E-Bike Akku

Der E-Bike Akku- Fragen und Antworten

Der E-Bike Akku ist das Herzstück jedes Elektrofahrrades. Er spenden die nötige Energie die das Fahren mit E-Bike, Pedelec und S-Pedelec ermöglicht. Doch was macht ihn aus und worauf sollte man achten? Wir beantworten die 10 wichtigsten Fragen.

Wie weit kann ich mit meinem Akku fahren?

Eine generelle Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Je nach Modell und Akku-Leistung kann man mit seinem E-Bike und einer Akku-Ladung zwischen 30 und 100 Kilometer weit fahren. Hersteller von E-Bikes geben die Reichweite in den Hersteller-Angaben an. Auch äußere Einflüsse können die Reichweite beeinflussen. Temperatur, Unterstützungsstufe, Gewicht von Fahrer und Ladung, Reifendruck und auch der Bodenbelag habe Einfluss auf die Reichweite einer Akku-Ladung.

Wir oft kann ich meinen Akku laden und wie lade ich ihn richtig?

Akku-Ladungen setzen sich bei Lithium-Ionen-Akkus, die in den meisten E-Bikes verbaut sind, aus einzelnen Teilladungen zusammen. Lädt man seinen Akku einmal 50 % auf und ein anderes Mal ebenfalls 50% ergibt sich eine Vollladung. Aus dem vollständigen Laden und Entladen ergibt sich ein Ladezyklus. Wie viele Ladezyklen bei einem Akku geladen werden können, wird vom Hersteller angegeben. Allerdings kann ein Akku bei richtiger Pflege meist deutlich länger genutzt werden.

Wichtig ist, dass der Akku nie in ganz vollem oder ganz leerem Status gelagert wird. Benutzen Sie ihr E-Bike für eine Weile nicht, empfiehlt es sich den Akku zwischen 40 und 60% Akkustand zu halten. Überladungen gehören dank den integrierten Batteriemanagementsystemen der Vergangenheit an. Ein zu voll oder zu leer gelagerter Akku kann allerdings Auswirkungen auf die einzelnen Zellen haben und sie schädigen. Auch die Ladedauer wird vom Hersteller angegeben. In den meisten Fällen dauert die Vollladung eines Akkus zwischen 2 und 5 Stunden, je nach Kapazität.

Wie pflege ich meinen Akku und wie lagere ich ihn richtig?

Neben dem Ladestand des Akkus sollte man auch auf die Temperatur und die Umgebung achten, wenn man seinen Akku lagern möchte. Lassen Sie Ihr E-Bike zum Beispiel nie inklusive Akku im Regen stehen. Die meisten Akkus lassen sich einfach abmontieren. Akkus sollten generell bei Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad gelagert werden. Zu kalte oder zu heiße Temperaturen können die empfindlichen Lithium-Ionen Zellen schädigen.

Vor Allem im Winter ist die Temperatur besonders wichtig. Akkus sollten, wenn man sie im Winter nicht nutzt, immer im Innenbereich trocken gelagert werden. Nutzt man sie auch im Winter, empfiehlt es sich den Akku immer erst kurz vor der Fahrt am E-Bike anzubringen. Das schont die Zellen und verhindert einen Verlust der Leistungskapazität.

Lässt sich ein Akku reparieren und kann ich die Lebensdauer steigern?

Ja! E-Bike Akkus lassen sich reparieren. Das ist nicht nur deutlich günstiger als der Kauf eines neuen Akkus, sondern schont auch noch die Umwelt. Wenn Sie Ihren Akku reparieren lassen möchten, sprechen Sie uns jederzeit gerne an. Bei einer Akku-Reparatur werden die einzelnen Zellen ausgetauscht. Der Akku ist danach mindestens genauso leistungsstark wie vorher.

Hersteller geben auch eine geschätzte Lebensdauer an. Bei richtiger Lagerung und Pflege kann sich die Lebensdauer eines Akkus deutlich verlängern. Selbstverständlich spielt auch die Häufigkeit der Nutzung eine große Rolle.

E-Bike

Das E-Bike – Vom Vorurteil zum Verkaufshit

Wenn man an E-Bike und Pedelec denkt, vermutet man kaum dass die ersten Vorgänger der beiden schon im Jahr 1900 die Straßen befuhren. Schon damals gab es die ersten industriell hergestellten Akkus, die es Herstellern erlaubten diverse Elektrowagen zu bauen. Schnell wurde das Prinzip von ebenjenen Elektrowagen auf das Fahrrad übertragen.

