Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zum Menü springen

LiFePO4 Ladegeräte für 12V, 24V & Lithium Batterien

Artikel  1 - 5 von 5

LiFePO4 Ladegeräte für Lithium-Eisenphosphat-Akkus

Mit einem passenden LiFePO4 Ladegerät laden Sie Lithium-Eisenphosphat-Batterien kontrolliert und auf die spezielle Zellchemie abgestimmt. Bei AKKUman.de finden Sie Ladegeräte für 12,8V- und 25,6V-LiFePO4-Akkus sowie intelligente Multi-Chemie-Ladegeräte mit separatem Lithium-Modus. Je nach Modell stehen unterschiedliche Ladeströme, Bluetooth-Überwachung und weitere Komfortfunktionen zur Verfügung.

Welches Ladegerät brauche ich für einen LiFePO4 Akku?

Bei der Auswahl des Ladegeräts müssen Akkuspannung, Zellzahl, vorgesehene Ladeschlussspannung und zulässiger Ladestrom zusammenpassen.

Ein LiFePO4-Akku besitzt andere Ladeparameter als ein klassischer Lithium-Ionen-Akku oder ein AGM-/GEL-Bleiakku. Deshalb sollte ein Ladegerät verwendet werden, das ausdrücklich für LiFePO4 freigegeben ist oder ein dafür vorgesehenes Lithium-Ladeprogramm besitzt.

1. Nennspannung prüfen

Handelt es sich beispielsweise um einen 12,8V- oder 25,6V-LiFePO4-Akku?

2. Ladespannung vergleichen

Die vom Batteriehersteller vorgegebene Lade- beziehungsweise Ladeschlussspannung muss zum Ladegerät passen.

3. Ladestrom auswählen

Der Ladestrom muss innerhalb des vom Batteriehersteller freigegebenen Bereichs liegen.

4. Ladeprogramm kontrollieren

Das Ladegerät sollte ausdrücklich LiFePO4 beziehungsweise Lithium-Eisenphosphat unterstützen.

5. Anschluss und Polarität prüfen

Stecker, Klemmen und Polarität müssen zum Batteriesystem passen.

12V LiFePO4 Ladegeräte für 12,8V Batterien

Viele sogenannte 12V-LiFePO4-Batterien besitzen tatsächlich eine Nennspannung von 12,8V. Sie bestehen üblicherweise aus vier in Reihe geschalteten LiFePO4-Zellen.

Eine einzelne LiFePO4-Zelle besitzt typischerweise etwa 3,2V Nennspannung. Bei vier Zellgruppen ergibt sich daraus:

4 × 3,2V = 12,8V Nennspannung.

Die maximal vorgesehene Ladespannung vieler 4S-LiFePO4-Batterien liegt bei etwa 14,6V. Manche Hersteller empfehlen im normalen Betrieb jedoch eine etwas niedrigere Ladespannung. Deshalb ist immer das Datenblatt der konkreten Batterie maßgeblich.

12,8V Nennspannung bedeutet nicht 12,8V Ladespannung

Die auf der Batterie angegebene Nennspannung beschreibt nicht die erforderliche Ausgangsspannung des Ladegeräts. Verwenden Sie ausschließlich die vom Batteriehersteller vorgesehene Ladespannung.

24V LiFePO4 Ladegeräte für 25,6V Batterien

Ein sogenannter 24V-LiFePO4-Akku besitzt typischerweise eine Nennspannung von 25,6V und besteht aus acht in Reihe geschalteten LiFePO4-Zellgruppen.

Bei einer maximalen Zellladespannung von 3,65V ergibt sich für ein 8S-System rechnerisch eine maximale Ladespannung von:

8 × 3,65V = 29,2V.

Auch hier gilt jedoch: Die konkrete Ladeempfehlung des Batterieherstellers hat Vorrang. Nicht jede 25,6V-LiFePO4-Batterie muss dauerhaft bis zur maximal möglichen Spannung geladen werden.

LiFePO4 Ladegeräte mit 1A, 2A, 4A, 6A oder 10A

Der passende Ladestrom richtet sich insbesondere nach der Kapazität des Akkus und den Vorgaben des Herstellers. Für kleine LiFePO4-Batterien kann bereits ein Ladegerät mit 1A oder 2A sinnvoll sein. Größere Batteriesysteme können je nach Freigabe mit 4A, 6A, 10A oder deutlich höheren Strömen geladen werden.

LiFePO4 Ladegerät mit 1A

Ein Ladegerät mit 1A ist vor allem für kleinere LiFePO4-Batterien interessant. Die Ladezeit ist entsprechend länger, dafür lässt sich diese Leistungsklasse gut für kompakte Akkukapazitäten einsetzen.

