Lithium Ionen Zellen

Achtung Gefahrgut!

Akkus und Batterien werden vor dem Gesetz als Gefahrgut eingestuft. Rechtlich gesehen gelten alle „Stoffe, Zubereitungen und Gegenstände“, die bei der Beförderung Gefahren für die öffentliche Sicherheit, Gemeingüter und die Gesundheit bergen als gefährliche Güter. Was also ist zu beachten?

Regeln und Gesetze

Zuständig für Regeln und Gesetze in Bezug auf alle gefährlichen Güter ist das „Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter“. In § 2 wird Gefahrgut so erklärt: „Gefährliche Güter im Sinne dieses Gesetzes sind Stoffe und Gegenstände, von denen auf Grund ihrer Natur, ihrer Eigenschaften oder ihres Zustandes im Zusammenhang mit der Beförderung Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere für die Allgemeinheit, für wichtige Gemeingüter, für Leben und Gesundheit von Menschen sowie für Tiere und Sachen ausgehen können.“

Zu den als gefährlich eingestuften Gegenständen, gehören Akkus und Batterien. Das Gesetz über die Beförderung gefährlicher Güter oder auch Gefahrgutbeförderungsgesetz (kurz GGBeFG) sieht eine regelmäßige Schulung aller am Transport von Gefahrgut beteiligten Personen vor.

Der Transport von Gefahrgut

Am Transport bzw. der Beförderung von Gefahrgut beteiligt sind alle Personen, die an der Vorbereitung, dem Versand, der Beschriftung und der Ausstellung von Dokumenten für gefährliche Güter beteiligt sind.

Regelmäßige Gefahrgutschulungen sind im gewissenhaften Umgang mit Gefahrgut besonders wichtig. So dürfen zum Beispiel nur Verpackungen für Gefahrgut genutzt werden, die mit einer entsprechenden UN-Codierung gekennzeichnet sind.

Kennzeichnung und Gefahrgutklassen

Bei Gefahrgut unterscheidet man verschiedene Gefahrgutklassen (Gefahrgutklassen 1-9), die selbstverständlich auch jeweils entsprechend gekennzeichnet werden müssen.

Gefahrgutklasse 1 umfasst zum Beispiel alle explosionsgefährlichen Stoffe und Gegenstände, wie zum Beispiel verschiedene Sprengstoffe. Gefahrgutklasse 3 zum Beispiel kennzeichnet alle brennbaren Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Benzin, Lack oder Parfüm. Und Gefahrgutklasse 8 umfasst alle ätzenden Stoffe. Dazu zählt unter anderem auch die Batteriesäure. Lithiumbatterien und Zellen, die für E-Bikes genutzt werden, werden immer als Gefahrgut eingestuft und gehören der Gefahrgutklasse 9 an.

Gefahrgutschulungen

Wie wir oben schon geschrieben haben, sind Schulungen im Umgang mit gefährlichen Gütern besonders wichtig. Nicht nur für die persönliche Sicherheit und die Sicherheit anderer, sie sind auch gesetzlich vorgeschrieben und müssen gegebenenfalls nachgewiesen werden können.

Auch in diesem Jahr bieten wir Ihnen wieder eine Gefahrgutschulung an. Die Schulung findet am 03. November 2017 von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr im Seminarraum des MAXI Autohofs Malsfeld, direkt an der A7 statt.

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Hier gehts zur Anmeldung: Link!

E-Bike

Das E-Bike – Vom Vorurteil zum Verkaufshit

Wenn man an E-Bike und Pedelec denkt, vermutet man kaum dass die ersten Vorgänger der beiden schon im Jahr 1900 die Straßen befuhren. Schon damals gab es die ersten industriell hergestellten Akkus, die es Herstellern erlaubten diverse Elektrowagen zu bauen. Schnell wurde das Prinzip von ebenjenen Elektrowagen auf das Fahrrad übertragen.

Geschichte von E-Bike und Pedelec

In Deutschland wurde im Jahr 1899 das erste Patent auf das E-Fahrrad mit Pedalantrieb angemeldet. Natürlich noch unter anderem Namen und weit weniger fortschrittlich als unsere heutigen Modelle. Akkus waren damals alles andere als leicht zu transportieren was zur Folge hatte, dass neben einigen Testmodellen, keine Serienproduktion einsetzte.

Erst in den 1930er Jahren, wurden mehrere Modelle produziert. Danach kamen die Vorgänger von E-Bike und Pedelec immer wieder in Mode. Den tatsächlichen Durchbruch schafften E-Bike und Pedelec aber erst Jahrzehnte später.

Immer wieder Vorurteile

Wenn wir auf die Geschichte von E-Bike und Pedelec zurückblicken, finden wir auch immer wieder etliche Vorurteile. E-Biken ist kein Sport, nicht anstrengend und nur für Rentner? Die Fahrräder sind zu schwer und das Fahren viel zu gefährlich? Auf die Urväter der E-Bikes, die wir heute kennen, trifft das in gewissem Maße noch zu. Heute verfügen E-Bike und Pedelec aber über gut durchdachte, in sich griffige Konzepte, die nicht nur auf die Sicherheit von Rad und Fahrer, sondern auch auf Fahrspaß gemünzt sind. Was ist also dran an den Vorurteilen?