Geschichte von E-Bike und Pedelec

In Deutschland wurde im Jahr 1899 das erste Patent auf das E-Fahrrad mit Pedalantrieb angemeldet. Natürlich noch unter anderem Namen und weit weniger fortschrittlich als unsere heutigen Modelle. Akkus waren damals alles andere als leicht zu transportieren was zur Folge hatte, dass neben einigen Testmodellen, keine Serienproduktion einsetzte.

Erst in den 1930er Jahren, wurden mehrere Modelle produziert. Danach kamen die Vorgänger von E-Bike und Pedelec immer wieder in Mode. Den tatsächlichen Durchbruch schafften E-Bike und Pedelec aber erst Jahrzehnte später.

Immer wieder Vorurteile

Wenn wir auf die Geschichte von E-Bike und Pedelec zurückblicken, finden wir auch immer wieder etliche Vorurteile. E-Biken ist kein Sport, nicht anstrengend und nur für Rentner? Die Fahrräder sind zu schwer und das Fahren viel zu gefährlich? Auf die Urväter der E-Bikes, die wir heute kennen, trifft das in gewissem Maße noch zu. Heute verfügen E-Bike und Pedelec aber über gut durchdachte, in sich griffige Konzepte, die nicht nur auf die Sicherheit von Rad und Fahrer, sondern auch auf Fahrspaß gemünzt sind. Was ist also dran an den Vorurteilen?

Das Fahren ist kein Sport und strengt nicht an

Nicht nur E-Bike Fahrer werden hier widersprechen. Es gibt auf dem Markt mittlerweile viele verschiedene E-Bike und Pedelec Modelle, die speziell auf sportliche Fahrweisen ausgelegt sind. Das E-Mountainbike ist das beste Beispiel. Neben Geländefahrten mit dem Mountainbike, sorgen auch Fahrradrennen für immer mehr Auftrieb im E-Bike Sport. Das Fahren strengt dabei genauso an wie mit Rädern ohne elektrischen Antrieb. Was viele nicht wissen: Pedelecs verfügen zwar über eine Motorenunterstützung, fahren aber trotzdem nur bei zusätzlichem Pedaldruck. Ausruhen beim Fahren also? – gibt’s nicht!

Elektrofahrräder sind nur für Rentner

Auch an diesem Vorurteil ist nicht viel Wahres zu finden. Selbstverständlich gibt es unterschiedliche E-Bike Modelle, die speziell auf die Bedürfnisse von Rentnern ausgelegt sind. Genauso gibt es aber auch zahlreiche weitere Modelle. Es gibt Lastenräder, Kompakträder, Mountainbikes, Tourenbikes, City-Bikes und Elektrofahrräder für Kinder. Die Hersteller von E-Bike und Pedelec bieten den Fahrern heute eine enorme Auswahl an unterschiedlichen Modellen, die den individuellen Anforderungen jedes Radfahrers gerecht werden.

E-Bike und Pedelec sind schwer und gefährlich

Beide Aussagen sind grundsätzlich nicht unwahr. Durch die zusätzlichen Komponenten, die das Fahrrad zum Pedelec machen, sind eben jene natürlich schwerer als normale Fahrräder, sie sind vor Allem wegen dem zusätzlichen Gewicht aber auch robuster gebaut. Nachteile entstehen dem Fahrer durch das etwas höhere Gewicht allerdings nicht. E-Bikes nutzen Akkus als Antriebsquelle. Akkus sind Gefahrgut. Wer sich ein EBike oder ein Pedelec zulegen möchte sollte sich dessen bewusst sein und den Akku entsprechend lagern und pflegen. Unsere Tipps dazu gibt es hier: (Link zum Beitrag).

Im Straßenverkehr sind E-Bike und Pedelec nur dann gefährlich, wenn (wie bei jedem anderen fahrbaren Untersatz auch) der jeweilige Fahrer die Kontrolle über sein E-Bike verliert. Wir empfehlen deshalb immer Probefahrten. Zuerst beim Händler, anschließend auf wenig befahrenen Straßen oder Feldwegen. E-Bike fahren ist genau wie normales Fahrrad fahren mit etwas Übung kein Problem und macht eine Menge Spaß.

