-Nation (UN)-Handbuch Kapitel 38.3 werden weltweit vorgeschriebene Anforderungen an den Transport von Lithium-Ionen-Zellen und Lithium-Ionen-Batterien beschrieben.

Prüfkriterien UN 38.3 Test:

  1. UN-Test T.1: Höhensimulation
  2. UN-Test T.2: Thermische Prüfung
  3. UN-Test T.3: Vibration
  4. UN-Test T.4: Schock
  5. UN-Test T.5: Äußerer Kurzschluss
  6. UN-Test T.6: Aufprall/Quetschung
  7. UN-Test T.7: Überladung
  8. UN-Test T.8: Erzwungene Entladung

Ein UN-Transporttest erfordert in der Regel einen Zeitaufwand von sechs bis acht Wochen. Es werden bis zu 16 Akkupacks für die Zertifizierung benötigt. Zusätzlich müssen Akkumulatoren mit 50 Ladezyklen bereitgestellt werden, dies erfordert eine Vorbereitungsphase von ca. 2 Wochen.

Die Gültigkeit des UN-Transporttests und das darüber einmal ausgestellte Zertifikat bleibt für den geprüften Akkupack ohne zeitliche Begrenzung bestehen, sofern keine relevanten Veränderungen am Produkt vorgenommen werden, wie z.B. Typwechsel bei der Zelle, Wechsel der Schutzbeschaltung oder ähnliches.

Die erfolgreiche Prüfung ist weltweit Voraussetzung, damit der Typ per Straße/Schiene/Schifffahrt/Luft befördert werden darf.

 EN 62 133

Europäische Norm für Akkumulatoren und Batterien mit alkalischen oder anderen nicht säurehaltigen Elektrolyten. Primär geht es bei den Kriterien der EN 62 133 um die Sicherheitsanforderungen für tragbare gasdichte Akkumulatoren und daraus hergestellte Batterien für die Verwendung in tragbaren Geräten.

Underwriters Laboratories (UL) 1642 und 2054

Für den nordamerikanischen Markt wird empfohlen, seine Lithiumbatterie nach einer entsprechenden UL-Norm prüfen und zertifizieren zu lassen. Das ermöglicht Ihnen einen schnelleren Markteintritt und reduziert Ihr Haftungsrisiko. Underwriters Laboratories ist eine unabhängige Organisation, die Produkte hinsichtlich ihrer Sicherheit untersucht und zertifiziert.

Sie prüft Produkte, Komponenten, Materialien und Systeme dahingehend, ob sie spezifischen Ansprüchen genügen. Gerätehersteller, die ihre Produkte z.B. auch auf dem US-amerikanischen Markt anbieten wollen, müssen zusätzlich UL-Zulassungen durchführen lassen. Im Fokus sind hier die Zulassungen gemäß UL 1642 (für Lithium- und Lithium Ionen Einzelzellen) und UL 2054 (für Lithium-Ionen-Akkus, inklusive aller Komponenten).

 CE-Kennzeichnung

Bestätigung der Übereinstimmung des Produkts mit den einschlägigen EU-Richtlinien: der Niederspannungsrichtlinie (LVD) sowie der Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit (EMC).

IP-Kennzeichnung / IP-Dichtigkeitsklasse:

Bestimmung des Sicherheitsniveaus des elektrischen Gerätes vor dem Einfluss äußerer Faktoren.

Transporte von Lithium-Ionen-Akkus / Zellen / Batterien ohne UN 38.3-Test

Ohne Nachweis des UN-Tests dürfen Zellen und Batterien nur unter verschärften Bedingungen als so genannte Prototypen befördert werden. Ebenfalls zulässig ist dies für Kleinserien von maximal 100 Zellen/Batterien. Geregelt ist dies im ADR und IMDG-Code in der Sondervorschrift 310.

Der Luftverkehr regelt dies im IATA-DGR-Handbuch die Sonderbestimmung A88. Hierfür ist jedoch in jedem Fall eine behördliche Genehmigung erforderlich.

Neuer Standort - Akkuman.de

Hurra! – Akkuman ist umgezogen.

Nach mehrjähriger Suche haben wir im Industriegebiet von Melsungen eine Gewerbeimmobilie gefunden, die unseren Vorstellungen entspricht. Der Kaufvertrag wurde Anfang November 2017 unterzeichnet und im selben Monat konnten wir mit den Renovierungen von Innen beginnen.