Das Fahren ist kein Sport und strengt nicht an

Nicht nur E-Bike Fahrer werden hier widersprechen. Es gibt auf dem Markt mittlerweile viele verschiedene E-Bike und Pedelec Modelle, die speziell auf sportliche Fahrweisen ausgelegt sind. Das E-Mountainbike ist das beste Beispiel. Neben Geländefahrten mit dem Mountainbike, sorgen auch Fahrradrennen für immer mehr Auftrieb im E-Bike Sport. Das Fahren strengt dabei genauso an wie mit Rädern ohne elektrischen Antrieb. Was viele nicht wissen: Pedelecs verfügen zwar über eine Motorenunterstützung, fahren aber trotzdem nur bei zusätzlichem Pedaldruck. Ausruhen beim Fahren also? – gibt’s nicht!

Elektrofahrräder sind nur für Rentner

Auch an diesem Vorurteil ist nicht viel Wahres zu finden. Selbstverständlich gibt es unterschiedliche E-Bike Modelle, die speziell auf die Bedürfnisse von Rentnern ausgelegt sind. Genauso gibt es aber auch zahlreiche weitere Modelle. Es gibt Lastenräder, Kompakträder, Mountainbikes, Tourenbikes, City-Bikes und Elektrofahrräder für Kinder. Die Hersteller von E-Bike und Pedelec bieten den Fahrern heute eine enorme Auswahl an unterschiedlichen Modellen, die den individuellen Anforderungen jedes Radfahrers gerecht werden.

E-Bike und Pedelec sind schwer und gefährlich

Beide Aussagen sind grundsätzlich nicht unwahr. Durch die zusätzlichen Komponenten, die das Fahrrad zum Pedelec machen, sind eben jene natürlich schwerer als normale Fahrräder, sie sind vor Allem wegen dem zusätzlichen Gewicht aber auch robuster gebaut. Nachteile entstehen dem Fahrer durch das etwas höhere Gewicht allerdings nicht. E-Bikes nutzen Akkus als Antriebsquelle. Akkus sind Gefahrgut. Wer sich ein EBike oder ein Pedelec zulegen möchte sollte sich dessen bewusst sein und den Akku entsprechend lagern und pflegen. Unsere Tipps dazu gibt es hier: (Link zum Beitrag).

Im Straßenverkehr sind E-Bike und Pedelec nur dann gefährlich, wenn (wie bei jedem anderen fahrbaren Untersatz auch) der jeweilige Fahrer die Kontrolle über sein E-Bike verliert. Wir empfehlen deshalb immer Probefahrten. Zuerst beim Händler, anschließend auf wenig befahrenen Straßen oder Feldwegen. E-Bike fahren ist genau wie normales Fahrrad fahren mit etwas Übung kein Problem und macht eine Menge Spaß.

Verkaufshit der letzten Jahre

Wer sich die Absatzzahlen von E-Bike und Pedelec in den letzten Jahren einmal genauer ansieht, stellt schnell fest, dass die Zahlen von Jahr zu Jahr rasant wachsen. Während zum Beispiel im Jahr 2009 „nur“ 150.000 E-Bikes ihre Besitzer wechselten, hat sich 7 Jahre später der Absatz bereits vervierfacht. Im Jahr 2016 wurden nämlich über 600.000 der beliebten Elektroräder verkauft.

Und der Trend steigt weiter. Der Zweirad-Industrie-Verband schätzt, dass im ersten Halbjahr 2017 über 500.000 E-Bikes und Pedelecs abgesetzt werden konnten. Diese Zahlen decken sich mit den allgemeinen Erwartungen, die besagen, dass spätestens im Jahr 2020 über eine Million E-Bikes pro Jahr verkauft werden könnten.

Ein Batteriemanagementsystem

E-Bike erklärt: Das Batteriemanagementsystem

Ein Batteriemanagementsystem wird für E-Bike Akkus und deren Lithium-Ionen Zellen verwendet und hat im wesentlichen drei Aufgaben. Es schützt die einzelnen Zellen des Akkus vor Schäden, verlängert das Leben des Akkus, bzw. der einzelnen Zellen und sorgt für eine gleichbleibende Leistung.

Aber was genau bedeutet das, und über welche Funktionen sollte ein modernes Batteriemanagement-System verfügen?

Funktionen vom Batteriemanagementsystem

Jedes Batteriemanagementsystem hat verschiedene Funktionen, je nachdem welche Anforderungen der Akku, der Hersteller und der Fahrer an das BMS stellen.

Zellschutz und Zellbalance

Die wichtigste Funktion die ein Batterie-Management-System übernehmen soll ist der Schutz der einzelnen Zellen. Dazu gehören unter anderem auch die Überwachung der Zellen um sie vor Unter- und Überspannungen zu schützen.