LiFePO4 Ladegerät mit 2A

2A-Ladegeräte bieten einen guten Einstieg für kleine bis mittelgroße Lithium-Eisenphosphat-Akkus, sofern der verwendete Akku für diesen Ladestrom freigegeben ist.

LiFePO4 Ladegerät mit 4A

4A ist eine vielseitige Leistungsklasse für zahlreiche 12,8V-LiFePO4-Akkus. Sie ermöglicht eine höhere Ladegeschwindigkeit als kleinere 1A- oder 2A-Geräte.

LiFePO4 Ladegerät mit 6A

Für größere Batteriekapazitäten stehen Ladegeräte mit etwa 6A zur Verfügung. Auch hier müssen maximal zulässiger Ladestrom und Herstellerempfehlung berücksichtigt werden.

LiFePO4 Ladegerät mit 10A

10A-Ladegeräte eignen sich für entsprechend große und dafür freigegebene LiFePO4-Batterien. Besonders bei Wohnmobil-, Marine-, Freizeit- und Energiespeicheranwendungen kann diese Leistungsklasse interessant sein.

Mehr Ampere bedeutet nicht automatisch besser

Ein stärkeres Ladegerät kann die Ladezeit verkürzen, darf aber nur verwendet werden, wenn Batterie und BMS für den entsprechenden Ladestrom freigegeben sind.

Ansmann LiFePO4 Ladegeräte von 1A bis 10A

Ansmann bietet eine besonders interessante Ladegeräteserie für Anwender, die sowohl klassische Bleiakkus als auch 12,8V LiFePO4-Batterien verwenden.

Bei AKKUman.de finden Sie diese Geräte mit unterschiedlichen Ladeströmen:

Modell Artikelnummer Ladestrom LiFePO4
Ansmann BC 6-12V 1A 18449 1A 12,8V
Ansmann BC 6-12V 2A 18448 2A 12,8V
Ansmann BC 6-12V 4A 18447 4A 12,8V
Ansmann BC 6-12V 6A 18446 6A 12,8V
Ansmann BC 6-12V 10A 18445 10A 12,8V

Damit lässt sich der Ladestrom passend zu kleinen, mittleren und größeren 12,8V-LiFePO4-Batterien auswählen.

Victron LiFePO4 Ladegeräte mit Bluetooth

Victron Energy bietet intelligente Ladegeräte, die je nach Modell neben Bleiakkus auch Lithium-Batterien unterstützen.

Geräte der Blue Smart IP65 Serie verbinden automatische Ladeprogramme mit Bluetooth. Dadurch können Ladezustand, Ladephase und weitere Betriebsinformationen komfortabel über die VictronConnect App kontrolliert werden.

Victron Blue Smart IP65 12/10

Das 12V-Modell mit 10A eignet sich für entsprechend freigegebene 12,8V-LiFePO4-Batterien und ist besonders für größere Akkukapazitäten interessant.

Victron Blue Smart IP65 12/15

Mit bis zu 15A Ladestrom steht eine noch leistungsfähigere 12V-Ausführung für entsprechend geeignete Batteriesysteme zur Verfügung.

Victron Blue Smart IP65 24/8

Für geeignete 24V- beziehungsweise 25,6V-Lithium-Batteriesysteme bietet die 24/8-Ausführung eine passende Lösung mit Bluetooth-Anbindung.

Multi-Chemie-Ladegeräte für Blei & LiFePO4

Wer sowohl AGM-, GEL- oder Blei-Säure-Batterien als auch LiFePO4-Akkus verwendet, kann ein Multi-Chemie-Ladegerät einsetzen.

Wichtig ist, dass das Gerät für jede Akkutechnologie ein geeignetes Ladeprogramm bereitstellt. Der Benutzer muss das richtige Programm auswählen beziehungsweise sicherstellen, dass die automatische Erkennung für die jeweilige Batterie vorgesehen ist.

Im AKKUman.de Sortiment finden Sie hierfür unter anderem Geräte von Ansmann, Victron und PATONA.

PATONA 4in1 Ladegerät für LiFePO4, AGM & GEL

Das PATONA Premium 4in1 ist ein vielseitiges Ladegerät für verschiedene Batterietechnologien. Neben AGM, GEL und Blei-Säure unterstützt das Gerät auch geeignete LiFePO4-Batterien.

Damit eignet es sich insbesondere für Anwender, die verschiedene Akkutechnologien besitzen und nicht für jede Batterie ein separates Ladegerät einsetzen möchten.

