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Ninebot – Jetzt auch in unserem Sortiment!

Die chinesische Firma Ninebot übernahm im April 2015 den in den USA ansässigen Hersteller Segway. Seitdem werden die beliebten Transportmittel auch unter dem Namen Ninebot verkauft. Wir von Akkuman sind seit September 2017 offizieller Partner von Ninebot Deutschland. Was steckt also hinter den beliebten Zweirädern?

Geschichte von Segway und Ninebot

Im Jahr 2001 erfand der US-Amerikaner Dean Kamen das erste Segway Modell. Dean Kamen war bereits vor dem Segway für die Entwicklung des iBot Elektrorollstuhls bekannt. Der Segway wurde ursprünglich zur Mobilitätshilfe für Menschen entwickelt, die Unterstützung bei der Balance benötigten.

Der Name Segway kommt von dem englischen Begriff „segue“, was frei übersetzt Übergang bedeutet, und für eine gleichmäßige Übertragung und dynamische Stabilisierung stehen soll. Die Entwicklung wurde unter anderem von Apple-Gründer Steve Jobs unterstützt, der die Segways als Fahrzeuge der Zukunft, vor Allem in Großstädten, sah.

Die Entwicklung des Ninebots erfolgte erst später in China: Ähnlichkeiten zum Pionier Segway sind nicht zu übersehen. Die Produkte unterscheiden sich aber deutlich in Technik, Preis und auch Reichweite.

Steuerung und Technik

Segways und Ninebots werden elektrisch betrieben. Dabei verfügt jedes der beiden Räder über einen separaten Elektromotor, was für die Steuerung von enormer Bedeutung ist. Denn: Der Fahrer kann die Richtung in die er fährt durch Bewegen der Lenkstange ändern. Neigt der Fahrer die Lenkstange zur Seite, bewegt sich das entsprechende Rad langsamer, was zu der gewünschten Wendung führt.

Die Räder sind dabei nebeneinander, rechts und links der Stehfläche angebracht. Die Lenkstange dient dem Fahrer neben der Lenkung auch als zusätzlicher Halt. Gesteuert werden Segway und Ninebot durch Gewichtsverlagerung. Lehnt sich der Fahrer nach vorne, oder nach hinten, fährt der Segway bzw. Ninebot in die entsprechende Richtung, beschleunigt, oder bremst ab. Die elektrische Energie liefern die verbaute Lithium-Ionen-Akkus.

Technische Daten zum Ninebot

Der Ninebot kann mit einer Geschwindigkeit zwischen 0 und 20 km/h fahren. Schneller fährt er auch bergab nicht. Der große Vorteil: Auch im Stand oder bei sehr langsamem Fahren sind Ninebots stabil.

Die Reichweite liegt in der Regel in etwa bei 20 Kilometern. Wie bei allen elektrobetriebenen Zweirädern, ist die Reichweite auch vom Gewicht des Fahrers, der Steigung, dem Untergrund und der Fahrweise abhängig. Aber auch der Reifendruck und die Temperatur können eine Rolle spielen.

Die Ladedauer beträgt in der Regel 8 bis 10 Stunden, kann aber, je nachdem wie leer der Akku gefahren wurde, variieren. Auch hier gilt: Bei richtiger Lagerung und Pflege kann sich die Lebensdauer des Akkus deutlich verlängern!

Recht und Zulassung

Vor 2006 fehlte eine verkehrsrechtliche Zulassung für das Fahren von Segways. Weil das Fahren mit dem Segway aber die Elektromobilität und den Umweltschutz fördert, wurden ab 2006 in immer mehr Gegenden in Deutschland die Fahrten mit den heute sehr beliebten Zweirädern zugelassen und gefördert.

Mittlerweile darf mit Segway und Ninebot, genau wie mit dem Pedelec auf Radwegen und innerorts auf der Fahrbahn gefahren werden.

Wussten Sie schon?

Wir haben Ninebots im Sortiment! In unserem Online-Shop finden Sie tolle Angebote rund um das Thema Ninebot. Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns einfach an!

E-Bike Check Up

E-Bike in Herbst und Winter – Bereit für den jährlichen Check-Up?

E-Bikes eignen sich dank ihrer Motorenunterstützung hervorragend für das Fahren im Winter. Aber egal ob Sie ihr E-Bike auch über den Winter nutzen oder lieber einlagern möchten, um im Frühjahr frisch in eine neue Fahrrad-Saison zu starten, der Herbst ist die optimale Gelegenheit für einen jährlichen Check-Up.

Der E-Bike Akku

Als Herzstück von E-Bike und Pedelec ist bei dem Akku und den empfindlichen Lithium-Ionen Zellen vor Allem im Winter Vorsicht geboten. Genau wie bei Hitze, arbeitet der Akku auch bei zu kalten Temperaturen nicht optimal. Im Winter gilt daher: Akku im Innenbereich lagern! Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad sind für das Lagern eines E-Bike Akkus am besten geeignet.

Auch auf den Akku-Ladestand sollten Sie achten. Der Akku sollte niemals leer oder voll eingelagert werden. Optimal ist ein Ladestand zwischen 40 und 60 %. Lithium-Ionen-Akkus haben den Vorteil einer geringen Selbstentladung. Trotzdem sollte man den Ladestand regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls nachladen.