Ladezyklen und Ladedauer

Ein weiterer wichtiger Punkt den ein BMS übernehmen soll ist die Kontrolle von Ladezyklen und Ladedauer. Um die Lebensdauer des Akkus zu erhöhen ist es wichtig, dass alle Zellen gleichmäßig geladen werden.

Ladestandskontrolle

Der Akku sollte nie ganz voll und nie ganz leer gelagert werden. Um eine optimale Lagerung des Akkus zu gewährleisten, kontrolliert das BMS den Ladestand der einzelnen Zellen und sorgt für gleichmäßiges Auf- und Entladen.

Leistungsmanagement und Temperaturkontrolle

Jeder Akku ist nur so stark wie seine schwächste Zelle. Damit die Zellen gleichzeitig altern können, muss das BMS für gleichmäßige Verteilung der Leistung sorgen. Die Temperaturen sollte ein BMS ebenfalls regelmäßig kontrollieren um Überhitzung vorzubeugen.

Kommunikation

Das BMS ist die Schnittstelle zwischen Akku und Fahrer. Mit Hilfe eines BMS kann der Fahrer den aktuellen Ladestand, die Temperatur, die Leistung und auch die Fahrdauer kontrollieren und ist so immer über den aktuellen Stand des E-Bike Akkus informiert.

Fazit: Ein Batteriemanagementsystem ist für E-Bike, Fahrer und Akku sehr wichtig. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen ein E-Bike zu kaufen, sollten Sie sich also noch vor dem E-Bike Kauf  über das eingebaute BMS und die enthaltenen Funktionen informieren.

Lithium-Ionen-Akkus

Lithium-Ionen-Akkus – Leicht und Leistungsstark

In den meisten E-Bikes werden Lithium-Ionen-Akkus verbaut. Als Kernstück von E-Bike und Pedelec sind sie, im Gegensatz zu anderen Akku-Arten, dank ihrer hohen Energiedichte besonders leicht und leistungsstark. Lithium-Ionen-Akkus haben allerdings mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, doch was ist an den Vorurteilen dran? Wir werfen einen Blick auf Lithium Zellen und verraten Ihnen was Sie wissen sollten.

Immun gegen den Memory-Effekt

Lithium-Ionen-Akkus sind, anders als viele andere Akku Arten, immun gegen den sogenannten Memory-Effekt. Unter Memory-Effekt versteht man einen Kapazitätsverlust der durch häufiges entladen entstehen kann, wenn immer nur teilweise entladen wird. Diese Teilentladungen sorgen dafür, dass der Akku sich die benötigte Energiemenge merkt und später nur noch diese zur Verfügung stellt. Lithium-Ionen-Akkus sind frei vom Memory-Effekt und werden deshalb heute in vielen elektronischen Geräten verbaut.

Geringe Selbstentladung

Auch hier können Lithium-Ionen-Akkus glänzen. Lagert man Akkumulatoren ein, entladen sich diese mit der Zeit selbst. Bei Lithium-Ionen Akkus bedeutet die geringe Selbstentladung grade mal 1-2 % im Monat. Bei richtiger Lagerung und Pflege (LINK) kann der Lithium-Ionen Akku ohne Kapazitätsverlust sogar für mehrere Monate eingelagert werden.

Ladezyklen und Zellalterung

Je nach Hersteller-Angabe kann ein Lithium-Ionen-Akku zwischen 600 und 1000 Ladezyklen überdauern. Bei richtiger Lagerung und Pflege sogar mehr. Unter einem Ladezyklus versteht man das vollständige Laden eines Akkus. Dabei addieren sich einzelne Teilladungen zu einer vollständigen Ladung zusammen. Wenn der Akku vollständig geladen ist, sollte man ihn direkt vom Ladegerät trennen, um eine vorzeitige Zellalterung zu verhindern.

Wichtig! Möchten Sie Ihren Akku etwa über den Winter einlagern, empfiehlt es sich den Akku bei einer Temperatur von etwa 10 – 20 Grad und in einem trockenen Raum einzulagern um den Verlust der Kapazität zu verhindern.

Das Batteriemanagementsystem

Lithium-Ionen Akkus verfügen über ein sogenanntes BMS (Batteriemanagementsystem). Das BMS überwacht und regelt die Ladeströme der einzelnen Lithium-Ionen Zellen, die zum Beispiel in E-Bike Akkus verbaut sind. Der Zellschutz steht dabei im Mittelpunkt.

Weitere Funktionen sind unter anderem:

  • Ladekontrolle, zu der auch die Bestimmung des Ladezustandes gehört
  • Bestimmung von Alterung und Restkapazität
  • das Ausgleichen der einzelnen Zellen, damit nicht z.B. eine komplett verbraucht und die andere noch vollständig intakt ist
  • die Kommunikation mit dem Fahrrad und dem Fahrer
Gefahren und Risiken

Wie bei allen anderen Akkus, sind auch Lithium-Ionen-Akkus nicht frei von Risiken. Ursachen für Batteriebrände können durch „fehlerhafte Handhabung“, „mechanische Beschädigung“, „sekundäre thermische Belastung“ äußeren oder inneren Kurzschluss“, „Überladung“ oder „Tiefenentladung der Zelle“ sowie durch „defekte Ladegeräte“ entstehen.