Wir haben es geschafft, den für Ende März 2018 geplanten Umzug bereits auf Ende Februar vorzuziehen. Damit ist ein lang ersehnter Traum wahr geworden, wir sind endlich in größeren Räumen angekommen und können jetzt damit beginnen, unsere Visionen, Ziele und Strategien zu verwirklichen.

Seit 1. März am neuen Standort

Unser Betrieb befindet sich jetzt im Industriegebiet von Melsungen, Unter dem Schöneberg 11. Auf einem ca. 3.500 qm großen Grundstück verfügen wir aktuell über rund 1.000 qm gewerbliche Nutzfläche. Das bedeutet eine Verfünffachung gegenüber der bisherigen Nutzfläche.

Für AKKUman.de GmbH, die Nr. 1 auf dem Gebiet der Akkutechnik in Nordhessen, beginnt jetzt eine neue Ära. Hatten wir uns die letzten 20 Jahre auf das Reparatur-Business von AKKUs aller Art konzentriert, richtet sich in Zukunft der Fokus auf das Industriegeschäft mit seinen unterschiedlichen Fassetten.

Jetzt mit noch umfangreicherem Angebot in der Produktion und im Shop

Akkuman.de GmbH hat auch bisher schon die Industrie deutschlandweit beliefert, aber unter einer anderen Perspektive. Jetzt geht es uns darum von der Industrie als Produktentwickler und Serienhersteller von Akkus wahrgenommen zu werden. Wir verfügen über langjähriges spezielles Know-how und sind in der Lage innovative technische Lösungen für die Industriemärkte anzubieten, wir freuen uns auf viele neue Geschäftskontakte aus den unterschiedlichen Branchen.

Die Sparte der AKKU-REPARATUR wird von uns ebenfalls unter der Marke Akkuman.de® weitergeführt mit der schwerpunktmäßigen Ausrichtung auf E-Bike-Akkus, Segway-Akkus und Werkzeug-Akkus. Daneben betreiben wir weiter unseren Online-Shop mit interessanten Angeboten und einem ständig steigenden Produkt-Portfolio.

Unser Team freut sich auf Sie!

Akkuman.de

Akku- und Batterie Vertriebs GmbH

Tel.: 05661 920150

Mail: info@akkuman.de

www.akkuman.de

www.akkuman.de/shop

Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Wie funktioniert eine unterbrechungsfreie Stromversorgung?

Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (kurz USV) garantiert bei einem Stromausfall die ununterbrochene Versorgung angeschlossener Geräte. In vielen Bereichen ist eine durchgehende Stromversorgung mittlerweile sehr wichtig. Nicht nur im medizinischen Bereich oder für die Versorgung von Servern wird die sogenannte USV verwendet. Auch in immer mehr privaten Haushalten sind die verschiedenen USV Typen anzutreffen. Doch wie funktionieren sie?

Anforderungen an die einzelnen Klassen

Bevor man sich für eine USV entscheidet, sollte man zuerst einmal klären welche Geräte man schützen möchte. Vor Allem für Unternehmen ist dieser Schritt wichtig. Welche Geräte, welche Anwendungen und welche Daten müssen vor Stromausfällen und Spannungsschwankungen geschützt werden? Grundsätzlich sollte der operative Bereich des Unternehmens zuerst geschützt werden um bei Spannungsschwankungen oder Stromausfällen den Betrieb weiterführen zu können.

Welche USV-Klasse ist die richtige?

USVs unterteilt man in drei Klassen. Die Klasse 1 oder auch Online-USV ist wie der Name schon sagt eine Dauerwandler-USV die dauerhaft für gleichbleibende Netzspannung sorgt. Klasse 2 oder auch Netzinteraktive USV gilt als „Mittelklasse“ USV. Sie kommt genau wie die Offline USV erst bei Stromausfällen oder Spannungsstörungen zum Einsatz. Ihre Umschaltzeit ist allerdings etwas geringer.  Klasse 3, die Offline USV, in manchen Fällen auch Standby-USV genannt, hat im Vergleich zu den anderen die längste Umschaltzeit.