Der Check-Up

Neben dem Akku sollten Fahrer vor dem Einlagern, oder aber generell mindestens jährlich einen umfangreichen Check-Up ihres Rades durchführen. Damit Sie lange etwas von Ihrem E-Bike haben, sollten Sie die folgenden Punkte überprüfen:

Die Bremsen:

Kontrollieren Sie die Bremsbeläge und Felgen Ihres E-Bikes oder Pedelecs unbedingt auf Verschleißerscheinungen. Sollten Sie feststellen, dass die Bremsen durch Verschleiß nicht mehr einwandfrei funktionieren können, sollten Sie die Bremsen austauschen oder austauschen lassen.

Die Reifen:

Die Hersteller der Reifen geben immer an über welchen Luftdruck der Reifen für optimales Fahrgefühl verfügen sollte. Meist ist die Angabe auf den Reifen direkt zu finden. Kontrollieren Sie unbedingt den Reifendruck. Kontrollieren Sie den Reifen auch auf eventuelle Schäden oder Fremdkörper. Ist der Reifen defekt kann er mit entsprechenden Reparatur-Kits meist leicht ausgebessert werden.

Die Kette:

Auch die Kette von E-Bike und Pedelec kann verschleißen. Vor Allem durch Nässe und Schmutz kann Rost entstehen. Wir empfehlen daher: Die Kette regelmäßig ölen! Einmal im Jahr empfiehlt es sich die Kette zu reinigen. Wie oder womit ist nach kurzer Recherche im Internet zu finden.

Das gilt übrigens für alle Metallteile am Fahrrad die „Wind und Wetter“ ausgesetzt sind. Regelmäßiges Fetten und Reinigen verhindert Rost und sorgt für längeren Fahrspaß.

Das E-Bike im Winter

Natürlich müssen Sie im Winter nicht auf Ihr E-Bike verzichten. Im Gegenteil! E-Bikes eignen sich besonders für das Fahren in der kalten Jahreszeit. Achten müssen Sie aber darauf, vor Allem den Akku nicht zu großer Kälte auszusetzen. Wenn Sie Ihr E-Bike also irgendwo draußen abstellen wollen, nehmen Sie den Akku am besten mit.

Wer mit seinem E-Bike auch im Winter „ins Gelände“ will, kann auf spezielle Winterreifen für Fahrräder zurückgreifen. Dank einem gröberen Profil der Winterreifen, ist auch das Fahren auf Schnee kein Problem. Generell gilt: Mit E-Bike und Pedelec kann man bei Temperaturen von -10 bis +40 Grad ohne Probleme fahren. Mit richtiger Lagerung, Pflege und einem regelmäßigen Check-Up, haben Sie also auch noch viele weitere Jahre etwas von Ihrem E-Bike.

Wichtig!: Haben Sie das Gefühl dass Ihr Akku nicht mehr richtig funktioniert, überlassen Sie die Kontrolle und eventuell nötige Reparatur aber unbedingt einem Fachmann.

USV

USV – Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Die Abkürzung USV steht für Unterbrechungsfreie Stromversorgung. Wie der Name schon sagt können elektrische Geräte mit Hilfe der USV auch dann betrieben werden, wenn das Stromnetz mal gestört ist.

Wofür wird eine USV verwendet?

Mittlerweile kann man die USV nicht mehr nur in großen Unternehmen oder Behörden finden, sondern auch immer öfter in kleineren Unternehmen und privaten Haushalten. Eine USV sorgt im Wesentlichen für den Schutz von Geräten vor Stromausfällen und Spannungsstörungen. Das gilt vor Allem für Geräte, bei denen durch Stromausfall und Spannungsstörungen empfindliche Daten verloren gehen könnten.

Eine USV findet man zum Beispiel in Rechenzentren, in Behörden oder auch in Krankenhäusern. Bei einem Stromausfall versorgt die USV die Geräte so lange weiter mit Strom bis sie sicher heruntergefahren oder der Stromausfall behoben werden konnte. Verwechseln darf man die Unterbrechungsfreie Stromversorgung allerdings nicht mit der Allgemeinen Ersatzversorgung, die zwar längerfristig Strom liefert, dafür aber erst nach einer kurzen Stromunterbrechung eingeschaltet werden kann.

Welche USV Konzepte gibt es?

Die Unterbrechungsfreien Stromversorgungen unterteilt man in drei Klassen. Die Anforderungen an die einzelnen Klassen können variieren.

USV Klasse 1 – Die Online-USV

Klasse 1 der USV, die VFI (Voltage and Frequency Independet) bietet empfindlichen Geräten den größten Schutz. Man spricht hier von einer Dauerwandler USV, oder auch Online-USV.

Anders als bei USV Klassen 2 und 3 wird bei der Online-USV der Strom dem Endgerät nicht direkt zur Verfügung gestellt. Durch einen Gleichrichter und einen Wechselrichter wandelt die Online-USV den zur Verfügung stehenden Strom in eine konstant gleichbleibende Spannung um.

Die Geräte sind vor Ausfällen und Netzstörungen komplett geschützt da keine Umschaltung erfolgen muss. Die Online-USV ist die teuerste der drei Varianten, bietet dafür aber auch den umfassendsten Schutz. Sie wird vor Allem in der Kommunikation und in Rechenzentren verwendet.