Deshalb unsere Empfehlung: Akkus nie unbeobachtet über Nacht laden und stets dafür sorgen, dass der Ladeprozess in einer nicht brennbaren Umgebung passiert, dazu den Akku z.B. auf einem Steinboden, einer Metallplatte oder einer Ksite mit Sand positionieren. Wird der Akku übermäßig heiß, sofort den Ladeprozess unterbrechen und einen Fachmann kontaktieren.

Den richtigen Umgang mit den Gefahren werden wir in nachfolgenden Beiträge näher behandeln.

Fazit: Wenn man sich gut über die richtige Handhabung, Lagerung und Pflege informiert und die wichtigsten Tipps umsetzt, sind Lithium-Ionen-Akkus sicher in ihrer Anwendung.

Einblick in einen E-Bike Akku

Das E-Bike erklärt! – Motor, Antrieb und E-Bike Akku

Der Begriff E-Bike fasst unterschiedliche Ausführungen der Elektro-Fahrräder als Dachbegriff zusammen. Tatsächlich sind nur 5 % der Motor-betriebenen Fahrräder in Deutschland E-Bikes. Die restlichen 95 % sind Pedelecs oder S-Pedelecs. Doch was macht ein E-Bike aus und wie funktioniert es?

Der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec

Wie wir bereits in einem anderen Beitrag beschrieben haben, unterscheiden sich E-Bike und Pedelec vor Allem in der Fahrweise und den straßenverkehrsrechtlichen Regeln. Während ein E-Bike zu den Leicht-Mofas zählt und damit eine entsprechende Fahrerlaubnis voraussetzt, gehört das Pedelec gesetzlich zu den Fahrrädern.

In der Funktionsweise unterscheiden sich E-Bike und Pedelec in zweierlei Punkten. Zum einen benötigen Pedelecs den zusätzlichen Pedaldruck damit dem Fahrer die Motorunterstützung zur Verfügung steht während E-Bikes auch ohne zusätzlichem Pedaldruck mit Motorunterstützung fahren. Zum Anderen bieten E-Bikes dem Fahrer zusätzlich eine „Anfahrtshilfe“.

Wichtig! E-Bikes sind generell robuster gebaut als normale Fahrräder und genügen nur so den Anforderungen, die die Sicherheit des Fahrers gewährleistet. Wir raten daher davon ab ein normales Fahrrad zum E-Bike umrüsten zu wollen.

Motor und Antriebsarten

Motor, Akku und Steuereinheit bilden die Kernelemente von E-Bike und Pedelec. Verbunden miteinander sind sie durch eine entsprechende Verkabelung.

Bei den Motoren unterscheidet man zwischen Vorderrad-Motor, Hinterrad-Motor und Mittelmotor. Vorder- und Hinterrad-Motor sind jeweils an der Radnabe des Vorder- bzw. Hinterrades angebracht. Der Mittelmotor hingegen befindet sich am Tretlager des Rades. Vor dem E-Bike Kauf sollte man sich mit den Anforderungen die man an sein Fahrrad stellt auseinandersetzen. Der Antrieb hat große Auswirkungen auf den jeweiligen Fahrstil und das Fahrgefühl.

Der Vorderrad-Antrieb ist der preiswerteste Antrieb. Er ist nicht für den sportlichen Fahrstil geeignet, da das Vorderrad bei ungünstigen Bedingungen sonst durchdrehen könnte. Das Gewicht ist ungünstig auf dem Vorderrad verteilt, was sich unter anderem auch auf die Lenkung auswirken kann. Auch das Fahrgefühl unterscheidet sich deutlich von dem der anderen beiden Antriebsarten. Der Fahrer fühlt sich eher gezogen als geschoben.

Der Mittelmotor-Antrieb bietet eine gute Gewichtsverteilung mit tiefem Schwerpunkt. Er wird in sehr vielen Modellen eingebaut und ist für fast jeden Fahrstil geeignet. Allerdings muss das Tretlager das Gewicht von Fahrer und Antrieb direkt übertragen, was zu einem schnelleren Verschleiß von Kette und Ritzel führen kann.

Der Hinterrad-Antrieb bietet ebenfalls eine gute Gewichtsverteilung auf dem Antriebsrad. Ketten und Ritzel werden geschont und ein Leistungsverlust durch Über- oder Untersetzung ist nicht möglich. Die Anbringung des Motors an der Hinterrad-Nabe ist allen voran für den sportlichen Fahrstil geeignet, bedeutet aber auch eine höhere Belastung für die Speichen des Hinterrads.

Der Akku

Als Herzstück von E-Bike und Pedelec sorgt der Akku für die nötige Leistung. Welche Zellen in einem E-Bike Akku verbaut sind hat Auswirkungen auf die Reichweite und die Kapazität des jeweiligen Rades. Vor dem Kauf sollte man auch hier einen Blick auf die nötigen Anforderungen werfen. Ein Akku mit geringer Leistung sollte nicht in einem Rad eingebaut sein, dass Sie vor Allem für besonders lange Fahrrad-Touren nutzen möchten.