Die Standby- oder Offline USV

  • kostengünstigste USV
  • schützt ausschließlich vor Netzausfällen und Spannungsschwankungen
  • Unter- und Überspannungen werden allerdings nicht ausgeglichen
  • Umschaltdauer: 4 bis 10 Millisekunden
  • Schaltet sich erst bei Netzausfall ein
  • automatische Umschaltung auf Batteriebetrieb
  • Wirkungsgrad: ca. 95%

Die netzinteraktive USV

  • ähnlich der Standby- USV
  • schützt vor Netzausfällen und Spannungsschwankungen
  • eingebaute Filter können Spannungsschwankungen dauerhaft regeln
  • Umschaltdauer: 2 bis 4 Millisekunden
  • Schaltet sich erst bei Netzausfall ein
  • Wirkungsgrad: ca. 98 %

Die Dauerwandler- oder Online USV

  • teuerste USV
  • schützt vor Netzausfällen und Spannungsschwankungen
  • schützt vor Über- und Unterspannung
  • Umschaltdauer: keine
  • ist dauerhaft eingeschaltet und überwacht angeschlossene Geräte
  • passt Spannungslevel an
  • Wirkungsgrad: ca. 90 %
Unterbrechungsfreie Stromversorgung – Fazit

Damit die jeweiligen Geräte geschützt werden können sollten sich Unternehmen oder auch private Haushalte zuerst mit den Anforderungen auseinandersetzen. Vor Allem empfindliche Geräte oder der operative Bereich von Unternehmen bedürfen einer unterbrechungsfreien Stromversorgung. Noch Fragen? Sprechen Sie uns an!

Ninebot Pro

Ninebot – Jetzt auch in unserem Sortiment!

Die chinesische Firma Ninebot übernahm im April 2015 den in den USA ansässigen Hersteller Segway. Seitdem werden die beliebten Transportmittel auch unter dem Namen Ninebot verkauft. Wir von Akkuman sind seit September 2017 offizieller Partner von Ninebot Deutschland. Was steckt also hinter den beliebten Zweirädern?

Geschichte von Segway und Ninebot

Im Jahr 2001 erfand der US-Amerikaner Dean Kamen das erste Segway Modell. Dean Kamen war bereits vor dem Segway für die Entwicklung des iBot Elektrorollstuhls bekannt. Der Segway wurde ursprünglich zur Mobilitätshilfe für Menschen entwickelt, die Unterstützung bei der Balance benötigten.

Der Name Segway kommt von dem englischen Begriff „segue“, was frei übersetzt Übergang bedeutet, und für eine gleichmäßige Übertragung und dynamische Stabilisierung stehen soll. Die Entwicklung wurde unter anderem von Apple-Gründer Steve Jobs unterstützt, der die Segways als Fahrzeuge der Zukunft, vor Allem in Großstädten, sah.

Die Entwicklung des Ninebots erfolgte erst später in China: Ähnlichkeiten zum Pionier Segway sind nicht zu übersehen. Die Produkte unterscheiden sich aber deutlich in Technik, Preis und auch Reichweite.

Steuerung und Technik

Segways und Ninebots werden elektrisch betrieben. Dabei verfügt jedes der beiden Räder über einen separaten Elektromotor, was für die Steuerung von enormer Bedeutung ist. Denn: Der Fahrer kann die Richtung in die er fährt durch Bewegen der Lenkstange ändern. Neigt der Fahrer die Lenkstange zur Seite, bewegt sich das entsprechende Rad langsamer, was zu der gewünschten Wendung führt.

Die Räder sind dabei nebeneinander, rechts und links der Stehfläche angebracht. Die Lenkstange dient dem Fahrer neben der Lenkung auch als zusätzlicher Halt. Gesteuert werden Segway und Ninebot durch Gewichtsverlagerung. Lehnt sich der Fahrer nach vorne, oder nach hinten, fährt der Segway bzw. Ninebot in die entsprechende Richtung, beschleunigt, oder bremst ab. Die elektrische Energie liefern die verbaute Lithium-Ionen-Akkus.

Technische Daten zum Ninebot

Der Ninebot kann mit einer Geschwindigkeit zwischen 0 und 20 km/h fahren. Schneller fährt er auch bergab nicht. Der große Vorteil: Auch im Stand oder bei sehr langsamem Fahren sind Ninebots stabil.