USV Klasse 2 – Die netzinteraktive USV

Die netzinteraktive USV, VI (Voltage Dependent) oder auch Line-Interactive ist genau wie die Offline-USV eine Bereitschafts-USV. Allerdings arbeitet die durch Akkus betriebene Stromversorgung hier parallel zur Netzversorgung. Das sorgt für ein schnelleres Umschalten im Falle eines Netzausfalls. Zwischen 2 und 4 Millisekunden braucht die netzinteraktive USV für die Umschaltung.

Die netzinteraktive USV überwacht dauerhaft die Stromversorgung und passt bei Abweichungen oder Spannungsschwankungen die Spannung gegebenenfalls an. Sie wird zum Beispiel für Tiefkühlanlagen oder auch in privaten Haushalten verwendet.

USV Klasse 3 – Die Offline-USV

Die Offline-USV oder auch VFD (Voltage and Frequency Dependet) ist die wohl am häufigsten genutzte und gleichzeitig günstigste USV. Sie wird im Allgemeinen auch als Standby USV bezeichnet und wird vorwiegend für die Spannungsversorgung von PC´s in privaten Haushalten oder für weniger sensible Datenspeicher verwendet.

Anders als die Online-USV, kann man die Offline-USV als Bereitschafts-USV bezeichnen. Sie schaltet die mit Akkus betriebene Stromversorgung erst dann ein, wenn eine Netzstörung oder ein Stromausfall vorliegen. Das Prinzip gleicht dem einer Notstromversorgung, die kurze Umschaltzeit von weniger als 10 Millisekunden reicht bei normalem PCs aus, einen Datenverlust zu verhindern.

Unsere Empfehlung:

Damit wirklich keinerlei Engpässe in der Stromversorgung entstehen, empfehlen wir die regelmäßige Wartung der USV und den Austausch der Akkus im vom Hersteller angegebenen Zeitraum. Für den Fall, dass Sie den Akku Ihrer USV austauschen wollen, bieten wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gern unseren Service an und garantieren Ihnen die Verwendung ausschließlich hochwertiger Zellen.

Lithium Ionen Zellen

Achtung Gefahrgut!

Akkus und Batterien werden vor dem Gesetz als Gefahrgut eingestuft. Rechtlich gesehen gelten alle „Stoffe, Zubereitungen und Gegenstände“, die bei der Beförderung Gefahren für die öffentliche Sicherheit, Gemeingüter und die Gesundheit bergen als gefährliche Güter. Was also ist zu beachten?

Regeln und Gesetze

Zuständig für Regeln und Gesetze in Bezug auf alle gefährlichen Güter ist das „Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter“. In § 2 wird Gefahrgut so erklärt: „Gefährliche Güter im Sinne dieses Gesetzes sind Stoffe und Gegenstände, von denen auf Grund ihrer Natur, ihrer Eigenschaften oder ihres Zustandes im Zusammenhang mit der Beförderung Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere für die Allgemeinheit, für wichtige Gemeingüter, für Leben und Gesundheit von Menschen sowie für Tiere und Sachen ausgehen können.“

Zu den als gefährlich eingestuften Gegenständen, gehören Akkus und Batterien. Das Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter oder auch Gefahrgutbeförderungsgesetz (kurz GGBeFG) sieht eine regelmäßige Schulung aller am Transport von Gefahrgut beteiligten Personen vor.

Der Transport von Gefahrgut

Am Transport bzw. der Beförderung von Gefahrgut beteiligt sind alle Personen, die an der Vorbereitung, dem Versand, der Beschriftung und der Ausstellung von Dokumenten für gefährliche Güter beteiligt sind.

Regelmäßige Gefahrgutschulungen sind im gewissenhaften Umgang mit Gefahrgut besonders wichtig. So dürfen zum Beispiel nur Verpackungen für Gefahrgut genutzt werden, die mit einer entsprechenden UN-Codierung gekennzeichnet sind.

Kennzeichnung und Gefahrgutklassen

Bei Gefahrgut unterscheidet man verschiedene Gefahrgutklassen (Gefahrgutklassen 1-9), die selbstverständlich auch jeweils entsprechend gekennzeichnet werden müssen.

Gefahrgutklasse 1 umfasst zum Beispiel alle explosionsgefährlichen Stoffe und Gegenstände, wie zum Beispiel verschiedene Sprengstoffe. Gefahrgutklasse 3 zum Beispiel kennzeichnet alle brennbaren Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Benzin, Lack oder Parfüm. Und Gefahrgutklasse 8 umfasst alle ätzenden Stoffe. Dazu zählt unter anderem auch die Batteriesäure. Lithiumbatterien und Zellen, die für E-Bikes genutzt werden, werden immer als Gefahrgut eingestuft und gehören der Gefahrgutklasse 9 an.

Gefahrgutschulungen

Wie wir oben schon geschrieben haben, sind Schulungen im Umgang mit gefährlichen Gütern besonders wichtig. Nicht nur für die persönliche Sicherheit und die Sicherheit anderer, sie sind auch gesetzlich vorgeschrieben und müssen gegebenenfalls nachgewiesen werden können.

Auch in diesem Jahr bieten wir Ihnen wieder eine Gefahrgutschulung an. Die Schulung findet am 03. November 2017 von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr im Seminarraum des MAXI Autohofs Malsfeld, direkt an der A7 statt.

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Hier gehts zur Anmeldung: Link!

E-Bike

Das E-Bike – Vom Vorurteil zum Verkaufshit

Wenn man an E-Bike und Pedelec denkt, vermutet man kaum dass die ersten Vorgänger der beiden schon im Jahr 1900 die Straßen befuhren. Schon damals gab es die ersten industriell hergestellten Akkus, die es Herstellern erlaubten diverse Elektrowagen zu bauen. Schnell wurde das Prinzip von ebenjenen Elektrowagen auf das Fahrrad übertragen.