Verkaufshit der letzten Jahre

Wer sich die Absatzzahlen von E-Bike und Pedelec in den letzten Jahren einmal genauer ansieht, stellt schnell fest, dass die Zahlen von Jahr zu Jahr rasant wachsen. Während zum Beispiel im Jahr 2009 „nur“ 150.000 E-Bikes ihre Besitzer wechselten, hat sich 7 Jahre später der Absatz bereits vervierfacht. Im Jahr 2016 wurden nämlich über 600.000 der beliebten Elektroräder verkauft.

Und der Trend steigt weiter. Der Zweirad-Industrie-Verband schätzt, dass im ersten Halbjahr 2017 über 500.000 E-Bikes und Pedelecs abgesetzt werden konnten. Diese Zahlen decken sich mit den allgemeinen Erwartungen, die besagen, dass spätestens im Jahr 2020 über eine Million E-Bikes pro Jahr verkauft werden könnten.

E-Bike Zubehör

E-Bike Zubehör – Basics für E-Bike und Pedelec

Bei der Beliebtheit von E-Bike und Pedelec ist es kein Wunder, dass auch der Markt für E-Bike Zubehör boomt. Doch welches Zubehör ist sinnvoll? In diesem Blog-Beitrag befassen wir uns mit den Basics, die jeder Fahrer unterwegs dabeihaben sollte. In einem folgenden Artikel beschäftigen wir uns dann mit speziell zugeschnittenem Zubehör für E-Bike und Pedelec.

E-Bike Zubehör – Der Fahrradhelm

Ganz oben auf unserer Liste steht der Fahrradhelm. Sie sollten sich die Zeit nehmen und sich im Fachhandel beraten lassen. Der richtige Fahrradhelm ist zu Ihrer eigenen Sicherheit besonders wichtig. Der Helm sollte daher gut sitzen, nicht verrutschen und sich der Kopfform anpassen. Mittlerweile gibt es viele leichte Helme, die für zusätzlichen Fahr-Komfort sorgen.

Mehr Sicherheit dank Fahrradschloss

Vor allem für lange Fahrradtouren oder zum Einkaufen mit dem City-Bike ist das Fahrradschloss ein wichtiger Begleiter. Hersteller von solchen Schlössern geben mittlerweile ein Sicherheitslevel an, dass beschreibt wie schwer das Schloss zu knacken ist. Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Varianten. Das Faltschloss, das Kettenschloss oder das Bügelschloss. Jede der Varianten hat seine Vor- und Nachteile.

Faltschlösser bilden ein gutes Mittelmaß zwischen Transport und Anbringung. Kettenschlösser zum Beispiel lassen sich weniger gut transportieren, sorgen aber für ausreichend Sicherheit und können nahezu überall angebracht werden. Bügelschlösser sind einfach zu transportieren, weil sie wesentlich kompakter sind, lassen sich aber nicht überall anbringen.

Fahrradbeleuchtung für E-Bike und Pedelec

Bei keinem Fahrrad, egal ob mit oder ohne Elektromotor sollte sie fehlen – eine gute Fahrradbeleuchtung. Sie darf auch nicht fehlen. Laut Straßenverkehrsordnung ist die Fahrradbeleuchtung nämlich Pflicht. Deswegen gilt: Beim Fahrrad-Kauf immer auch gleich die passende Beleuchtung mitnehmen!  Zu Ihrer eigenen Sicherheit und der Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer. Auch hier können Sie sich in einem Fachgeschäft beraten lassen.

Man unterscheidet bei der Beleuchtung zwischen dynamobetriebener und batteriebetriebener Beleuchtung. Dynamobetriebene Beleuchtung ist schwerer zu montieren, benötigt aber keine Batterien. Batteriebetriebene Beleuchtung ist leichter zu installieren, benötigen aber in regelmäßigen Abständen neue Batterien. Fast alle Beleuchtungsvarianten nutzen LED Lämpchen.

Navigation und Boardcomputer

Beides ist weniger ein Muss als eine sinnvolle Ergänzung des Zubehörs. Vor allem bei langen Fahrradtouren können Navigationsgerät und Boardcomputer sehr hilfreich sein. Während das Navigationsgerät genau wie bei anderen Verkehrsmitteln auch, den Weg anzeigt, kann der Boardcomputer Geschwindigkeit und gefahrene Kilometer messen. Bei E-Bike und Pedelec lässt sich so auch leicht der Ladestand des Akkus überprüfen.