Die Reichweite liegt in der Regel in etwa bei 20 Kilometern. Wie bei allen elektrobetriebenen Zweirädern, ist die Reichweite auch vom Gewicht des Fahrers, der Steigung, dem Untergrund und der Fahrweise abhängig. Aber auch der Reifendruck und die Temperatur können eine Rolle spielen.

Die Ladedauer beträgt in der Regel 8 bis 10 Stunden, kann aber, je nachdem wie leer der Akku gefahren wurde, variieren. Auch hier gilt: Bei richtiger Lagerung und Pflege kann sich die Lebensdauer des Akkus deutlich verlängern!

Recht und Zulassung

Vor 2006 fehlte eine verkehrsrechtliche Zulassung für das Fahren von Segways. Weil das Fahren mit dem Segway aber die Elektromobilität und den Umweltschutz fördert, wurden ab 2006 in immer mehr Gegenden in Deutschland die Fahrten mit den heute sehr beliebten Zweirädern zugelassen und gefördert.

Mittlerweile darf mit Segway und Ninebot, genau wie mit dem Pedelec auf Radwegen und innerorts auf der Fahrbahn gefahren werden.

Wussten Sie schon?

Wir haben Ninebots im Sortiment! In unserem Online-Shop finden Sie tolle Angebote rund um das Thema Ninebot. Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns einfach an!

USV - Unterbrechungsfreie Stromversorgung

USV – Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Die Abkürzung USV steht für Unterbrechungsfreie Stromversorgung. Wie der Name schon sagt können elektrische Geräte mit Hilfe der USV auch dann betrieben werden, wenn das Stromnetz mal gestört ist.

Wofür wird eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung verwendet?

Mittlerweile kann man die USV nicht mehr nur in großen Unternehmen oder Behörden finden, sondern auch immer öfter in kleineren Unternehmen und privaten Haushalten. Eine USV sorgt im Wesentlichen für den Schutz von Geräten vor Stromausfällen und Spannungsstörungen. Das gilt vor Allem für Geräte, bei denen durch Stromausfall und Spannungsstörungen empfindliche Daten verloren gehen könnten.

Eine USV findet man zum Beispiel in Rechenzentren, in Behörden oder auch in Krankenhäusern. Bei einem Stromausfall versorgt die USV die Geräte so lange weiter mit Strom bis sie sicher heruntergefahren oder der Stromausfall behoben werden konnte. Verwechseln darf man die Unterbrechungsfreie Stromversorgung allerdings nicht mit der Allgemeinen Ersatzversorgung, die zwar längerfristig Strom liefert, dafür aber erst nach einer kurzen Stromunterbrechung eingeschaltet werden kann.

Welche USV Konzepte gibt es?

Die Unterbrechungsfreien Stromversorgungen unterteilt man in drei Klassen. Die Anforderungen an die einzelnen Klassen können variieren.

USV Klasse 1 – Die Online-USV

Klasse 1 der USV, die VFI (Voltage and Frequency Independet) bietet empfindlichen Geräten den größten Schutz. Man spricht hier von einer Dauerwandler USV, oder auch Online-USV.

Anders als bei USV Klassen 2 und 3 wird bei der Online-USV der Strom dem Endgerät nicht direkt zur Verfügung gestellt. Durch einen Gleichrichter und einen Wechselrichter wandelt die Online-USV den zur Verfügung stehenden Strom in eine konstant gleichbleibende Spannung um.

Die Geräte sind vor Ausfällen und Netzstörungen komplett geschützt da keine Umschaltung erfolgen muss. Die Online-USV ist die teuerste der drei Varianten, bietet dafür aber auch den umfassendsten Schutz. Sie wird vor Allem in der Kommunikation und in Rechenzentren verwendet.

USV Klasse 2 – Die netzinteraktive USV

Die netzinteraktive USV, VI (Voltage Dependent) oder auch Line-Interactive ist genau wie die Offline-USV eine Bereitschafts-USV. Allerdings arbeitet die durch Akkus betriebene Stromversorgung hier parallel zur Netzversorgung. Das sorgt für ein schnelleres Umschalten im Falle eines Netzausfalls. Zwischen 2 und 4 Millisekunden braucht die netzinteraktive USV für die Umschaltung.

Die netzinteraktive USV überwacht dauerhaft die Stromversorgung und passt bei Abweichungen oder Spannungsschwankungen die Spannung gegebenenfalls an. Sie wird zum Beispiel für Tiefkühlanlagen oder auch in privaten Haushalten verwendet.