Geschichte von E-Bike und Pedelec

In Deutschland wurde im Jahr 1899 das erste Patent auf das E-Fahrrad mit Pedalantrieb angemeldet. Natürlich noch unter anderem Namen und weit weniger fortschrittlich als unsere heutigen Modelle. Akkus waren damals alles andere als leicht zu transportieren was zur Folge hatte, dass neben einigen Testmodellen, keine Serienproduktion einsetzte.

Erst in den 1930er Jahren, wurden mehrere Modelle produziert. Danach kamen die Vorgänger von E-Bike und Pedelec immer wieder in Mode. Den tatsächlichen Durchbruch schafften E-Bike und Pedelec aber erst Jahrzehnte später.

Immer wieder Vorurteile

Wenn wir auf die Geschichte von E-Bike und Pedelec zurückblicken, finden wir auch immer wieder etliche Vorurteile. E-Biken ist kein Sport, nicht anstrengend und nur für Rentner? Die Fahrräder sind zu schwer und das Fahren viel zu gefährlich? Auf die Urväter der E-Bikes, die wir heute kennen, trifft das in gewissem Maße noch zu. Heute verfügen E-Bike und Pedelec aber über gut durchdachte, in sich griffige Konzepte, die nicht nur auf die Sicherheit von Rad und Fahrer, sondern auch auf Fahrspaß gemünzt sind. Was ist also dran an den Vorurteilen?

Das Fahren ist kein Sport und strengt nicht an

Nicht nur E-Bike Fahrer werden hier widersprechen. Es gibt auf dem Markt mittlerweile viele verschiedene E-Bike und Pedelec Modelle, die speziell auf sportliche Fahrweisen ausgelegt sind. Das E-Mountainbike ist das beste Beispiel. Neben Geländefahrten mit dem Mountainbike, sorgen auch Fahrradrennen für immer mehr Auftrieb im E-Bike Sport. Das Fahren strengt dabei genauso an wie mit Rädern ohne elektrischen Antrieb. Was viele nicht wissen: Pedelecs verfügen zwar über eine Motorenunterstützung, fahren aber trotzdem nur bei zusätzlichem Pedaldruck. Ausruhen beim Fahren also? – gibt’s nicht!

Elektrofahrräder sind nur für Rentner

Auch an diesem Vorurteil ist nicht viel Wahres zu finden. Selbstverständlich gibt es unterschiedliche E-Bike Modelle, die speziell auf die Bedürfnisse von Rentnern ausgelegt sind. Genauso gibt es aber auch zahlreiche weitere Modelle. Es gibt Lastenräder, Kompakträder, Mountainbikes, Tourenbikes, City-Bikes und Elektrofahrräder für Kinder. Die Hersteller von E-Bike und Pedelec bieten den Fahrern heute eine enorme Auswahl an unterschiedlichen Modellen, die den individuellen Anforderungen jedes Radfahrers gerecht werden.

E-Bike und Pedelec sind schwer und gefährlich

Beide Aussagen sind grundsätzlich nicht unwahr. Durch die zusätzlichen Komponenten, die das Fahrrad zum Pedelec machen, sind eben jene natürlich schwerer als normale Fahrräder, sie sind vor Allem wegen dem zusätzlichen Gewicht aber auch robuster gebaut. Nachteile entstehen dem Fahrer durch das etwas höhere Gewicht allerdings nicht. E-Bikes nutzen Akkus als Antriebsquelle. Akkus sind Gefahrgut. Wer sich ein EBike oder ein Pedelec zulegen möchte sollte sich dessen bewusst sein und den Akku entsprechend lagern und pflegen. Unsere Tipps dazu gibt es hier: (Link zum Beitrag).

Im Straßenverkehr sind E-Bike und Pedelec nur dann gefährlich, wenn (wie bei jedem anderen fahrbaren Untersatz auch) der jeweilige Fahrer die Kontrolle über sein E-Bike verliert. Wir empfehlen deshalb immer Probefahrten. Zuerst beim Händler, anschließend auf wenig befahrenen Straßen oder Feldwegen. E-Bike fahren ist genau wie normales Fahrrad fahren mit etwas Übung kein Problem und macht eine Menge Spaß.

Verkaufshit der letzten Jahre

Wer sich die Absatzzahlen von E-Bike und Pedelec in den letzten Jahren einmal genauer ansieht, stellt schnell fest, dass die Zahlen von Jahr zu Jahr rasant wachsen. Während zum Beispiel im Jahr 2009 „nur“ 150.000 E-Bikes ihre Besitzer wechselten, hat sich 7 Jahre später der Absatz bereits vervierfacht. Im Jahr 2016 wurden nämlich über 600.000 der beliebten Elektroräder verkauft.

Und der Trend steigt weiter. Der Zweirad-Industrie-Verband schätzt, dass im ersten Halbjahr 2017 über 500.000 E-Bikes und Pedelecs abgesetzt werden konnten. Diese Zahlen decken sich mit den allgemeinen Erwartungen, die besagen, dass spätestens im Jahr 2020 über eine Million E-Bikes pro Jahr verkauft werden könnten.