Fahrradtaschen und Rücksäcke

Ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung sind Fahrradtaschen und Rucksäcke. Neben den klassischen Gepäckträgern, liefern sie zusätzlichen Stauraum für weiteres Zubehör, Verpflegung für unterwegs oder Ersatzkleidung und Ersatz-Akku. Für lange Fahrradtouren definitiv ein Muss.

Reparieren auch unterwegs

Was bei keiner Fahrt mit E-Bike und Pedelec fehlen sollte ist ein Reparatur-Kit und ein sogenannter Notfall-Schaum. Beides kann leicht transportiert werden und sorgt für eine schnelle, wenn auch vorübergehende Reparatur unterwegs. Ob Flickzeug oder Pannenspray zur Anwendung am lädierten Fahrradschlauch, wir empfehlen lieber auf Nummer sicher gehen.

Fazit: Mit dem richtigen Zubehör macht jede Fahrt noch mehr Spaß. Wir empfehlen sich schon beim Kauf von E-Bike und Pedelec beraten zu lassen. Die meisten Fachgeschäfte bieten sogenannte „Rundum Pakete“ an.

E-Bike

E-Bike – Wichtige Fragen und Antworten

Ein E-Bike soll es sein, doch welches und worauf sollte man achten? Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten in unserem Beitrag zusammengefasst!

Wie schnell bin ich mit E-Bike und Pedelec unterwegs?

Man unterscheidet generell zwischen E-Bike, Pedelec und S-Pedelec. Für jede der drei Varianten, die im groben unter dem Begriff „E-Bike“ zusammengefasst werden, gibt es unterschiedliche Straßenverkehrsregeln.

Das E-Bike im klassischen Sinne zählt zu den Leicht-Mofas und unterliegt ebenso wie das Leicht-Mofa der Straßenverkehrsordnung. Es fährt auch ohne zusätzliches Treten der Pedale. Das E-Bike fährt bis zu 20 km/h, das Mindestalter beträgt 15 Jahre, ein Mofa Führerschein und eine Versicherung sind Pflicht. Es gibt keine Helmpflicht, außerorts dürfen Radwege befahren werden, innerorts allerdings nur Radwege auf denen die Regel „Mofa frei“ herrscht.

Das Pedelec ist die am häufigsten gefahrene Variante. Es bietet Motorenunterstützung, bei der der Fahrer aber selbst in die Pedale treten muss, und eine Anfahrtshilfe. Die Geschwindigkeit beträgt bis zu 25 km/h, es gibt kein vorgeschriebenes Mindestalter, Führerschein und Versicherung sind genau wie bei „normalen“ Fahrrädern keine Pflicht. Auch hier gibt es keine Helmpflicht und Radwege können ohne Ausnahme genutzt werden.

Das S-Pedelec ist die schnellere Version des Pedelecs. Es bietet genau wie das Pedelec Motorenunterstützung, wenn der Fahrer zusätzlichen Pedaldruck ausübt. Das S-Pedelec fährt bis zu 45 km/h, das vorgeschriebene Mindestalter beträgt 16 Jahre. Führerschein und Versicherung sind genau wie beim E-Bike auch beim S-Pedelec Pflicht. Wer mit dem S-Pedelec fahren will muss die Helmpflicht einhalten und kann keine Radwege benutzen.

Welche der Elektro-Fahrrad Varianten ist die richtige für mich?

Überlegen Sie sich vor dem Kauf genau welche Anforderungen Sie an Ihr Fahrrad stellen. Egal ob E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec, alle drei gibt es heutzutage in vielfacher Ausführung passend auf die verschiedenen Anforderungen der Fahrer zugeschnitten. Haben Sie sich für eine Variante entschieden, empfiehlt es sich, sich im Fachhandel beraten zu lassen. Ob City-Bike, Mountain-Bike oder Tourenrad, jeder Radfahrer findet das passende Fahrrad für sich.

Welche Versicherung ist bei Unfällen mit dem E-Bike zuständig?

Auch über diese Frage sollte man vor dem E-Bike Kauf gut nachdenken. Währen beim Pedelec, wie bei „normalen“ Fahrrädern die jeweilige Haftpflichtversicherung oder in bestimmten Situationen die Krankenversicherung zuständig ist, muss beim Kauf von E-Bike und S-Pedelec eine KFz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Wie lange hält mein Akku und wie fahre ich akkusparend?