Neben Leistung, Reichweite und Kapazität sind auch die Ladezeiten und die Anbringung des Akkus ein wichtiger Faktor beim E-Bike Kauf. Angebracht werden können E-Bike Akkus im Rahmen, am Rahmen oder am Gepäckträger. Bei E-Bike Akkus die in den Rahmen eingebaut sind, ist der Austausch oder die Reparatur nicht ganz so einfach, da ein spezieller Schlüssel benötigt wird um den Rahmen zu öffnen.

E-Bike Akkus die am Rahmen oder am Gepäckträger angebracht sind, lassen sich deutlich leichter reparieren oder austauschen.

Wichtig! Auch hier raten wir dringend davon ab selbst Hand an den Akku zu legen. Die in E-Bike und Pedelec Akkus verbauten Lithium-Ionen Zellen sind entzündlich und sollten zu Ihrer eigenen Sicherheit nur vom Fachmann ausgetauscht werden.

Die Steuereinheit

Die Steuereinheit stellt den Kontakt zwischen der Technik und Fahrer her. Der Fahrer hat Einfluss auf die Motorunterstützung und kann entscheiden ob diese benötigt wird oder nicht. Auch das Licht kann über die Steuereinheit ein- und wieder ausgeschaltet werden.

Der Board-Computer zeigt die Geschwindigkeit an, und auch ein GPS mit Navigation kann in die Steuereinheit integriert werden. Im Hintergrund arbeitet die Steuereinheit selbstständig um den Fahrer zu unterstützen. Gemessen werden Drehmoment, Geschwindigkeit und Trittfrequenz. Aus den jeweiligen Daten errechnet die Steuereinheit die Leistung die der Fahrer zur Unterstützung benötigt.

Ein eingebautes Batterie-Management-System sorgt für den Schutz der empfindlichen Lithium-Ionen Zellen und zeigt eventuelle Defizite an.

Fazit: Durch das Zusammenspiel von Motor, Akku und Steuerung werden E-Bike und Pedelec auch weiterhin ihre Fahrer begeistern. Längst sind E-Bikes ein sinnvoller Ersatz für PKWs. Vor Allem in Stadtgebieten findet man immer mehr Arbeitnehmer, die mit dem E-Bike zur Arbeit und zurück radeln. Das schont die Umwelt, ist gesund und hält fit!

E-Bike Ersatzakku - Urlaub mit dem E-Bike

Urlaub mit dem E-Bike

Sommer, Sonne, Urlaub mit dem E-Bike! Im letzten Jahr haben knapp 600.000 Menschen ihren Urlaub auf dem Fahrrad verbracht. Wir verraten warum der E-Bike Urlaub immer mehr Menschen begeistert und was sie unbedingt mitnehmen sollten.

Das richtige Ziel

Egal ob spontane Fahrradtour, Offroad im Gelände oder gemütliche City-Rundfahrten, Touren mit E-Bike und Pedelec liegen voll im Trend. Viele Anbieter bieten mittlerweile eigens auf E-Bikes zugeschnittene Touren und Reiseführer an. Gastronomie-Betriebe sind von den meisten Fahrradwegen aus leicht erreichbar und machen auch einen spontanen Ausflug mit dem Rad möglich. Doch wohin fahren?

Anders als bei normalen Fahrrädern, haben Sie mit E-Bike und Pedelec auch bei einem weniger sportlichen Fahrstil die Möglichkeit lange Fahrradtouren zu planen. Sie sind gern am Meer oder wollen unbedingt in die Berge? Mit E-Bike und Pedelec kein Problem. Wichtig! Wenn Sie Ferienhaus, Ferienwohnung oder Hotelzimmer buchen, fragen Sie immer auch nach einem geeigneten Platz um Ihr E-Bike oder Pedelec unterzustellen.

Checkliste – Urlaub mit dem E-Bike

Wie bei jedem Urlaub, darf auch beim Urlaub mit E-Bike und Pedelec eine sinnvolle Packliste nicht fehlen. Neben Bekleidung, Waschzeug und Verpflegung sind vor allem wetterfeste Taschen und ausführliche Karten ständiger Begleiter von E-Bike Fahrern.

Was Sie mitnehmen sollten:

Bekleidung und Waschzeug:

Neben passender Bekleidung für Jahreszeit und Reiseziel sollten auch Fahrradhandschuhe und Fahrradhelm zur eigenen Sicherheit auf der Packliste stehen. Neben den ganz normalen Pflegeprodukten sollten bei Fahrradtouren auch Waschmittel und Toilettenpapier nicht fehlen.

Packtaschen:

Dank der Motorunterstützung eignen sich E-Bike und Pedelec hervorragend für Fahrradtouren bei denen etwas mehr Gepäck erforderlich ist. Die meisten Fahrradgeschäfte bieten Packtaschen für Gepäckträger und Co an.

Karten und Reiseführer:

Radwanderkarten, Reiseführer und Sprachführer bei Auslandsaufenthalten sollten nicht fehlen. Eine ausgedruckte Liste oder ein spezieller Ratgeber mit Herbergen für Radfahrer kann die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit erleichtern.