Ein Batteriemanagementsystem

E-Bike erklärt: Das Batteriemanagementsystem

Ein Batteriemanagementsystem wird für E-Bike Akkus und deren Lithium-Ionen Zellen verwendet und hat im wesentlichen drei Aufgaben. Es schützt die einzelnen Zellen des Akkus vor Schäden, verlängert das Leben des Akkus, bzw. der einzelnen Zellen und sorgt für eine gleichbleibende Leistung.

Aber was genau bedeutet das, und über welche Funktionen sollte ein modernes Batteriemanagement-System verfügen?

Funktionen vom Batteriemanagementsystem

Jedes Batteriemanagementsystem hat verschiedene Funktionen, je nachdem welche Anforderungen der Akku, der Hersteller und der Fahrer an das BMS stellen.

Zellschutz und Zellbalance

Die wichtigste Funktion die ein Batterie-Management-System übernehmen soll ist der Schutz der einzelnen Zellen. Dazu gehören unter anderem auch die Überwachung der Zellen um sie vor Unter- und Überspannungen zu schützen.

Ladezyklen und Ladedauer

Ein weiterer wichtiger Punkt den ein BMS übernehmen soll ist die Kontrolle von Ladezyklen und Ladedauer. Um die Lebensdauer des Akkus zu erhöhen ist es wichtig, dass alle Zellen gleichmäßig geladen werden.

Ladestandskontrolle

Der Akku sollte nie ganz voll und nie ganz leer gelagert werden. Um eine optimale Lagerung des Akkus zu gewährleisten, kontrolliert das BMS den Ladestand der einzelnen Zellen und sorgt für gleichmäßiges Auf- und Entladen.

Leistungsmanagement und Temperaturkontrolle

Jeder Akku ist nur so stark wie seine schwächste Zelle. Damit die Zellen gleichzeitig altern können, muss das BMS für gleichmäßige Verteilung der Leistung sorgen. Die Temperaturen sollte ein BMS ebenfalls regelmäßig kontrollieren um Überhitzung vorzubeugen.

Kommunikation

Das BMS ist die Schnittstelle zwischen Akku und Fahrer. Mit Hilfe eines BMS kann der Fahrer den aktuellen Ladestand, die Temperatur, die Leistung und auch die Fahrdauer kontrollieren und ist so immer über den aktuellen Stand des E-Bike Akkus informiert.

Fazit: Ein Batteriemanagementsystem ist für E-Bike, Fahrer und Akku sehr wichtig. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen ein E-Bike zu kaufen, sollten Sie sich also noch vor dem E-Bike Kauf  über das eingebaute BMS und die enthaltenen Funktionen informieren.

Lithium-Ionen-Akkus

Lithium-Ionen-Akkus – Leicht und Leistungsstark

In den meisten E-Bikes werden Lithium-Ionen-Akkus verbaut. Als Kernstück von E-Bike und Pedelec sind sie, im Gegensatz zu anderen Akku-Arten, dank ihrer hohen Energiedichte besonders leicht und leistungsstark. Lithium-Ionen-Akkus haben allerdings mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, doch was ist an den Vorurteilen dran? Wir werfen einen Blick auf Lithium Zellen und verraten Ihnen was Sie wissen sollten.

Immun gegen den Memory-Effekt

Lithium-Ionen-Akkus sind, anders als viele andere Akku Arten, immun gegen den sogenannten Memory-Effekt. Unter Memory-Effekt versteht man einen Kapazitätsverlust der durch häufiges entladen entstehen kann, wenn immer nur teilweise entladen wird. Diese Teilentladungen sorgen dafür, dass der Akku sich die benötigte Energiemenge merkt und später nur noch diese zur Verfügung stellt. Lithium-Ionen-Akkus sind frei vom Memory-Effekt und werden deshalb heute in vielen elektronischen Geräten verbaut.

Geringe Selbstentladung

Auch hier können Lithium-Ionen-Akkus glänzen. Lagert man Akkumulatoren ein, entladen sich diese mit der Zeit selbst. Bei Lithium-Ionen Akkus bedeutet die geringe Selbstentladung grade mal 1-2 % im Monat. Bei richtiger Lagerung und Pflege (LINK) kann der Lithium-Ionen Akku ohne Kapazitätsverlust sogar für mehrere Monate eingelagert werden.

Ladezyklen und Zellalterung

Je nach Hersteller-Angabe kann ein Lithium-Ionen-Akku zwischen 600 und 1000 Ladezyklen überdauern. Bei richtiger Lagerung und Pflege sogar mehr. Unter einem Ladezyklus versteht man das vollständige Laden eines Akkus. Dabei addieren sich einzelne Teilladungen zu einer vollständigen Ladung zusammen. Wenn der Akku vollständig geladen ist, sollte man ihn direkt vom Ladegerät trennen, um eine vorzeitige Zellalterung zu verhindern.

Wichtig! Möchten Sie Ihren Akku etwa über den Winter einlagern, empfiehlt es sich den Akku bei einer Temperatur von etwa 10 – 20 Grad und in einem trockenen Raum einzulagern um den Verlust der Kapazität zu verhindern.

Das Batteriemanagementsystem

Lithium-Ionen Akkus verfügen über ein sogenanntes BMS (Batteriemanagementsystem). Das BMS überwacht und regelt die Ladeströme der einzelnen Lithium-Ionen Zellen, die zum Beispiel in E-Bike Akkus verbaut sind. Der Zellschutz steht dabei im Mittelpunkt.