USV Klasse 3 – Die Offline-USV

Die Offline-USV oder auch VFD (Voltage and Frequency Dependet) ist die wohl am häufigsten genutzte und gleichzeitig günstigste USV. Sie wird im Allgemeinen auch als Standby USV bezeichnet und wird vorwiegend für die Spannungsversorgung von PC´s in privaten Haushalten oder für weniger sensible Datenspeicher verwendet.

Anders als die Online-USV, kann man die Offline-USV als Bereitschafts-USV bezeichnen. Sie schaltet die mit Akkus betriebene Stromversorgung erst dann ein, wenn eine Netzstörung oder ein Stromausfall vorliegen. Das Prinzip gleicht dem einer Notstromversorgung, die kurze Umschaltzeit von weniger als 10 Millisekunden reicht bei normalem PCs aus, einen Datenverlust zu verhindern.

Unsere Empfehlung:

Damit wirklich keinerlei Engpässe in der Stromversorgung entstehen, empfehlen wir die regelmäßige Wartung der USV und den Austausch der Akkus im vom Hersteller angegebenen Zeitraum. Für den Fall, dass Sie den Akku Ihrer USV austauschen wollen, bieten wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gern unseren Service an und garantieren Ihnen die Verwendung ausschließlich hochwertiger Zellen.

Lithium Ionen Zellen

Achtung Gefahrgut!

Akkus und Batterien werden vor dem Gesetz als Gefahrgut eingestuft. Rechtlich gesehen gelten alle „Stoffe, Zubereitungen und Gegenstände“, die bei der Beförderung Gefahren für die öffentliche Sicherheit, Gemeingüter und die Gesundheit bergen als gefährliche Güter. Was also ist zu beachten?

Regeln und Gesetze

Zuständig für Regeln und Gesetze in Bezug auf alle gefährlichen Güter ist das „Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter“. In § 2 wird Gefahrgut so erklärt: „Gefährliche Güter im Sinne dieses Gesetzes sind Stoffe und Gegenstände, von denen auf Grund ihrer Natur, ihrer Eigenschaften oder ihres Zustandes im Zusammenhang mit der Beförderung Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere für die Allgemeinheit, für wichtige Gemeingüter, für Leben und Gesundheit von Menschen sowie für Tiere und Sachen ausgehen können.“

Zu den als gefährlich eingestuften Gegenständen, gehören Akkus und Batterien. Das Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter oder auch Gefahrgutbeförderungsgesetz (kurz GGBeFG) sieht eine regelmäßige Schulung aller am Transport von Gefahrgut beteiligten Personen vor.

Der Transport von Gefahrgut

Am Transport bzw. der Beförderung von Gefahrgut beteiligt sind alle Personen, die an der Vorbereitung, dem Versand, der Beschriftung und der Ausstellung von Dokumenten für gefährliche Güter beteiligt sind.

Regelmäßige Gefahrgutschulungen sind im gewissenhaften Umgang mit Gefahrgut besonders wichtig. So dürfen zum Beispiel nur Verpackungen für Gefahrgut genutzt werden, die mit einer entsprechenden UN-Codierung gekennzeichnet sind.

Kennzeichnung und Gefahrgutklassen

Bei Gefahrgut unterscheidet man verschiedene Gefahrgutklassen (Gefahrgutklassen 1-9), die selbstverständlich auch jeweils entsprechend gekennzeichnet werden müssen.

Gefahrgutklasse 1 umfasst zum Beispiel alle explosionsgefährlichen Stoffe und Gegenstände, wie zum Beispiel verschiedene Sprengstoffe. Gefahrgutklasse 3 zum Beispiel kennzeichnet alle brennbaren Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Benzin, Lack oder Parfüm. Und Gefahrgutklasse 8 umfasst alle ätzenden Stoffe. Dazu zählt unter anderem auch die Batteriesäure. Lithiumbatterien und Zellen, die für E-Bikes genutzt werden, werden immer als Gefahrgut eingestuft und gehören der Gefahrgutklasse 9 an.

Gefahrgutschulungen

Wie wir oben schon geschrieben haben, sind Schulungen im Umgang mit gefährlichen Gütern besonders wichtig. Nicht nur für die persönliche Sicherheit und die Sicherheit anderer, sie sind auch gesetzlich vorgeschrieben und müssen gegebenenfalls nachgewiesen werden können.