Ausweis und Co.:

Personalausweis, Mobiltelefon mit Ladekabel, eine Kamera für Erinnerungsfotos, das Portemonnaie – wie bei jeder Urlaubsreise sollte man auch bei einer Radtour an die wichtigsten Dokumente und Co denken.

Apotheke für unterwegs:

Auch hier haben wir einige Tipps. So sollte in der Radapotheke zum Beispiel Pflaster, Verbandszeug und eine Reiseapotheke inkl. Schmerztabletten, Desinfektionsmittel und Insektenschutz vorhanden sein.

Fahrradzubehör:

Zu dem wichtigsten Fahrradzubehör gehören: Fahrradschloss, Flickzeug, Trinkflasche und Luftpumpe, ein Ersatz- bzw. Zweitakku, Ladegerät und Werkzeug.

Sicherheit und Straßenordnung

Wer mit dem E-Bike oder dem Pedelec in den Urlaub fahren möchte, sollte sich vorher auch Gedanken zur eigenen Sicherheit und der Sicherheit anderer Straßenteilnehmer machen. Verkehrsrechtlich zählen Pedelecs zu den Fahrrädern, E-Bikes zu den Leichtmofas und für S-Pedelecs benötigt man sogar einen Moped-Führerschein. Für jedes der Modelle gilt eine andere Verkehrsordnung. S-Pedelecs dürfen zum Beispiel keine Radwege benutzen.

Fazit: Der Urlaub mit E-Bike und Pedelec setzt eine umfangreiche Planung voraus. Sind alle Punkte beachtet, steht der Fahrradtour nichts mehr im Wege! Wir wünschen gute Fahrt.

Akkuman.de - IndustrieMesse Nordhessen

Industriemesse in Kassel – Akkuman

Ca. 90 Aussteller – überwiegend mittelständische und inhabergeführte Unternehmen – präsentierten sich auf der Regionalmesse in Nordhessen. Die HNA sprach vom „Schaufenster der Industrie“ für die Bereiche Maschinen- und Anlagenbau, Metallbearbeitung, Messtechnik und Arbeitsschutz.

In einer Halle auf dem Messegelände an der Fulda zeigten die Unternehmen am 21. und 22.06.2017 ihre Produkte und Dienstleistungen.

Akkuman auf der IndustrieMesse Nordhessen

Für die Akkuman.de GmbH war es die erste Industriemesse als Hersteller für Akkusysteme mit dem Ziel, Flagge zu zeigen und für die Akku-Konfektionierung in Melsungen / Nordhessen zu werben.

Die Besucherzahlen hielten sich in Grenzen, was wohl auch zum Teil dem schönen Wetter geschuldet war. Das war anderseits die Gelegenheit, Netzwerkarbeit der „Sonderklasse“ zu betreiben – die Aussteller besuchten sich untereinander, traten in konstruktive Dialoge und entdeckten so ungeahnte Schätze und auch Möglichkeiten für Kooperationen.

Regionalmessen bieten Chancen

Auf solchen Regionalmessen hat der Besucher noch die reelle Chance auf die Inhaber zu treffen, die gleichzeitig die Entscheider in den Unternehmen sind. Das ist oft die direkteste und effektivste Art der Kontaktannahme.

Voraussetzung dafür sind Kontaktfreudigkeit und vorbehaltlose Kommunikation verbunden mit einer Portion Selbstvertrauen und Neugierde.

Für mich als Besucher, Standbesetzung und Verantwortlicher für Business Development war die Messe eine ideale Fundgrube. Jedes Gespräch verlief irgendwie an einem roten Faden entlang, mal über die persönliche Schiene mal bezogen auf ein ausgestelltes Produkt und immer wieder über die Eingangsfrage „Was machen Sie und wofür wird das gebraucht?“ Manchmal natürlich auch beginnend mit der Frage: „Wir produzieren Akku-Packs für die Industrie, können Sie so etwas auch gebrauchen?“

Schnell war das Eis gebrochen und der Gegenüber merkte, dass wirkliches Interesse zum Dialog mitgebracht wurde.

Interessante Gespräche

Alle Messegespräche wurden sorgfältig in Messeberichten aufgezeichnet und durch Prospekte und Visitenkarten angereichert. Im Messebericht wurde nach den Kriterien A –B – C als Ausdruck der Priorität für spätere Nachverfolgung der Messegespräche.

Ein Messestand verursacht nicht unerhebliche Kosten und es ist deshalb für den Aussteller wichtig, sich von vornherein Ziele für die Messe zu setzen, d.h. eine Anzahl von sogenannten qualitativen Leads zu definieren, die am Ende der Messe auch ausweislich notiert werden konnten.  Ein Lead ist ein Kontakt, der zu einem Umsatzträger führen kann oder eine Kooperation zum Ziel hat.

Die diesjährige Industriemesse war insofern über das Netzwerken für viele Aussteller sicher ein Gewinn. Akkuman.de äußerte sich positiv über den Messeverlauf und ist neugierig geworden, wie es denn mit dem Industriesegment so weitergehen wird.