Weitere Funktionen sind unter anderem:

  • Ladekontrolle, zu der auch die Bestimmung des Ladezustandes gehört
  • Bestimmung von Alterung und Restkapazität
  • das Ausgleichen der einzelnen Zellen, damit nicht z.B. eine komplett verbraucht und die andere noch vollständig intakt ist
  • die Kommunikation mit dem Fahrrad und dem Fahrer
Gefahren und Risiken

Wie bei allen anderen Akkus, sind auch Lithium-Ionen-Akkus nicht frei von Risiken. Ursachen für Batteriebrände können durch „fehlerhafte Handhabung“, „mechanische Beschädigung“, „sekundäre thermische Belastung“ äußeren oder inneren Kurzschluss“, „Überladung“ oder „Tiefenentladung der Zelle“ sowie durch „defekte Ladegeräte“ entstehen.

Deshalb unsere Empfehlung: Akkus nie unbeobachtet über Nacht laden und stets dafür sorgen, dass der Ladeprozess in einer nicht brennbaren Umgebung passiert, dazu den Akku z.B. auf einem Steinboden, einer Metallplatte oder einer Ksite mit Sand positionieren. Wird der Akku übermäßig heiß, sofort den Ladeprozess unterbrechen und einen Fachmann kontaktieren.

Den richtigen Umgang mit den Gefahren werden wir in nachfolgenden Beiträge näher behandeln.

Fazit: Wenn man sich gut über die richtige Handhabung, Lagerung und Pflege informiert und die wichtigsten Tipps umsetzt, sind Lithium-Ionen-Akkus sicher in ihrer Anwendung.

Einblick in einen E-Bike Akku

Das E-Bike erklärt! – Motor, Antrieb und E-Bike Akku

Der Begriff E-Bike fasst unterschiedliche Ausführungen der Elektro-Fahrräder als Dachbegriff zusammen. Tatsächlich sind nur 5 % der Motor-betriebenen Fahrräder in Deutschland E-Bikes. Die restlichen 95 % sind Pedelecs oder S-Pedelecs. Doch was macht ein E-Bike aus und wie funktioniert es?

Der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec

Wie wir bereits in einem anderen Beitrag beschrieben haben, unterscheiden sich E-Bike und Pedelec vor Allem in der Fahrweise und den straßenverkehrsrechtlichen Regeln. Während ein E-Bike zu den Leicht-Mofas zählt und damit eine entsprechende Fahrerlaubnis voraussetzt, gehört das Pedelec gesetzlich zu den Fahrrädern.

In der Funktionsweise unterscheiden sich E-Bike und Pedelec in zweierlei Punkten. Zum einen benötigen Pedelecs den zusätzlichen Pedaldruck damit dem Fahrer die Motorunterstützung zur Verfügung steht während E-Bikes auch ohne zusätzlichem Pedaldruck mit Motorunterstützung fahren. Zum Anderen bieten E-Bikes dem Fahrer zusätzlich eine „Anfahrtshilfe“.

Wichtig! E-Bikes sind generell robuster gebaut als normale Fahrräder und genügen nur so den Anforderungen, die die Sicherheit des Fahrers gewährleistet. Wir raten daher davon ab ein normales Fahrrad zum E-Bike umrüsten zu wollen.

Motor und Antriebsarten

Motor, Akku und Steuereinheit bilden die Kernelemente von E-Bike und Pedelec. Verbunden miteinander sind sie durch eine entsprechende Verkabelung.

Bei den Motoren unterscheidet man zwischen Vorderrad-Motor, Hinterrad-Motor und Mittelmotor. Vorder- und Hinterrad-Motor sind jeweils an der Radnabe des Vorder- bzw. Hinterrades angebracht. Der Mittelmotor hingegen befindet sich am Tretlager des Rades. Vor dem E-Bike Kauf sollte man sich mit den Anforderungen die man an sein Fahrrad stellt auseinandersetzen. Der Antrieb hat große Auswirkungen auf den jeweiligen Fahrstil und das Fahrgefühl.

Der Vorderrad-Antrieb ist der preiswerteste Antrieb. Er ist nicht für den sportlichen Fahrstil geeignet, da das Vorderrad bei ungünstigen Bedingungen sonst durchdrehen könnte. Das Gewicht ist ungünstig auf dem Vorderrad verteilt, was sich unter anderem auch auf die Lenkung auswirken kann. Auch das Fahrgefühl unterscheidet sich deutlich von dem der anderen beiden Antriebsarten. Der Fahrer fühlt sich eher gezogen als geschoben.

Der Mittelmotor-Antrieb bietet eine gute Gewichtsverteilung mit tiefem Schwerpunkt. Er wird in sehr vielen Modellen eingebaut und ist für fast jeden Fahrstil geeignet. Allerdings muss das Tretlager das Gewicht von Fahrer und Antrieb direkt übertragen, was zu einem schnelleren Verschleiß von Kette und Ritzel führen kann.

Der Hinterrad-Antrieb bietet ebenfalls eine gute Gewichtsverteilung auf dem Antriebsrad. Ketten und Ritzel werden geschont und ein Leistungsverlust durch Über- oder Untersetzung ist nicht möglich. Die Anbringung des Motors an der Hinterrad-Nabe ist allen voran für den sportlichen Fahrstil geeignet, bedeutet aber auch eine höhere Belastung für die Speichen des Hinterrads.