CC/CV-Ladung bei LiFePO4

Lithium-Eisenphosphat-Akkus werden typischerweise nach einem CC/CV-Verfahren geladen.

CC – Konstantstromphase

In der ersten Ladephase liefert das Ladegerät einen definierten Strom, bis die vorgesehene Ladespannung erreicht wird.

CV – Konstantspannungsphase

Anschließend wird die Spannung konstant gehalten, während der Ladestrom zunehmend sinkt.

Ein geeignetes LiFePO4-Ladegerät steuert diesen Vorgang automatisch entsprechend seinem vorgesehenen Ladeprofil.

LiFePO4 Akku mit Bleiakku Ladegerät laden?

Das lässt sich nicht pauschal mit Ja oder Nein beantworten. Einige moderne Multi-Chemie-Geräte verfügen über ein ausdrücklich vorgesehenes LiFePO4-Programm. Auch einzelne Batteriehersteller erlauben bestimmte geregelte Ladegeräte, sofern deren Spannungs- und Ladeparameter innerhalb des freigegebenen Bereichs liegen.

Ein beliebiges älteres Bleiakku-Ladegerät sollte dagegen nicht ohne Prüfung verwendet werden. Insbesondere Programme zur Desulfatierung, Rekonditionierung oder andere für Bleiakkus vorgesehene Hochspannungsphasen können für ein LiFePO4-System ungeeignet sein.

Unsere Empfehlung

Verwenden Sie bevorzugt ein Ladegerät mit ausdrücklicher LiFePO4-Freigabe und beachten Sie die vom Batteriehersteller vorgegebenen Ladeparameter.

LiFePO4 Ladegerät und BMS

Moderne LiFePO4-Batterien besitzen häufig ein integriertes Batteriemanagementsystem – kurz BMS.

Das BMS schützt die Zellen unter anderem vor kritischen Spannungen und Strömen. Es ersetzt jedoch kein korrekt abgestimmtes Ladegerät.

Maximalen Ladestrom beachten

Das Ladegerät darf den vom Batterie- beziehungsweise BMS-Hersteller freigegebenen maximalen Ladestrom nicht überschreiten.

Ladespannung beachten

Auch die Ausgangsspannung des Ladegeräts muss innerhalb des zulässigen Ladebereichs der Batterie liegen.

LiFePO4 Ladegerät für Wohnmobil & Camper

LiFePO4-Batterien werden aufgrund ihrer hohen Zyklenfestigkeit und ihres vergleichsweise geringen Gewichts häufig in Wohnmobilen, Campern und Caravans eingesetzt.

Für das Laden am 230V-Landstrom eignet sich ein entsprechend dimensioniertes LiFePO4-Netzladegerät. Je nach Batteriekapazität kommen beispielsweise 10A-, 15A- oder leistungsstärkere Geräte infrage.

Wer zusätzlich während der Fahrt über die Lichtmaschine laden möchte, benötigt gegebenenfalls einen geeigneten Ladebooster beziehungsweise DC-DC-Lader. Diese Geräte sollten jedoch nicht mit klassischen 230V-Netzladegeräten vermischt werden.

LiFePO4 Ladegeräte für Boot & Marine

Auch auf Booten und Yachten kommen zunehmend LiFePO4-Batterien als Bord- und Versorgungsbatterien zum Einsatz.

Hier sollte neben dem korrekten Ladeprofil insbesondere auf die für die Umgebung geeignete Geräteausführung und Schutzart geachtet werden.

LiFePO4 Akkus bei niedrigen Temperaturen laden

Bei vielen klassischen LiFePO4-Zellen ist das Laden unterhalb von 0°C nicht freigegeben. Einige moderne Batterien verfügen deshalb über ein BMS mit Low-Temperature-Charge-Cutoff oder eine integrierte Heizung.

Entscheidend sind die Vorgaben der konkreten Batterie. Ein geeignetes Ladegerät kann eine fehlende Temperaturfreigabe der Batterie nicht ersetzen.

Im Winter Batterie-Datenblatt beachten

Prüfen Sie insbesondere bei Wohnmobil-, Marine- und Outdoor-Anwendungen die zulässige Ladetemperatur Ihrer LiFePO4-Batterie.

Welcher Ladestrom passt zu meinem LiFePO4 Akku?

Der ideale Ladestrom hängt von Batteriekapazität, Zellaufbau, BMS und Herstellerfreigabe ab.