Auch in diesem Jahr bieten wir Ihnen wieder eine Gefahrgutschulung an. Die Schulung findet am 03. November 2017 von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr im Seminarraum des MAXI Autohofs Malsfeld, direkt an der A7 statt.

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Hier gehts zur Anmeldung: Link!

E-Bike

Das E-Bike – Vom Vorurteil zum Verkaufshit

Wenn man an E-Bike und Pedelec denkt, vermutet man kaum dass die ersten Vorgänger der beiden schon im Jahr 1900 die Straßen befuhren. Schon damals gab es die ersten industriell hergestellten Akkus, die es Herstellern erlaubten diverse Elektrowagen zu bauen. Schnell wurde das Prinzip von ebenjenen Elektrowagen auf das Fahrrad übertragen.

Geschichte von E-Bike und Pedelec

In Deutschland wurde im Jahr 1899 das erste Patent auf das E-Fahrrad mit Pedalantrieb angemeldet. Natürlich noch unter anderem Namen und weit weniger fortschrittlich als unsere heutigen Modelle. Akkus waren damals alles andere als leicht zu transportieren was zur Folge hatte, dass neben einigen Testmodellen, keine Serienproduktion einsetzte.

Erst in den 1930er Jahren, wurden mehrere Modelle produziert. Danach kamen die Vorgänger von E-Bike und Pedelec immer wieder in Mode. Den tatsächlichen Durchbruch schafften E-Bike und Pedelec aber erst Jahrzehnte später.

Immer wieder Vorurteile

Wenn wir auf die Geschichte von E-Bike und Pedelec zurückblicken, finden wir auch immer wieder etliche Vorurteile. E-Biken ist kein Sport, nicht anstrengend und nur für Rentner? Die Fahrräder sind zu schwer und das Fahren viel zu gefährlich? Auf die Urväter der E-Bikes, die wir heute kennen, trifft das in gewissem Maße noch zu. Heute verfügen E-Bike und Pedelec aber über gut durchdachte, in sich griffige Konzepte, die nicht nur auf die Sicherheit von Rad und Fahrer, sondern auch auf Fahrspaß gemünzt sind. Was ist also dran an den Vorurteilen?

Das Fahren ist kein Sport und strengt nicht an

Nicht nur E-Bike Fahrer werden hier widersprechen. Es gibt auf dem Markt mittlerweile viele verschiedene E-Bike und Pedelec Modelle, die speziell auf sportliche Fahrweisen ausgelegt sind. Das E-Mountainbike ist das beste Beispiel. Neben Geländefahrten mit dem Mountainbike, sorgen auch Fahrradrennen für immer mehr Auftrieb im E-Bike Sport. Das Fahren strengt dabei genauso an wie mit Rädern ohne elektrischen Antrieb. Was viele nicht wissen: Pedelecs verfügen zwar über eine Motorenunterstützung, fahren aber trotzdem nur bei zusätzlichem Pedaldruck. Ausruhen beim Fahren also? – gibt’s nicht!

Elektrofahrräder sind nur für Rentner

Auch an diesem Vorurteil ist nicht viel Wahres zu finden. Selbstverständlich gibt es unterschiedliche E-Bike Modelle, die speziell auf die Bedürfnisse von Rentnern ausgelegt sind. Genauso gibt es aber auch zahlreiche weitere Modelle. Es gibt Lastenräder, Kompakträder, Mountainbikes, Tourenbikes, City-Bikes und Elektrofahrräder für Kinder. Die Hersteller von E-Bike und Pedelec bieten den Fahrern heute eine enorme Auswahl an unterschiedlichen Modellen, die den individuellen Anforderungen jedes Radfahrers gerecht werden.

E-Bike und Pedelec sind schwer und gefährlich

Beide Aussagen sind grundsätzlich nicht unwahr. Durch die zusätzlichen Komponenten, die das Fahrrad zum Pedelec machen, sind eben jene natürlich schwerer als normale Fahrräder, sie sind vor Allem wegen dem zusätzlichen Gewicht aber auch robuster gebaut. Nachteile entstehen dem Fahrer durch das etwas höhere Gewicht allerdings nicht. E-Bikes nutzen Akkus als Antriebsquelle. Akkus sind Gefahrgut. Wer sich ein EBike oder ein Pedelec zulegen möchte sollte sich dessen bewusst sein und den Akku entsprechend lagern und pflegen. Unsere Tipps dazu gibt es hier: (Link zum Beitrag).