Der Akku

Als Herzstück von E-Bike und Pedelec sorgt der Akku für die nötige Leistung. Welche Zellen in einem E-Bike Akku verbaut sind hat Auswirkungen auf die Reichweite und die Kapazität des jeweiligen Rades. Vor dem Kauf sollte man auch hier einen Blick auf die nötigen Anforderungen werfen. Ein Akku mit geringer Leistung sollte nicht in einem Rad eingebaut sein, dass Sie vor Allem für besonders lange Fahrrad-Touren nutzen möchten.

Neben Leistung, Reichweite und Kapazität sind auch die Ladezeiten und die Anbringung des Akkus ein wichtiger Faktor beim E-Bike Kauf. Angebracht werden können E-Bike Akkus im Rahmen, am Rahmen oder am Gepäckträger. Bei E-Bike Akkus die in den Rahmen eingebaut sind, ist der Austausch oder die Reparatur nicht ganz so einfach, da ein spezieller Schlüssel benötigt wird um den Rahmen zu öffnen.

E-Bike Akkus die am Rahmen oder am Gepäckträger angebracht sind, lassen sich deutlich leichter reparieren oder austauschen.

Wichtig! Auch hier raten wir dringend davon ab selbst Hand an den Akku zu legen. Die in E-Bike und Pedelec Akkus verbauten Lithium-Ionen Zellen sind entzündlich und sollten zu Ihrer eigenen Sicherheit nur vom Fachmann ausgetauscht werden.

Die Steuereinheit

Die Steuereinheit stellt den Kontakt zwischen der Technik und Fahrer her. Der Fahrer hat Einfluss auf die Motorunterstützung und kann entscheiden ob diese benötigt wird oder nicht. Auch das Licht kann über die Steuereinheit ein- und wieder ausgeschaltet werden.

Der Board-Computer zeigt die Geschwindigkeit an, und auch ein GPS mit Navigation kann in die Steuereinheit integriert werden. Im Hintergrund arbeitet die Steuereinheit selbstständig um den Fahrer zu unterstützen. Gemessen werden Drehmoment, Geschwindigkeit und Trittfrequenz. Aus den jeweiligen Daten errechnet die Steuereinheit die Leistung die der Fahrer zur Unterstützung benötigt.

Ein eingebautes Batterie-Management-System sorgt für den Schutz der empfindlichen Lithium-Ionen Zellen und zeigt eventuelle Defizite an.

Fazit: Durch das Zusammenspiel von Motor, Akku und Steuerung werden E-Bike und Pedelec auch weiterhin ihre Fahrer begeistern. Längst sind E-Bikes ein sinnvoller Ersatz für PKWs. Vor Allem in Stadtgebieten findet man immer mehr Arbeitnehmer, die mit dem E-Bike zur Arbeit und zurück radeln. Das schont die Umwelt, ist gesund und hält fit!

E-Bike Ersatzakku - Urlaub mit dem E-Bike

Urlaub mit dem E-Bike

Sommer, Sonne, Urlaub mit dem E-Bike! Im letzten Jahr haben knapp 600.000 Menschen ihren Urlaub auf dem Fahrrad verbracht. Wir verraten warum der E-Bike Urlaub immer mehr Menschen begeistert und was sie unbedingt mitnehmen sollten.

Das richtige Ziel

Egal ob spontane Fahrradtour, Offroad im Gelände oder gemütliche City-Rundfahrten, Touren mit E-Bike und Pedelec liegen voll im Trend. Viele Anbieter bieten mittlerweile eigens auf E-Bikes zugeschnittene Touren und Reiseführer an. Gastronomie-Betriebe sind von den meisten Fahrradwegen aus leicht erreichbar und machen auch einen spontanen Ausflug mit dem Rad möglich. Doch wohin fahren?

Anders als bei normalen Fahrrädern, haben Sie mit E-Bike und Pedelec auch bei einem weniger sportlichen Fahrstil die Möglichkeit lange Fahrradtouren zu planen. Sie sind gern am Meer oder wollen unbedingt in die Berge? Mit E-Bike und Pedelec kein Problem. Wichtig! Wenn Sie Ferienhaus, Ferienwohnung oder Hotelzimmer buchen, fragen Sie immer auch nach einem geeigneten Platz um Ihr E-Bike oder Pedelec unterzustellen.

Checkliste – Urlaub mit dem E-Bike

Wie bei jedem Urlaub, darf auch beim Urlaub mit E-Bike und Pedelec eine sinnvolle Packliste nicht fehlen. Neben Bekleidung, Waschzeug und Verpflegung sind vor allem wetterfeste Taschen und ausführliche Karten ständiger Begleiter von E-Bike Fahrern.

Was Sie mitnehmen sollten:

Bekleidung und Waschzeug:

Neben passender Bekleidung für Jahreszeit und Reiseziel sollten auch Fahrradhandschuhe und Fahrradhelm zur eigenen Sicherheit auf der Packliste stehen. Neben den ganz normalen Pflegeprodukten sollten bei Fahrradtouren auch Waschmittel und Toilettenpapier nicht fehlen.

Packtaschen:

Dank der Motorunterstützung eignen sich E-Bike und Pedelec hervorragend für Fahrradtouren bei denen etwas mehr Gepäck erforderlich ist. Die meisten Fahrradgeschäfte bieten Packtaschen für Gepäckträger und Co an.