Beispiele:

  • kleine LiFePO4-Akkus: häufig 1A bis 4A
  • mittlere Batteriekapazitäten: beispielsweise 4A bis 10A
  • größere 50Ah- bis 100Ah-Systeme: häufig 10A, 15A, 20A oder mehr – abhängig vom Akku
  • große Speicher- und Versorgungsbatterien: deutlich höhere Ladeströme möglich, sofern ausdrücklich freigegeben

Diese Werte dienen lediglich der Einordnung. Maßgeblich bleibt immer der vom Batteriehersteller angegebene empfohlene beziehungsweise maximale Ladestrom.

Passende LiFePO4 Akkus bei AKKUman.de

Neben der Ladetechnik finden Sie bei AKKUman.de eine große Auswahl an Lithium-Eisenphosphat-Batterien für unterschiedliche Anwendungen – vom kleinen 12,8V-Akku bis zur leistungsstarken Batterie für Wohnmobil, Boot, Solar- und Offgrid-Anwendungen.

Häufige Fragen zu LiFePO4 Ladegeräten

Welches Ladegerät brauche ich für einen 12,8V LiFePO4 Akku?

Verwenden Sie ein Ladegerät, das ausdrücklich für 12,8V-LiFePO4-Batterien vorgesehen ist und dessen Ladespannung sowie Ladestrom den Vorgaben des Batterieherstellers entsprechen.

Welche Ladespannung braucht ein 12,8V LiFePO4 Akku?

Bei vielen 4S-LiFePO4-Batterien liegt die maximale Ladeschlussspannung bei etwa 14,6V. Manche Hersteller empfehlen im normalen Betrieb niedrigere Werte. Entscheidend ist deshalb immer das Datenblatt der konkreten Batterie.

Welche Ladespannung braucht ein 24V LiFePO4 Akku?

Ein typisches 25,6V-8S-LiFePO4-System kann eine maximale Ladeschlussspannung von etwa 29,2V besitzen. Auch hier gelten die konkreten Herstellerangaben.

Kann ich einen LiFePO4 Akku mit einem normalen Bleiakku Ladegerät laden?

Nicht ohne Prüfung. Verwenden Sie bevorzugt ein Gerät mit ausdrücklicher LiFePO4-Freigabe. Bestimmte Blei-Ladeprogramme wie Desulfatierung oder Rekonditionierung können ungeeignet sein.

Kann ich ein stärkeres LiFePO4 Ladegerät verwenden?

Nur wenn die Batterie und ihr BMS für den entsprechenden Ladestrom freigegeben sind.

Braucht ein LiFePO4 Akku eine Erhaltungsladung?

LiFePO4-Batterien benötigen nicht dieselbe klassische Erhaltungsladestrategie wie Bleiakkus. Ob ein Ladegerät nach der Vollladung eine geeignete Standby- oder Float-Phase verwenden darf, richtet sich nach den Vorgaben des Batterie- und Ladegeräteherstellers.

Kann ich einen LiFePO4 Akku bei Minusgraden laden?

Viele LiFePO4-Batterien dürfen unterhalb von 0°C nicht geladen werden. Modelle mit integrierter Heizung oder geeigneter Temperatursteuerung können davon abweichen. Beachten Sie die technischen Daten der Batterie.

Was bedeutet CC/CV beim LiFePO4 Ladegerät?

CC/CV steht für Constant Current und Constant Voltage. Zunächst wird mit konstantem Strom geladen, anschließend wird die vorgesehene Spannung konstant gehalten, während der Strom abnimmt.

LiFePO4 Ladegeräte bei AKKUman.de

Passende Ladetechnik für 12,8V- und 25,6V-Lithium-Eisenphosphat-Batterien – von kompakten 1A-Ladern bis zu intelligenten Bluetooth-Ladegeräten für größere Batteriesysteme.

#AKKUmanHighlights – DIE BESTEN POSTS AUF INSTAGRAM UND FACEBOOK!

Ich bin bereits Kunde
Anmelden für registrierte Kunden
Anmelden

Produkt direkt in den Warenkorb legen:

Sie können nach Art.Nr. oder nach EAN/GTIN suchen, um das Produkt schnell in den Warenkorb legen zu können.




Service & Kontakt
Service & Hilfe
Kundenservice & Support

Wir helfen und beraten Sie in allen Fragen

Kontakt
  Unter dem Schöneberg 11
      34212 Melsungen
  Hotline: (05661)-920150
  Angebot: (05661)-9201502
  Bestellung: (05661)-9201507
  Versand: (05661)-9201503
  (Mo-Do.) 9:00 - 17:00
      (Fr.) 9:00 - 15:00