Für alle Beteiligten war es ein besonderes Event mit viel Arbeit in den nächsten Wochen. Mal sehen, wie viele neue Kunden daraus generiert werden können.

Die Akkus werden geprüft und getestet

6 Tipps für ein langes Akku Leben

Damit der Akku besonders lange lebt, sollten E-Bike Fahrer sich mit der richtigen Lagerung und Pflege ihres E-Bike Akkus auseinandersetzen. Immer wieder verlieren Akkus frühzeitig an Leistung, weil sie zu warm, zu kalt oder zu feucht gelagert werden. Defekte Akkus und Akkubrände können mit diesen 5 Tipps in der Regel vermieden werden.

Der Akku-Transport

Akkus gelten als Gefahrgut. In E-Bike Akkus werden Lithium-Ionen Zellen verbaut. Diese sind leicht und leistungsstark, was sie zur perfekten Lösung für E-Bike Akkusysteme macht. Dennoch gilt im Umgang mit Gefahrgut besondere Vorsicht. E-Bike Akkus sollten nicht unverpackt transportiert werden. Heutzutage gibt es im Handel bereist eigens angefertigte, feuerfeste Transporttaschen, die Lithium-Zellen sicher verwahren und zudem noch vor äußeren Einflüssen schützen.

Regen, Wind und Wetter

Wie bei den meisten elektronischen Geräten, gilt auch bei E-Bike Akkus striktes Wasserverbot. Feuchtigkeit und Nässe beschädigen die elektronischen Kontakte des Akkusystems. Deshalb gilt: Das E-Bike nie draußen stehen lassen, oder zumindest den empfindlichen Akku mitnehmen. Die Lagerung von E-Bike Akkus sollte ebenfalls in trockener Umgebung erfolgen.

Nicht das E-Bike mit dem Akku in die pralle Sonne stellen

Die in E-Bike-Akkus verbauten Zellen mögen weder große Kälte noch große Hitze. Deshalb sollten Sie Ihr E-Bike nie über längere Zeit in die direkte Sonne stellen. Die Zellen heizen sich auf, was zu einer Reduzierung der Akkuleistung führt.

Überwinterung und langes Lagern

Wird das E-Bike nicht genutzt sollte es in trockener Umgebung untergestellt werden. Der Akku sollte separat, bei Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad Celsius, gelagert werden.

Ladestand

Wichtig ist auch der Ladestand des Akkus. Sie sollten Ihren E-Bike-Akku nie im vollen oder leeren Zustand lagern. Idealerweise lagern Sie Ihr Akku-System bei einem Ladestand von etwa 60%. Achtung: Bei langem Lagern, sollte der Ladestand des Akkus regelmäßig überprüft werden. Wenn der Ladestand unter die 60% fällt, kann er ganz einfach nachgeladen werden.

Überprüfung und Update

Unser Tipp: Den Akku regelmäßig überprüfen. Um ein langes Akku-Leben zu gewährleisten muss der Akku in regelmäßigen Abständen gewartet werden. Spätestens nach der Überwinterung im Frühjahr empfiehlt es sich die Akku-Leistung von einem Fachmann kontrollieren zu lassen.

Wenn auf die richtige Lagerung und Pflege eines Akkus geachtet wird, steht einem langen Akku-Leben nichts im Weg. Sollte dem Akku dann doch einmal der Saft ausgehen, empfiehlt sich eine Akku-Reparatur. Diese ist preisgünstiger als ein neuer Akku, verspricht mehr Leistung und schont auch noch die Umwelt!

E-Bike Akku

Steigende Verkaufszahlen auf dem E-Bike Markt

Der Trend zum Fahrrad zeichnet sich bereits seit mehreren Jahren deutlich ab und das Auto wird immer öfter stehen gelassen. Kein Wunder, denn besonders mit E-Bike und Pedelec ist man schnell und flexibel unterwegs und schont zudem Umwelt und Geldbeutel. Insgesamt besitzt jeder Haushalt in Deutschland im Durchschnitt mehr als 2 Fahrräder und ca. 80 Prozent dieser Räder werden aktiv im Alltag benutzt.

Positive Entwicklungen auf dem E-Bike Markt

Mehr als 600.000 E-Bikes konnten Hersteller im Jahr 2016 verkaufen. Ein deutlicher Trend, der auch im Jahr 2017 für hohe Verkaufszahlen sorgen wird. Momentan befinden sich bereits mehr als drei Millionen E-Bikes und Pedelecs auf Deutschlands Straßen. Auch europaweit kann der Handel mit den beliebten Elektrofahrrädern einen deutlichen Zuwachs verzeichnen. Während 2015 rund 1,7 Millionen E-Bikes und Pedelecs den Besitzer gewechselt haben, wurden im Jahr 2016 bereits knapp 2 Millionen E-Bikes verkauft.

Es wird angenommen, das bereits im Jahr 2020 jedes dritte Fahrrad in Deutschland ein E-Bike oder ein Pedelec sein wird.