Wie bei jedem anderen akkubetriebenen Gerät, sollten Sie auch bei E-Bike und Pedelec auf den Stromverbrauch achten. Informieren Sie sich vor dem Kauf am besten über die Herstellerangaben zu Leistung und Reichweite. Wie in vielen anderen unserer Beiträge empfehlen wir auch hier einen Zweit-Akku. Geht Ihnen unterwegs der Saft aus, können Sie den Akku einfach austauschen und weiterfahren. Akku – Energie sparen können Sie, wenn Sie zum Beispiel bergab oder auf geraden Strecken ohne Motorenunterstützung fahren.

Auf die Reichweite haben neben der Leistung aber auch äußere Begebenheiten Einfluss, darunter zum Beispiel Reifendruck und Gegenwind aber auch das Gewicht von Fahrer(in) und Gepäck.

Neben den oben genannten Fragen, sollte auch die richtige Lagerung und Pflege im Interesse des E-Bike Fahrers sein. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogbeitrag zum Thema Lagerung und Pflege. Wir von Akkuman.de wünschen Ihnen gute Fahrt und sind bei defekten Akkus selbstverständlich gern Ihr Ansprechpartner.

E-Bike Akku im Test

E-Bike Test – Die wichtigsten Kriterien

E-Bike ist nicht gleich E-Bike! Das beliebte Elektrofahrrad muss zu seinem Besitzer passen, das betrifft die Rahmen-Größe, die Tragfähigkeit, den Sitzkomfort, den Verwendungszweck und mehr. Richtige Freude erfährt der Besitzer, wenn er sein maßgeschneidertes Modell gefunden hat. Damit das weitestgehend objektiv möglich wird,  gibt es namhafte Einrichtungen und Organisationen, die von Zeit zu Zeit Tests veröffentlichen.

Mit steigenden Verkaufszahlen und immer mehr Auswahl an unterschiedlichen EBike Modellen, rücken auch deren Tests immer weiter in den Fokus. Vor dem Kauf sollte man sich über viele verschiedene Punkte informieren um für sich selbst das passende Fahrrad zu finden. Doch worauf sollte man achten? Wir verraten die wichtigsten Test-Kriterien.

Fahrverhalten und Handhabung

Beim Fahrverhalten und bei der Handhabung von E-Bike und Pedelec spielen sowohl das Fahren mit, als auch ohne Motorunterstützung eine wichtige Rolle. Damit das neue Elektrofahrrad den Anforderungen des Fahrers gerecht wird, sollte auf folgendes geachtet werden:

  • allgemeines Fahrverhalten und Handhabung
  • Wendigkeit und Stabilität in Kurven und auf verschiedenen Untergründen
  • Beschleunigung des E-Bikes und das Anfahren am Berg
  • Schiebe-Hilfe
  • bequemer oder unbequemer Sattel
  • Standsicherheit beim Abstellen des Fahrrads
E-Bike Akku, Motor und Antrieb

Auf unserer Liste ganz oben steht das Antriebssystem und der Akku. Vom Hersteller werden bei jedem E-Bike verschiedene Daten angegeben. Dazu und zu den weiteren Testkriterien in diesem Bereich gehören unter anderem:

  • Leistung, Reichweite und Kapazität des  Akkus
  • Lautstärke des Antriebs
  • Leistung der Motorunterstützung
  • Ein- und Ausbaufähigkeit des Akkus
  • Ladezeiten von E-Bike oder Pedelec Akku
  • Anbringung des Akkus an Vorderrad, Hinterrad oder als Mittelmotor-Antrieb

So verschieden die einzelnen E-Bike Modelle sind, so verschieden sind auch die jeweiligen Akkus. Nicht jeder Akku hat die gleiche Reichweite. Unser Tipp: Zweit-Akku nicht vergessen! Vor Allem für besonders lange Fahrradtouren ist der Zweit-Akku ein praktisches Must-Have.

Bremsen, Schaltung und Display

Jeder Test wirft neben den oben genannten Punkten auch einen genauen Blick auf die Bremsen, die Schaltung und das Display. Wichtig dabei sind:

  • Bremswirkung
  • Gangschaltung, wie viele Gänge und wie leicht bzw. schwer schaltbar
  • Bedienung von Display und dessen Funktionen

Fazit: Wir empfehlen vor dem E-Bike Kauf einen Blick auf die einzelnen Tests zu werfen. Oft denkt man nicht an alle Kriterien und erfährt durch den E-Bike Test alle wichtigen Informationen zu seinem Wunsch-Modell.