Karten und Reiseführer:

Radwanderkarten, Reiseführer und Sprachführer bei Auslandsaufenthalten sollten nicht fehlen. Eine ausgedruckte Liste oder ein spezieller Ratgeber mit Herbergen für Radfahrer kann die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit erleichtern.

Ausweis und Co.:

Personalausweis, Mobiltelefon mit Ladekabel, eine Kamera für Erinnerungsfotos, das Portemonnaie – wie bei jeder Urlaubsreise sollte man auch bei einer Radtour an die wichtigsten Dokumente und Co denken.

Apotheke für unterwegs:

Auch hier haben wir einige Tipps. So sollte in der Radapotheke zum Beispiel Pflaster, Verbandszeug und eine Reiseapotheke inkl. Schmerztabletten, Desinfektionsmittel und Insektenschutz vorhanden sein.

Fahrradzubehör:

Zu dem wichtigsten Fahrradzubehör gehören: Fahrradschloss, Flickzeug, Trinkflasche und Luftpumpe, ein Ersatz- bzw. Zweitakku, Ladegerät und Werkzeug.

Sicherheit und Straßenordnung

Wer mit dem E-Bike oder dem Pedelec in den Urlaub fahren möchte, sollte sich vorher auch Gedanken zur eigenen Sicherheit und der Sicherheit anderer Straßenteilnehmer machen. Verkehrsrechtlich zählen Pedelecs zu den Fahrrädern, E-Bikes zu den Leichtmofas und für S-Pedelecs benötigt man sogar einen Moped-Führerschein. Für jedes der Modelle gilt eine andere Verkehrsordnung. S-Pedelecs dürfen zum Beispiel keine Radwege benutzen.

Fazit: Der Urlaub mit E-Bike und Pedelec setzt eine umfangreiche Planung voraus. Sind alle Punkte beachtet, steht der Fahrradtour nichts mehr im Wege! Wir wünschen gute Fahrt.

Akkuman.de - IndustrieMesse Nordhessen

Industriemesse in Kassel – Akkuman

Ca. 90 Aussteller – überwiegend mittelständische und inhabergeführte Unternehmen – präsentierten sich auf der Regionalmesse in Nordhessen. Die HNA sprach vom „Schaufenster der Industrie“ für die Bereiche Maschinen- und Anlagenbau, Metallbearbeitung, Messtechnik und Arbeitsschutz.

In einer Halle auf dem Messegelände an der Fulda zeigten die Unternehmen am 21. und 22.06.2017 ihre Produkte und Dienstleistungen.

Akkuman auf der IndustrieMesse Nordhessen

Für die Akkuman.de GmbH war es die erste Industriemesse als Hersteller für Akkusysteme mit dem Ziel, Flagge zu zeigen und für die Akku-Konfektionierung in Melsungen / Nordhessen zu werben.

Die Besucherzahlen hielten sich in Grenzen, was wohl auch zum Teil dem schönen Wetter geschuldet war. Das war anderseits die Gelegenheit, Netzwerkarbeit der „Sonderklasse“ zu betreiben – die Aussteller besuchten sich untereinander, traten in konstruktive Dialoge und entdeckten so ungeahnte Schätze und auch Möglichkeiten für Kooperationen.

Regionalmessen bieten Chancen

Auf solchen Regionalmessen hat der Besucher noch die reelle Chance auf die Inhaber zu treffen, die gleichzeitig die Entscheider in den Unternehmen sind. Das ist oft die direkteste und effektivste Art der Kontaktannahme.

Voraussetzung dafür sind Kontaktfreudigkeit und vorbehaltlose Kommunikation verbunden mit einer Portion Selbstvertrauen und Neugierde.

Für mich als Besucher, Standbesetzung und Verantwortlicher für Business Development war die Messe eine ideale Fundgrube. Jedes Gespräch verlief irgendwie an einem roten Faden entlang, mal über die persönliche Schiene mal bezogen auf ein ausgestelltes Produkt und immer wieder über die Eingangsfrage „Was machen Sie und wofür wird das gebraucht?“ Manchmal natürlich auch beginnend mit der Frage: „Wir produzieren Akku-Packs für die Industrie, können Sie so etwas auch gebrauchen?“

Schnell war das Eis gebrochen und der Gegenüber merkte, dass wirkliches Interesse zum Dialog mitgebracht wurde.

Interessante Gespräche

Alle Messegespräche wurden sorgfältig in Messeberichten aufgezeichnet und durch Prospekte und Visitenkarten angereichert. Im Messebericht wurde nach den Kriterien A –B – C als Ausdruck der Priorität für spätere Nachverfolgung der Messegespräche.

Ein Messestand verursacht nicht unerhebliche Kosten und es ist deshalb für den Aussteller wichtig, sich von vornherein Ziele für die Messe zu setzen, d.h. eine Anzahl von sogenannten qualitativen Leads zu definieren, die am Ende der Messe auch ausweislich notiert werden konnten.  Ein Lead ist ein Kontakt, der zu einem Umsatzträger führen kann oder eine Kooperation zum Ziel hat.

Die diesjährige Industriemesse war insofern über das Netzwerken für viele Aussteller sicher ein Gewinn. Akkuman.de äußerte sich positiv über den Messeverlauf und ist neugierig geworden, wie es denn mit dem Industriesegment so weitergehen wird.

Für alle Beteiligten war es ein besonderes Event mit viel Arbeit in den nächsten Wochen. Mal sehen, wie viele neue Kunden daraus generiert werden können.