Im Straßenverkehr sind E-Bike und Pedelec nur dann gefährlich, wenn (wie bei jedem anderen fahrbaren Untersatz auch) der jeweilige Fahrer die Kontrolle über sein E-Bike verliert. Wir empfehlen deshalb immer Probefahrten. Zuerst beim Händler, anschließend auf wenig befahrenen Straßen oder Feldwegen. E-Bike fahren ist genau wie normales Fahrrad fahren mit etwas Übung kein Problem und macht eine Menge Spaß.

Verkaufshit der letzten Jahre

Wer sich die Absatzzahlen von E-Bike und Pedelec in den letzten Jahren einmal genauer ansieht, stellt schnell fest, dass die Zahlen von Jahr zu Jahr rasant wachsen. Während zum Beispiel im Jahr 2009 „nur“ 150.000 E-Bikes ihre Besitzer wechselten, hat sich 7 Jahre später der Absatz bereits vervierfacht. Im Jahr 2016 wurden nämlich über 600.000 der beliebten Elektroräder verkauft.

Und der Trend steigt weiter. Der Zweirad-Industrie-Verband schätzt, dass im ersten Halbjahr 2017 über 500.000 E-Bikes und Pedelecs abgesetzt werden konnten. Diese Zahlen decken sich mit den allgemeinen Erwartungen, die besagen, dass spätestens im Jahr 2020 über eine Million E-Bikes pro Jahr verkauft werden könnten.

Ein Batteriemanagementsystem

E-Bike erklärt: Das Batteriemanagementsystem

Ein Batteriemanagementsystem wird für E-Bike Akkus und deren Lithium-Ionen Zellen verwendet und hat im wesentlichen drei Aufgaben. Es schützt die einzelnen Zellen des Akkus vor Schäden, verlängert das Leben des Akkus, bzw. der einzelnen Zellen und sorgt für eine gleichbleibende Leistung.

Aber was genau bedeutet das, und über welche Funktionen sollte ein modernes Batteriemanagement-System verfügen?

Funktionen vom Batteriemanagementsystem

Jedes Batteriemanagementsystem hat verschiedene Funktionen, je nachdem welche Anforderungen der Akku, der Hersteller und der Fahrer an das BMS stellen.

Zellschutz und Zellbalance

Die wichtigste Funktion die ein Batterie-Management-System übernehmen soll ist der Schutz der einzelnen Zellen. Dazu gehören unter anderem auch die Überwachung der Zellen um sie vor Unter- und Überspannungen zu schützen.

Ladezyklen und Ladedauer

Ein weiterer wichtiger Punkt den ein BMS übernehmen soll ist die Kontrolle von Ladezyklen und Ladedauer. Um die Lebensdauer des Akkus zu erhöhen ist es wichtig, dass alle Zellen gleichmäßig geladen werden.

Ladestandskontrolle

Der Akku sollte nie ganz voll und nie ganz leer gelagert werden. Um eine optimale Lagerung des Akkus zu gewährleisten, kontrolliert das BMS den Ladestand der einzelnen Zellen und sorgt für gleichmäßiges Auf- und Entladen.

Leistungsmanagement und Temperaturkontrolle

Jeder Akku ist nur so stark wie seine schwächste Zelle. Damit die Zellen gleichzeitig altern können, muss das BMS für gleichmäßige Verteilung der Leistung sorgen. Die Temperaturen sollte ein BMS ebenfalls regelmäßig kontrollieren um Überhitzung vorzubeugen.

Kommunikation

Das BMS ist die Schnittstelle zwischen Akku und Fahrer. Mit Hilfe eines BMS kann der Fahrer den aktuellen Ladestand, die Temperatur, die Leistung und auch die Fahrdauer kontrollieren und ist so immer über den aktuellen Stand des E-Bike Akkus informiert.

Fazit: Ein Batteriemanagementsystem ist für E-Bike, Fahrer und Akku sehr wichtig. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen ein E-Bike zu kaufen, sollten Sie sich also noch vor dem E-Bike Kauf  über das eingebaute BMS und die enthaltenen Funktionen informieren.