E-Bike statt PKW

Wie wir bereits in einem anderen Beitrag (Link zum Beitrag) berichtet haben, ist der Umstieg von E-Bike auf PKW gar nicht schwer. Immer öfter wird für Familienbesuche, Ausflüge oder Besorgungen das Auto stehen gelassen. Aus gutem Grund. E-Bikes schonen die Umwelt und den Geldbeutel, sie sind gut für die Gesundheit, halten fit und kommen vor Allem im Stadtverkehr sogar schneller voran.

Aus diesem Grund bringen Hersteller momentan immer neue Modelle auf den Markt. (Link zum Beitrag) Ob Lastenrad für Einkaufsfahrten, Tourenrad für lange Fahrradtouren oder Mountainbike für sportliche Geländefahrten. Der Markt bietet für jeden Anspruch das richtige Fahrrad.

Im Trend – Das sportliche E-Bike

Betrachtet man den Markt genauer, fällt auf, dass vor Allem das sportliche E-Mountainbike voll im Trend liegt. Für Fahrten im Gelände mit steilen Steigungen ist das E-Mountainbike der perfekte Begleiter.

Aber auch in der Stadt etablieren sich die beliebten Elektrofahrräder als ideales Fortbewegungsmittel. In vielen Großstädten herrscht vor Allem im Berufsverkehr durch Stop&Go buntes Treiben. Viele Strecken, die mit dem PKW zurückgelegt werden, sind kurze Fahrten, bei denen man bequem auf das E-Bike ausweichen kann. Mit dem man vor Allem im angespannten Berufsverkehr sogar schneller voran kommt.

Modellvielfalt auch bei E-Bikes

Damit E-Bikes auch im Alltag allen Ansprüchen genügen, bieten Hersteller viele verschiedene Modelle an. Wie in einem anderen Beitrag  bereits beschrieben, findet jeder Anspruch das richtige E-Bike.

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E-Bike Modelle im Überblick

Der Trend zum Fahrrad zeichnet sich bereits seit mehreren Jahren deutlich ab und das Auto wird immer öfter stehen gelassen. Kein Wunder, denn besonders mit E-Bike und Pedelec ist man schnell und flexibel unterwegs und schont zudem Umwelt und Geldbeutel. Insgesamt besitzt jeder Haushalt in Deutschland im Durchschnitt mehr als 2 Fahrräder und ca. 80 Prozent dieser Räder werden aktiv im Alltag benutzt.

Positive Entwicklungen auf dem E-Bike Markt

Mehr als 600.000 E-Bikes konnten Hersteller im Jahr 2016 verkaufen. Ein deutlicher Trend, der auch im Jahr 2017 für hohe Verkaufszahlen sorgen wird. Momentan befinden sich bereits mehr als drei Millionen E-Bikes und Pedelecs auf Deutschlands Straßen. Auch europaweit kann der Handel mit den beliebten Elektrofahrrädern einen deutlichen Zuwachs verzeichnen. Während 2015 rund 1,7 Millionen E-Bikes und Pedelecs den Besitzer gewechselt haben, wurden im Jahr 2016 bereits knapp 2 Millionen E-Bikes verkauft.

Es wird angenommen, das bereits im Jahr 2020 jedes dritte Fahrrad in Deutschland ein E-Bike oder ein Pedelec sein wird.

E-Bike statt PKW

Wie wir bereits in einem anderen Beitrag berichtet haben, ist der Umstieg von E-Bike auf PKW gar nicht schwer. Immer öfter wird für Familienbesuche, Ausflüge oder Besorgungen das Auto stehen gelassen. Aus gutem Grund. E-Bikes schonen die Umwelt und den Geldbeutel, sie sind gut für die Gesundheit, halten fit und kommen vor Allem im Stadtverkehr sogar schneller voran.

Aus diesem Grund bringen Hersteller momentan immer neue Modelle auf den Markt.  Ob Lastenrad für Einkaufsfahrten, Tourenrad für lange Fahrradtouren oder Mountainbike für sportliche Geländefahrten. Der Markt bietet für jeden Anspruch das richtige Fahrrad.

Im Trend – Das sportliche E-Bike

Betrachtet man den Markt genauer, fällt auf, dass vor Allem das sportliche E-Mountainbike voll im Trend liegt. Für Fahrten im Gelände mit steilen Steigungen ist das E-Mountainbike der perfekte Begleiter.

Aber auch in der Stadt etablieren sich die beliebten Elektrofahrräder als ideales Fortbewegungsmittel. In vielen Großstädten herrscht vor Allem im Berufsverkehr durch Stop&Go buntes Treiben. Viele Strecken, die mit dem PKW zurückgelegt werden, sind kurze Fahrten, bei denen man bequem auf das E-Bike ausweichen kann. Mit dem man vor Allem im angespannten Berufsverkehr sogar schneller voran kommt.

Modellvielfalt auch bei E-Bikes

Damit E-Bikes auch im Alltag allen Ansprüchen genügen, gibt es heute bereits zahlreiche verschiedene Modelle. Vor dem Kauf sollten Sie sich über die einzelnen Modelle und deren Vor- und Nachteile informieren. Wir wünschen viel Spaß mit Ihrem E-Bike!